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Almsommer ABC

von Almauftrieb bis Zwetschgenpofesen

Almsommer ABC, © SLT, Kuh mit rausgestreckter Zunge

Die wichtigsten Begriffe die Sie für Ihren Besuch auf den Salzburger Almen wissen sollten, finden Sie hier kurz im Überblick:

  • ABC
  • Erklärung
  • Almauftrieb
  • Im Juni ziehen das Vieh und die Älpler auf die Alm und beginnen ihren Almsommer.
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  • Almabtrieb
  • Je nach Höhen- und Wetterlage im September/Oktober. Wenn den Sommer über kein Unglück passiert ist, wird die Heimkehr ins Tal zum festlichen Ereignis.
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  • Bergmahd
  • Bezeichnet das händische Mähen der Almwiesen. Mit Sensen wagen sich die "Mahderer" mitunter ins steilste Gelände. Im Winter wird das Heu dann auf "Schloapfen" (gebogene Holzbretter) ins Tal gezogen (Heuziehen).
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  • Edelweißpflücken
  • Das Edelweiß (heute streng geschützt!) ist wohl die bekannteste Blume in den Bergen und galt als "Liebesbeweis". Viele Burschen scheuten keine Gefahr, wenn sie ein Sträußerl Edelweis für die Liebste pflücken wollten.
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  •  Enzianschnaps
  • Gilt als traditioneller Schnaps auf der Alm. Viele Hüttenwirte reichen ihn zur Begrüßung.
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  •  Hiatabua
  • (Hüterbub) Ein junger Bub, der auf der Alm die Aufgabe hat, die Kühe, Schafe oder Ziegen zu hüten und der Sennerin behilflich zu sein.
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  •  Jodeln
  • Als Verständigung in den weiten Almen und in den Bergen galten und gelten bestimmte Schreie und Rufe. Aus den Zurufen nach dem Vieh oder von einer Alm zur anderen entstanden Jauchzer und Jodler.  
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  •  Kasmandl
  • Ist der Sage nach ein Berggeist, der zu Martini (am 11.11.), wenn die Hütten verlassen werden, Quartier bezieht und bis in den Frühling hinein bleibt. Nach den Erzählungen soll das Kasmandl ganz besonders im Lungau beheimatet sein.  
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  •  Marterl
  • Um einen Unglücksfall in den Bergen in Erinnerung zu behalten, wurde mit Malereien und kurzen Versen die Geschichte des Unglücksfalles auf eine Tafel gezeichnet. 
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  •  Muas
  • Das Muas (Mus) gilt als typische Almkost. Im Lungau ist das Topfenmuas bekannt. Dabei wird fein aufgebröselter Topfen mit Roggenmehl vermengt, gesalzen, fest abgemacht und in heißem Butterschmalz geröstet. Traditionell wird das Muas in einer Eisenpfanne zubereitet, aus der auch gegessen wird.
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  •  Schafischö
  • Bezeichnet die Aufteilung der Schafe nach dem Almabtrieb an die Besitzer. Danach folgt die Schafschur.
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  •  Sennin- oder Jagabart
  • Im Volksmund auch Jagaboscht genannt, war eine Liebesgabe der Burschen an die Sennerin. Dafür spalteten sie mit einer scharfen Klinge der Reihe nach mehrere Späne von einem Holzscheit ab, das dann wie ein Bart aussah. Ein sehr praktisches Geschenk, da der Sennin- oder Jagabart auch als Anzündhilfe beim Feuermachen verwendet werden konnte. 
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  •  Zwetschgenpofesen
  • Diese mit Zwetschkenmarmelade (Pflaumenkonfitüre) gefüllte Spezialität gibt es auf vielen Almen, die warme Gerichte anbieten. Die Pofesen werden in heißem Öl herausgebacken, mit Zucker und Zimt bestreut und heiß serviert. 
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