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Klettern im SalzburgerLand

Klettern zählt aktuell zu den beliebtesten Trendsportarten. Im SalzburgerLand finden Kletterer ein wahres Paradies, um ihrer Leidenschaft nachzugehen

Kaum etwas liegt so sehr in der Natur der Menschen, wie das Klettern. Nur man selbst und der Felsen – reduzierter und echter geht es wohl kaum. Auch wenn einem dabei immer wieder das Adrenalin in die Adern schießt und man in Situationen gerät, in denen man sich mehr als einmal überwinden muss – was gibt es Schöneres, als aus eigener Kraft am Gipfel zu stehen, einen schweren Klettersteig oder eine anspruchsvolle Route durchstiegen zu haben, oder beim Bouldern eine neue Technik für sich entdeckt zu haben.

Ob Klettern in der Felswand hoch oben in den Bergen, in einem der vielen herausfordernden Klettersteige des Landes, beim Eisklettern im Winter oder auch beim Training in der Halle: Das SalzburgerLand ist ein wahres Paradies für Liebhaber der Vertikalen und ist an Abwechslungs- und Variantenreichtum kaum zu übertreffen. Kein Wunder also, dass dieser Sport in den vergangenen Jahren immer mehr an Beliebtheit zugenommen hat und zu den absoluten Trendsportarten zählt. Doch was genau ist das Besondere daran, wo und wie kann man den Sport ausüben und welche Varianten gibt es eigentlich? Hier ein kurzer Ein- und Überblick.

Worauf habe ich heute Lust?

Zuerst einmal die Grundsatzfrage: Klettersteig oder der nackte Fels, Kletterhalle oder Bouldern, Eisklettern oder Winterpause? Oder alles zusammen? Klettern kann man nicht als den einen, einzelnen Sport sehen, denn es gibt eine Fülle an Varianten und Variationen, die mehr oder weniger zu einem passen. Natürlich möchte man gerne einmal eine der schweren Nordwände der Alpen bezwingen. Doch als Anfänger sollte man seine Ambitionen vielleicht erst mal ein bisschen anders gewichten.

Klettern in der Wand

Das Klettern in der Natur gehört sicherlich zum Schönsten, was man in den Bergen erleben kann. Die Finger umschließen den nackten Fels, man blickt nach oben und denkt sich die nächsten Schritte durch. Rund herum herrscht absolute Stille, die nur durch das Summen der Insekten und den Gesang der Vögel ein bisschen in ihrer Vollkommenheit gestört wird. Bedacht setzt man die Bewegungen. Die Kraft kommt aus den Beinen, die Arme und Hände weisen nur den Weg, geben dem Körper Ballance. Man ist auf sich und seinen Kletterkameraden allein gestellt und bei kaum einem anderen Sport ist man so sehr bei sich, wie hier. Doch Vorsicht: Bei aller Schönheit lauern beim Klettern auch Gefahren und man sollte sich und seinen Partner immer richtig und bedacht einschätzen. Überschätzung und Wagemut haben am Berg nichts verloren. Im Zweifel immer lieber zuerst mit einem erfahrenen Bergführer in die Wand gehen und die vorgegebenen Routen nie verlassen.

Klettersteige

In den vergangenen Jahren hat sich das Angebot an Klettersteigen stark vergrößert und mittlerweile kann man im ganzen Land auf vorgegebenen Routen durch die Wände und Berge klettern. Doch auch hier lauern natürlich Gefahren und man darf sich ebenso nicht überschätzen. Immer auf den festen Griff am Seil und das ‚Eingehängt-Sein’ des Klettersteig-Sets achten. Dann steht dem Spaß nichts mehr im Wege. Für Anfänger empfiehlt sich ein erfahrener Guide, der einen in die Kunst und Kniffe einführt.

Frau klettert im Sonnenuntergang hoch über den Dächern der Stadt Salzburg am Klettersteig 'City Wall'.

© SalzburgerLand Tourismus, Michael Groessinger – Hoch über Salzburg am ‚City Wall‘ Klettersteig

Sportklettern

Hierbei handelt es sich um das Klettern am Felsen mit maximal einer Seillänge. Es geht dabei auf maximal 30 Meter Höhe, gesichert wird man vom Boden aus. Diese Variante eignet sich ideal für Anfänger und jene Kletterer, die einfach noch besser werden und in relativ sicherer Umgebung trainieren möchten.

Kletterhallen

Wer denkt, dass Klettern an künstlichen Wänden keinen Spaß macht und sich nur zum Trainieren im Winter eignet, der irrt gewaltig. Denn hier findet man Routen, die es so in der Natur nicht gibt. Man kann sich sicher an die eigenen Grenzen herantasten und diese dann auch weiter hinausschieben. ‚Geht nicht’ gibt’s hier nicht und deshalb sind Kletterhallen Orte, deren Beliebtheit immer weiter steigt. Gesichert wird man hier ebenfalls von unten.

Bouldern

Bouldern ist das Klettern ohne Seil in Hallen oder an Felsblöcken. Dabei befindet man sich immer in Absprunghöhe. Die Herausforderung hier ist nicht, ein Ziel in der Höhe zu erreichen, sondern seine Technik immer weiter zu entwickeln. Oft gibt es in Kletterhallen eigene Boulderbereiche.

Eisklettern

Sobald der Winter bei eiskalten Temperaturen die Wasserfälle im ganzen SalzburgerLand zum Erstarren bringt und majestetische Eiszapfen gedeihen lässt, werden die Steigeisen angeschnallt und die Eispickel ausgepackt. Die Suche nach neuen Herausforderungen im Winter führt bei vielen Kletterbegeisterten dazu, dass sie sich im Eisklettern versuchen. Auf ausgewählten Routen werden zugefrorene Wasserfälle und überdimensionale Eiszapfen erklommen. Hochburgen dieses Sports sind die Eisarena Kolm Saigurn, die Krumlfälle, der Bodenhaus-Wasserfall und der Frohn-Wasserfall im Raurisertal, die Grünseefälle in Uttendorf / Weißsee und die Sigmund Thun Klamm in Kaprun.

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