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Familien auf der Alm

Naturnahe Abenteuer und kulinarischer Genuss für die ganze Familie

Unvergesslich ist der Aufenthalt auf einer traditionell geführten Almhütte, wo der Salzburger Almsommer noch richtig gelebt wird. Besonders Familien finden auf der Alm ein wahres Paradies für naturnahe Abenteuer: Beim Melken und Kasen zusehen, mit den kleinen Hasen im Streichelzoo kuscheln, die Kühe von der Almweide holen oder einfach nur mit einem Grashalm im Mund die Wolken beobachten.

Wenn sich die ganze Familie zu einem Tag auf der Alm aufmacht, dann steigt die Vorfreude. Die Kleinen bekommen leuchtende Augen, wenn sie an die vielen Tiere auf der Alm denken. Die flauschigen Hasen im Streichelzoo haben sicher schon Nachwuchs bekommen. Und auch die schönen Haflinger sind garantiert wieder vor der Hütte anzutreffen. Die Großen freuen sich auf ein herzhaftes Essen, einen sonnigen Platz an der Hüttenwand und darauf, einfach mal wegzukommen vom Alltag.

Ab in die „Krax“

Das erste Stück bergauf wird gemütlich mit der Seilbahn überwunden. Doch dann werden die Rucksäcke geschultert und los geht´s. Das kleinste Familienmitglied hat es viel gemütlicher, denn Papa nimmt es in die Rückentrage. „Buglkrax tragen“ nennt man das im SalzburgerLand, und die Rückentragen kennt man hier einfach unter „Krax“. Zwar führt bis zur Alm ein schöner, kinderwagentauglicher Weg, doch Mama und Papa wollen den Kids die schönsten Plätze für die nun reifen Himbeeren im Wald zeigen. Da ist die Rückentrage einfach geländegängiger.

Entspannung für Familien auf der Alm

Die kleinen Mägen voller süßer Himbeeren, Walderdbeeren und Heidelbeeren stürmen die Kinder die letzen Meter bis zur Almhütte voraus. Sie können es gar nicht erwarten, den Spielplatz mit Schaukeln und Rutsche zu erobern und sich dann auf die Suche nach dem Streichelzoo zu machen. Lachend beobachten die Eltern das Treiben der Kinder und lassen sich ganz in der Nähe auf der Hüttenterrasse nieder. Erst mal ein erfrischendes Getränk gegen den großen Durst. Die Hüttenwirtin im feschen Dirndl empfiehlt ihren spritzigen Almkräutersaft. Die Kräuter dafür hat sie selbst auf den Wiesen rund um die Hütte gepflückt.

Während Mama der Hüttenwirtin in die Speisekammer folgt, wo diese ihren Schatz an getrockneten Kräutern präsentiert und das eine oder andere Kräutlein für Alltags-Wehwehchen empfiehlt, studiert Papa die Speisekarte. Eine Brettljause mit Produkten von der Alm? Eine Kaspressknödelsuppe, ein herrlich luftiger Kaiserschmarren oder gebackene Apfelradl? Die Entscheidung fällt ihm schwer. Kurzerhand bestellt er lachend alles, denn Bergluft macht bekanntlich hungrig, und der Duft aus der Hüttenküche ist einfach zu verlockend.

Hüttenwirtin serviert Familie frische Almprodukte.

© SalzburgerLand Tourismus -Frische Produkte von der Alm.

Hungrige Abenteurer

Als das Essen serviert wird versammelt sich die ganze Familie wieder um den Hüttentisch und jeder erzählt aufgeregt seine kleinen Abenteuer. Von den Baby-Hasen, die erst vor wenigen Tagen das Licht der Welt erblickt haben, vom Hüttenhund, der freudig wedelnd alle Neuankommenden begrüßt, von der Kräutervielfalt der Wiesen … Und jeder macht sich mit riesigem Appetit über Brettljause & Co her. Auch die Hüttenwirtin nimmt sich gern die Zeit, sich zu den Gästen zu setzen. Sie erzählt von den kleinen Kälbern, die hier auf der Alm geboren, gesucht und auf den Schultern zur Hütte zurückgetragen wurden. Von Schneefällen im Juli, von unglaublichen Sonnenaufgängen, vom Kasn und Butterrühren. Aber jetzt müsse sie wieder in die Küche, denn sie will noch Brot backen für den nächsten Tag. Mit einem Augenzwinkern lädt sie die Kinder ein, ihr zu folgen, und begeistert verschwinden die kleinen Brotbäcker in der Küche.  

Jetzt haben Mama und Papa Zeit, sich gemütlich zurückzulehnen, die Augen zu schließen und dem Orchester der Alm zu lauschen: Kuhglocken, Bienensummen, leises Wiehern und Muhen. Hier auf der Alm ticken die Uhren langsamer und mit jedem Atemzug kehrt entspannte Ruhe ein. Schon kommen die Kinder zurück und strahlen vor Begeisterung, denn sie wollen ab sofort zu Hause auch selbst Brot backen – das Rezept haben sie sogar mit auf den Weg bekommen. Lachend packen Mama und Papa alles zusammen, denn die Hüttenwirtin hatte für den Abstieg noch einen Tipp für einen lukrativen Schwammerlplatz verraten. Dort wollen sie ihr Glück versuchen – und sonst kommen sie morgen einfach wieder zurück auf die Alm.

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