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Achtung Weidevieh

Richtiger Umgang mit Kühen und Pferden auf der Alm

Der Salzburger Almsommer ist nicht nur für Wanderer, Naturliebhaber und Mountainbiker die schönste Zeit am Berg. Auch Kühe, Pferde und Schafe verbringen ihren tierischen Almsommer genussvoll auf den grünen Weiden des SalzburgerLands. Zwangsläufig überschneiden sich hier auch die Erlebnis- und Lebensräume der Zwei- und Vierbeiner. Die einen wollen zum Gipfel – das Weidevieh will friedlich Grasen. Wie verhält man sich also richtig bei der Begegnung mit Weidevieh auf Salzburgs Bergen?

Ein traumhafter Tag am Berg. Satte grüne Wiesen, tiefblauer Himmel, leichtes Bienensummen und das monotone Bimmeln der Kuhglocken. Das alles gehört dazu zum idyllischen Almsommerurlaub. Am Wanderweg hat sich allerdings eine Herde Kühe niedergelassen, um in der sommerlichen Hitze ihre gemächliche Siesta zu halten. Wie ist der richtige Umgang mit den tierischen Milchlieferanten? „Umgang“ ist das Stichwort – denn am besten umgeht man die Herde großräumig ohne großes Aufhebens und unnötige Nervosität. Keinesfalls sollte man die Tiere reizen oder Angst zeigen – am besten ganz „normal“ verhalten, dann bleiben auch die Kühe und Pferde umgänglich!

Wandern mit Hund

Wer mit seinem Hund auf Wanderschaft geht, muss vorausschauend auf Kühe und Pferde achten. Generell sollte der Hund am Berg an der Leine gehen – insbesondere jedoch beim Queren einer Weide. So verhindert man, dass der Hund die Kühe jagt oder provoziert. Besonders wenn Muttertiere mit ihren Kälbern in der Herde sind, werden sie ihren Nachwuchs verteidigen und zum Angriff übergehen. Zeigt eine Kuh ein auffälliges und aggressives Verhalten, lässt man den Hund zu seinem eigenen Schutz von der Leine, schickt ihn aus dem Gefahrenbereich und bewegt sich ebenfalls langsam zum Zaun.

Kuh auf der Weide schaut neugierig, streckt den Kopf ganz nah zur Linse

© SalzburgerLand Tourismus, Achim Meurer, Kuh mit Glocke im Salzburger Saalachtal

Respektiere deine Grenzen

„Achtung Weidevieh!“, sieht man oft auf Schildern beim Betreten einer Weide. Das Schild sollte keine Angst machen, vielleicht aber ein Hinweis sein, den Lebensraum der grundsätzlich friedlichen Kühe zu achten. Wanderer und Biker betreten sozusagen das Wohnzimmer der Nutztiere – Verständnis und Respekt helfen beim richtigen Verhalten. Die Initiative „Respektiere deine Grenzen“ zeigt auf ihrer Webseite zum Thema „Wandern mit Hund“ ein informatives Video und gibt auch allgemeine Verhaltensregeln im Umgang mit Weidevieh.  In der Broschüre „Ich bin stärker“ sind alle Tipps und Verhaltensregeln übersichtlich erklärt.

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