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Pilgern am Jakobsweg © SalzburgerLand Tourismus, Michael Groessinger

Spirituelles Reisen

Kraft tanken für den Alltag

Spirituelles Reisen ist eine der ältesten Arten zu reisen. Bereits in der Antike bereisten Griechen und Römer aus religiösen Gründen ferne Tempel. Viele Menschen besinnen sich im 21. Jahrhundert auf diese Urform des Reisens zurück und entdecken dabei die meditative Wirkung der Langsamkeit.

Beim Gehen sich selbst entdecken - und die herrliche Natur im SalzburgerLand.
Dafür leben wir.

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Der Reiz des Spirituellen Reisens

„Reise immer nur so schnell, dass die Seele mitkommt!“ Diese Weisheit nomadischer Indianer hat nichts an ihrer Bedeutung verloren. Im Gegenteil – die Menschen wollen in immer kürzerer Zeit immer weitere Strecken zurücklegen. Mit Flugzeugen und Schnellzügen ist das ja auch kein Problem. Einmal am Bestimmungsort angekommen, wird gleich das Programm für die Urlaubstage zusammengestellt. Da kann es schnell passieren, dass der Alltagsstress vom Urlaubsstress abgelöst wird.

Ist man hingegen zu Fuß unterwegs wird man plötzlich vom eigenen Tempo bestimmt – ob man will oder nicht. Und gerade darin liegt der Reiz des spirituellen Reisens. Egal ob man als Pilger unterwegs ist oder sich nur zu einer kurzen Wanderung aufmacht, der Kopf wird frei und die Alltagssorgen rücken in den Hintergrund, wenn man Fuß vor Fuß setzt. Geist und Seele lernen wieder frei zu atmen und lenken den Blick auf Wesentliches.
Die Gründe für eine spirituelle Reise sind vielfältig: Gepilgert wird aus religiöser Überzeugung genauso wie als Prophylaxe gegen ein drohendes Burnout.

Was versteht man eigentlich genau unter einer spirituellen Reise?

Macht man sich für mehrere Tage auf den Weg, spricht man von einer Pilgerreise. Die wohl berühmteste Pilgerroute ist der Jakobsweg mit dem Ziel Santiago di Compostela in Spanien. Ein Teil dieses Weges führt auch durch das SalzburgerLand.
Auch zahlreiche weitere Pilger- und Weitwanderwege führen zu teils versteckten, teils bekannten Plätzen des Bundeslandes. Darunter etwa der Arnoweg, die Via Nova oder der Pinzgauer Marienweg.
Eine Sonderform des Pilgerns ist das Radpilgern – ein außergewöhnliches Erlebnis auch im SalzburgerLand. Etwa am Wolfgangweg, der in vier Tagesetappen von Regensburg in Deutschland nach St. Wolfgang führt.

Christophorus Kapelle beim Gasthof Bad Hochmoos in St. Martin bei Lofer, © SalzburgerLand Tourismus, Michael Groessinger

Christophorus Kapelle beim Gasthof Bad Hochmoos in St. Martin bei Lofer, © SalzburgerLand Tourismus, Michael Groessinger

Wer lieber nur eine kürzere Strecke unterwegs ist, dem seien die vielfältigen spirituellen Wege ans Herz gelegt. Diese Themenwege verbinden Spiritualität und Glauben mit der einzigartigen Landschaftskulisse. Gewandert wird etwa von Kapelle zu Kapelle, wie beim Großarler Kapellenwanderweg.

Kraft für den Alltag tanken kann man auch beim Besuch eines der magischen Kraftplätze, von denen es im ganzen SalzburgerLand verstreut sehr viele gibt.

Und noch ein Tipp, nicht nur für gestresste Manager: Als perfekte Auszeit eignet sich ein Aufenthalt im Kloster. 

„Jeder Mensch sucht nach Halt. Dabei liegt der einzige Halt im Loslassen.“
Hape Kerkeling - Ich bin dann mal weg
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„Der Jakobsweg beginnt dort, wo ich mich auf den Weg mache.“
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