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Salzburger Almenweg

Weitwandern auf der Spur des „Blauen Enzians“

Weitwandern auf der Spur des „Blauen Enzians“ - das kann man seit über zehn Jahren im Salzburger Pongau. Tausende begeisterte Wanderer, Familien und Bergsteiger haben im letzten Jahrzehnt schon ihre Bergschuhe geschnürt und die Rucksäcke gepackt, um die 31 Etappen - einzeln oder am Stück - in Angriff zu nehmen.

Weitab von WLAN, Verkehrslärm und Alltagsstress zählt nur der nächste Höhenmeter. Statt Dauerberieselung aus dem Radio oder dem Kopfhörer, bildet Insektensummen und Kuhglocken-Orchester den Soundtrack des Abenteuers. Der Ausblick auf Bischofsmütze, Dachstein, Tennengebirge, Hochkönig und die vergletscherten Dreitausender der Hohen Tauern begleitet die Wanderer auf ihrer Tour quer durch den Pongau auf Schritt und Tritt.

31 Etappen auf „Schuster‘s Rappen“

Von der Salzburger Sportwelt ins Tennengebirge, durch das Großarltal ebenso wie durch das Gasteinertal und direkt in die Ferienregion Hochkönig ziehen sich die 31 Etappen. Sie sind durchgehend mit dem blauen Enzian beschildert. Jede Etappe hat ihren eigenen Zauber. Mal sanft und grün, mal schroff und felsig. Mal für Einsteiger, mal für trittsichere Gipfelstürmer.
Einsteigen kann man auf diese Weitwanderung aus allen 25 Orten des Pongaus. Je nach persönlicher Kondition und Bergerfahrung wählt man seine Passage aus drei unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. So kommen Familien mit Kindern, Einsteiger und versierte Bergfexe bestimmt auf ihre Kosten.

Eine Studie belegt, dass Bewegung auf einer Höhe über 1.000 Metern besonders gesund ist. Sehr schön, denn der Salzburger Almenweg verläuft zu 90 % über dieser Höhenmarke! Gesund und vor allem lecker sind auch mit Sicherheit die regionalen Schmankerln, die auf den urigen Hütten dafür sorgen, dass den hungrigen Wanderern das Wasser im Mund zusammenläuft. Die 120 Almhütten entlang des Weitwanderwegs laden mit echten Pongauer Köstlichkeiten zur Einkehr oder einer Übernachtung auf der jeweiligen Etappe ein. Ein gemütliches Bett oder sogar eine Nacht im Heu sorgen für frische Energie für die nächste Etappe. Der Hinweis „für Genussesser“ flaggt Etappen mit besonderem Speisenangebot aus. Genauso gibt es aber auch Etappen für „Kräutersammler“ oder „Panoramafreaks“.

Video Salzburger Almenweg

Der Moment des Gipfelsieges, wenn der Wind sacht um die Nase streift und nur das Gipfelkreuz Zeuge dieses magischen Moments ist. Das füllt die Energiereserven und schenkt ein Gefühl der absoluten Freiheit. Etappe für Etappe entfernt man sich von der Hektik und findet zu seinem eigenen Rhythmus.

Nur einen Klick entfernt

Eine Wanderung auf dem Salzburger Almenweg ist nur einen „Klick“ entfernt, denn unter www.salzburger-almenweg.at findet man detaillierte Wegbeschreibungen mit Höhenprofilen, GPS-Daten und zusätzlichen Gipfel-Varianten. Auch Sehenswürdigkeiten in der Nähe der Routen und Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten entlang der Etappen sind genau aufgelistet. Einige Orte bieten auch spezielle Pauschalen für die Weitwanderer an. Hüttenübernachtungen kann man bei seinem Gastgeber vor Ort reservieren lassen.

Enzian jagen und Stempel erbeuten!

Um neben den unzähligen, atemberaubenden Berg-Erlebnissen auch eine kleine Erinnerung mit nach Hause nehmen zu können, holt man sich bei jeder Hütteneinkehr einfach seinen Stempel ab. Besonders Kinder entwickeln auf der Jagd nach dem nächsten Stempel einen besonderen Ehrgeiz. Und als Belohnung winkt – je nach Stempelergebnis – eine Wandernadel. Den Stempelpass holt man sich einfach in allen Tourismusverbänden der Talorte und los geht die Jagd auf den blauen Enzian!

 

Zahlen zum Salzburger Almenweg
  • 1000e begeisterte Wanderer begaben sich schon auf die Spur des blauen Enzians
  • 350 Kilometer Gesamtlänge
  • 120 urige Almhüttenentlang des Weges
  • über 90 % des Weges verlaufen auf über 1.000 m Seehöhe
  • 31 Etappen
  • 25 Orte im Salzburger Pongau
  • 21 Kilometer misst die längste Etappe, Gehzeit: etwa 9 Stunden
  • 10 Jahre feierte der Almenweg im Jahr 2016
  • 5 Kilometer misst die kürzeste Etappe,  Gehzeit: etwa 90 Minuten
  • 3 Schwierigkeitsgrade (für Einsteiger, Familien bis hin zu erfahrenen Bergsteigern)

 

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