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Der perfekte Wandertag

Ein wunderschöner Tag in den Bergen des SalzburgerLandes

Es gibt Tage, da braucht man keinen Wecker, da wäre auch der lauteste aller Hähne umsonst. An diesen Tagen wacht man einfach auf. Ist es die Vorfreude, die aufgeregte innere Unruhe? Egal was es ist – an solchen Tagen springt man aus dem Bett, ist schneller als sonst mit den täglichen Morgenritualen fertig und kann es kaum erwarten, die ersten Schritte zu tun. Raus in die Natur, rauf auf den Berg, rein ins Abenteuer. Und ins Leben. Auf, zum perfekten Wandertag!

Wann ist ein Wandertag perfekt? Sind nicht für jeden unterschiedliche Dinge, Erlebnisse und Eindrücke vollkommen? Und wenn das der Fall ist, kann man dann überhaupt etwas als perfekt bezeichnen und sei es ‚nur’ ein Wandertag? Fragen und Einwände, die hier sicherlich berechtigt wären, die man aber in unserem Fall mit gutem Gewissen dennoch mit Ja beantworten kann. Denn hier im SalzburgerLand findet jeder die Voraussetzungen und Möglichkeiten, damit er seinen Tag zu einem der perfekten im Leben machen kann. Abwechslung und Erlebnisdichte werden hier großgeschrieben. Ebenso wie individuelles Erleben und Freiheit.

Lieben Sie es, durch die Täler entlang der Bäche und Flüsse zu wandern, oder kann es für Sie gar nicht steil und hoch genug sein? Oder gehen Sie gerne über die herrlichen Almen und über sanfte Hügel? Wunderbar, doch für diese Gruppe da drüben wäre das weit weg jeglicher Perfektion. Die macht sich nämlich gerade auf in die dichten Wälder, um seltene Pflanzen und Tiere zu beobachten. Sie sehen schon, worauf das hier hinausläuft. Den perfekten Tag den gibt es und gleichzeitig gibt es ihn auch wieder nicht. Es kommt wie so oft im Leben darauf an, von welcher Perspektive man die Dinge betrachtet. Was es allerdings gibt, sind Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen, damit ein Tag überhaupt die Chance hat, einer der ganz guten zu werden. Und die stellen wir Ihnen hier an dieser Stelle vor.

Der Weg ist das Ziel – die Routenwahl

Die Wahl der Route ist sicherlich bei jeder Tour einer der ganz essenziellen Punkte. Was erwartet man sich von ihr, was will man erleben und wie lange möchte man unterwegs sein? Diese Fragen sollte man sich vor dem Aufbruch, oder noch besser am Tag zuvor, unbedingt stellen. Denn was gibt es Schlimmeres, als unterwegs draufzukommen, dass man zeitlich gar nicht in der Lage ist, das Ziel zu erreichen, dass die eigene Kondition nicht ausreichen wird, oder dass die Tour für die eigenen Ansprüche einfach nicht geeignet ist?

Daher: Vorab informieren, Tourenberichte lesen und auch immer wieder einmal fragen. Tourismus-Informationen, Hüttenwirte und heimische Gastgeber helfen Ihnen hier sicherlich gerne weiter.

Junges Paar wandert über eine herbstliche Almwiese

© SalzburgerLand Tourismus, Lifetime Hotels – Mit ein wenig Vorbereitung wird jede Wanderung zu einem Erlebnis, von dem man lange zehren kann.

Das Equipment

Auch hier gilt: Planung ist das halbe Leben. Ist die Kleidung zu kalt oder gar zu warm? Reicht der Rucksack nicht dafür aus, was man alles mitnehmen muss, oder passt er einfach nicht mit dem eigenen Rücken zusammen? Drücken die Schuhe und bereits nach ein paar Schritten bemerkt man, dass die erste Blase entsteht? Wenn das der Fall ist, sollten Sie noch auf dem Absatz kehrtmachen – unter diesen Voraussetzungen macht eine Wanderung keinen Spaß. Fühlen Sie sich allerdings wohl, die Schuhe sitzen wie angegossen und die Wanderkarte ist auf dem aktuellsten Stand – dann haben Sie wohl alles richtig gemacht und einem herrlichen Wander– und Bergerlebnis steht nichts mehr im Wege. Außer vielleicht…

Das Wetter hält sich an keinen Plan

Regengüsse auf der Alm und die nächste Hütte ist über eine Stunde entfernt? Es gibt wenige Dinge, die einem einen solchen Strich durch die Rechnung machen können, wie ein plötzlicher Wetterumsturz in den Bergen. Deshalb: Unbedingt vorab über die Wettersituation informieren und gegebenenfalls auch Einheimische nach deren Einschätzung fragen.

Die Bergkameraden

Es wäre nicht das erste Mal, dass eine Gruppe, die im Tal und im Alltag wunderbar harmoniert hat, in den Bergen plötzlich auseinanderzubrechen droht. Unterschiedliches Interesse, Können und ungleiche Fitness machen aus Freunden ganz schnell Streithähne. Deshalb: Vorab überlegen, ob man denn wirklich miteinander aufbrechen soll. Und falls man einmal unterwegs ist: Die Gruppe muss sich immer an die Möglichkeiten des schwächsten Wanderers anpassen.

Der Kitzlochklettersteig ist eine Herausforderung für Bergfexe.

© SalzburgerLand Tourismus, Foto Haidinger GmbH – Bergkameradschaften sind ganz besondere Freundschaften. Man muss sich nicht nur aufeinander verlassen können, man hat auch schon viele wunderbare Eindrücke geteilt.

Was gibt’s denn zu essen?

Selbstverpflegung oder in die Hütte einkehren? Auch das sollte man sich vorab überlegen und die Jause nach dieser Entscheidung entsprechend einpacken. Eine wichtige Frage wäre da ja auch noch vorab zu klären: Hat die angestrebte Hütte denn überhaupt offen? Denn hat sie geschlossen, kann die Wanderung ganz schnell sehr ungemütliche und hungrige Untertöne annehmen.

Kasnocken mit gebratenem Speck

© SalzburgerLand Tourismus – Pinzgauer Kasnocken in der Eisenpfanne, für viele ein Muss nach einer Wanderung durch die Berge.

Haben Sie all diese Fragen für sich geklärt und sind Sie gut ausgerüstet und startklar? Wunderbar, dann steht einem perfekten Wandertag auch wirklich nichts mehr im Wege. Und vergessen Sie nicht: Es ist Ihr Leben – machen Sie das Beste daraus!

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