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Spirituelles Wandern

Pilgern, Wallfahren und Wandern als Wege zu sich selbst

Man muss nicht unbedingt ein gläubiger Mensch sein, um sich auf eine spirituelle Reise einzulassen. Es geht dabei vielmehr um eine Reise zu sich selbst und darum, die ausgetretenen Pfade zu verlassen. Mit jedem Schritt vorwärts wird ein Teil der Alltagssorgen hinter sich gelassen. Im wahrsten Sinn des Wortes gilt: Der Weg ist das Ziel! So kann jeder einfache Spaziergang zu einer spirituellen Wanderung werden.

Natürlich gibt es aber auf der ganzen Welt jede Menge Angebote, die als spirituelle Reise gebucht werden können und jede Menge Wanderwege, die als spirituelle Wege bezeichnet werden. Eine besondere Erfahrung macht man diesbezüglich im SalzburgerLand, denn hier wandert man nicht nur im Einklang mit sich selbst, sondern auch mit der atemberaubenden Bergwelt und unberührten Natur.

Pilgern

Eine der gängigsten Arten von spirituellem Reisen ist das Pilgern. Seit jeher ist diese Art des Reisens Teil vieler Kulturen. So richtig bekannt wurde sie durch den Jakobsweg, der auch heute noch eine der bekanntesten Pilgerwege ist. Auch im SalzburgerLand wurde schon immer gepilgert: auf alten, überlieferten Wallfahrts- und Kreuzwegen. Und tatsächlich lässt sich auch ein Teilstück des Jakobsweges hier erwandern.

Pilgern versteht sich in der heutzutage oft so hektischen Zeit als eine Möglichkeit, zu sich selbst zu finden, die innere Ausgeglichenheit und Ruhe wieder herzustellen. Insgesamt 10 Pilgerwege wie der Arnoweg, der St. Rupert Pilgerweg oder der bereits genannte Jakobsweg führen Wanderer zu unsagbar schönen Naturlandschaften im SalzburgerLand.

Ein Pilgerer mit Rucksack blickt über die Almwiese in die Ferne

© SalzburgerLand Tourismus – Pilgerin am Jakobsweg

Ein durch und durch Salzburger Weg ist der Arnoweg, der  nach dem ersten Salzburger Erzbischof benannt wurde. Höhepunkte der Wanderung sind etwa die Wallfahrtskirche Maria Kirchental bei Lofer, die Krimmler Wasserfälle oder das Zittelhaus auf dem 3.106 Meter hohen Sonnblick.

Tipp:  Rund um die Osterzeit finden alljährlich zu festgesetzten Terminen vorösterliche Pilgerwanderungen statt. Darüber hinaus gibt es das gesamte Jahr über weitere Pilgerwanderungen, denen man sich anschließen kann.

Wallfahrten

Eine weitere Form des spirituellen Wanderns ist das Wallfahren. Hinweise auf die ersten Wallfahrten stammen schon aus der Zeit der alten Römer und Griechen. Im Mittelalter bezog sich Wallfahren mehr und mehr auf die Reise zu Kirchen, die der Gottesmutter Maria geweiht waren. Aus dieser Zeit stammen auch heute noch sehr viele wichtige Marienwallfahrtsorte und -kirchen. So zum Beispiel

  • die Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau in Großgmain
  • die Wallfahrtskirche Maria Bühel bei Oberndorf
  • die Wallfahrtsbasilika Maria Plain nahe Salzburg
  • die Wallfahrtskirche St. Leonhard ob Tamsweg oder
  • die Wallfahrtskirche Maria Kirchenthal bei Lofer.
Wallfahrtskirche Maria Plain mitten im Grünen

© Tourismus Salzburg – Wallfahrtskirche Maria Plain

Tipp: Eine ganz besondere Wallfahrt  führt über die Großglockner Hochalpenstraße. Seit rund 300 Jahren machen sich Pilger am 28. Juni von Ferleiten aus auf den Weg über 35 Kilometer und über 1.300 Höhenmeter bis nach Heiligenblut in Kärnten.

Spirituelle Wege

Auch einige Themenwege im SalzburgerLand basieren auf Spiritualität,  Religiosität und Glauben. Abgesehen davon führen alle durch die einmalig schöne Landschaft und zu wunderbaren Plätzen.

Am Großarler Kapellenweg wandert man über 17,5 Kilometer, ausgehend von der Pfarrkirche in Großarl, von Kapelle zu Kapelle immer weiter ins Großarltal hinein. Endpunkt oder, je nachdem in welche Richtung man unterwegs ist, auch Ausgangspunkt des Weges ist die Pertillkapelle im Talschluss. Das Besondere daran: bei jeder Kapelle wurde eines der zehn Gebote zu einem frommen Wunsch für die Wanderer umgewandelt.

Wie der Name schon sagt, kommt man am Neukirchner 9-Kapellen-Weg an neun sehr unterschiedlichen Kirchen und Kapellen vorbei.  Von der Marienkirche in Neukirchen über die Schlosskapelle unterhalb des Schlosses Neukirchen bis hin zur Hubertuskapelle der heimischen Jägerschaft – so vielfältig kann der Ausdruck des Glaubens sein. Die Tour ist sommers wie winters begehbar, für kulinarische Stärkung sorgen Gasthöfe mit traditionellen Pinzgauer Spezialtäten.

Eine wunderbare Möglichkeit, der Hektik des Alltags zu entfliehen, ist eine Wanderung entlang des Weges der Stille in Saalfelden. Nach gut 30 Minuten Gehzeit erreicht man die direkt an den Felsen angebaute Einsiedelei, die in den Sommermonaten immer noch bewohnt ist.

Einseidelei am Felsen in Saalfelden im Abendlicht

© SalzburgerLand Tourismus, Markus Unterweger – Weg der Stille

Weitere spirituelle Wege im SalzburgerLand sind

  • der Meditations- und Friedenspfad in Hüttau
  • der Weg der guten Wünsche in Flachau
  • der Rosenkranzweg in Puch oder
  • der Kapellenweg in Seekirchen.
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