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Entschleunigung auf der Alm

Wenn der Ruheraum Alm zum Therapieplatz für stressgeplagte Urlauber wird

„Auffikemma zum Owakemma“ - also Hinaufkommen auf die Alm zum Runterkommen von Stress und Hektik. Das Wiederentdecken der Langsamkeit ist auf dem Berg ein Kinderspiel, denn hier oben spielt die Uhrzeit keine Rolle. Keine Termine warten und kein Fernsehprogramm, gegessen wird, wenn der Magen knurrt, und die Sonne sagt beim Wandern an, ob es Zeit ist umzukehren.  

Urlaub an sich wirkt absolut stressmindernd. Am Berg, wo Stressquellen wie Straßenlärm, Menschenmassen, läutende Telefone und das WLAN weit entfernt sind, hat die Seele Zeit zum Aufatmen und die rotierenden Gedanken kommen zur Ruhe. Hier findet man beim Alleinsein wieder zu sich selbst, denn nichts ist beruhigender, als der Stille zu lauschen. Die Alm ist sommers wie winters ein bewährter Ruheraum. Hier muss man nichts – hier darf man: rasten, genießen, tagträumen und den Blick in der Weite des Bergpanoramas verlieren lassen.

Die Alm als Therapieplatz

Viele abgelegene Almen eignen sich perfekt zur Burn-Out-Prävention, denn dort schenkt die Natur Energie und Kraft, und der Fokus richtet sich nach innen. Die Almen im Salzburgerland sind Orte der Ruhe, die sich perfekt dafür eignen, sich selbst besser zu verstehen. Hier öffnet man seine Sinne und lebt im Takt der Natur. Das Krimmler Tauernhaus im Krimmler Achental ist eine dieser Oasen der Entschleunigung. Hüttenwirt Friedl Geisler beherbergt in seiner geschichtsträchtigen Schutzhütte immer wieder stressgeplagte Urlauber, die in der Abgeschiedenheit des Achentals ihre innere Balance wiederfanden. Er weiß: „Das Leben in unserer schnelllebigen Gesellschaft fordert seinen Tribut. Zu viel Stress und berufliche Überlastung führen zu körperlicher und geistiger Erschöpfung. Der Schritt zurück in ein erfülltes Leben erfordert Entspannung und Loslassen. Mit halber Kraft voraus, mit ausreichendem Schlaf und sportlicher Aktivität, mit Ruhe und mit der Kraft der Berge finden Urlauber auf der Alm wieder zur Ruhe.“

Wanderer auf Alm, links im Hintergrund ist das Dach einer Almhütte sichtbar

© TVB Piesendorf Niedernsill-Harry Liebmann – Hochsonnbergalm

Heilende Bewegung und Entschleunigung

Die aktuelle Studie „Übern Berg” des Salzburger Universitätsklinikums belegt die positiven Auswirkungen des Wanderns auf die Gesundheit. Regelmäßiges Wandern verbessert Selbstwert, Schlafqualität und Appetit und verringert Depressionen. Bergyoga ist eine besondere Form der Entspannung. Die indische Yogalehre verspricht Entspannung, innere Balance und Flexibilität. Beim Bergyoga, wie im Großarltal, in Gastein oder auf der Zeller Schmittenhöhe, werden die Asanas inmitten duftender Almwiesen praktiziert. Die Übungen versprechen durch die Höhenlage eine besondere Qualität.
Auch Jodeln wirkt entspannend. Denn die Aneinanderreihung der Lautsilben in wechselnder Kopf- und Bruststimme erzeugt eine befreiende Vibration, die die Seele wieder in die Mitte rückt.

Alpine Wellness: Yoga am Holzsteg am See, umgeben von Bergen

© SalzburgerLand Tourismus, Ideenwerk Werbeagentur Gmbh, Yoga am Bergsee

Einfachheit kann einfach umwerfend sein

Eine virtuose Inszenierung der „Festspiele Natur“ auf der Alm mit allen Sinnen zu erleben, ist Balsam für die Seele. Dazu braucht es nicht viel. Ein schönes, stilles Plätzchen mit grandioser Aussicht reicht, um einen Sonnenaufgang als beeindruckendes Schauspiel zu erleben. Spüren, wie die ersten Sonnenstrahlen die Haut berühren. Sehen, wie Leben und Farbe in die Welt kommt oder der Schnee zu glitzern beginnt. Riechen, wie im Sommer die warme Erde ihren Duft verströmt. Hören, wie die Insekten und Vögel wach werden und der Wind durch die Bäume streift. Mit einem Sonnenuntergang am Berg kehrt wiederum Ruhe bei Fauna und Flora ein. Die Stille wird hörbar und mit dem letzten spektakulären Farbenspiel in den Wolken weiß auch der Betrachter: Für heute fällt der Vorhang der Bühne Natur.  

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