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Bäuerlich aufgekocht

Klassiker aus der bäuerlichen Küche mit frischen und regionalen Zutaten gekocht

Im Bauernherbst wird salzburgerisch mit regionalen Produkten und bäuerlichen Schmankerln aufgetischt. Bäuerinnen geben bei zahlreichen Kochkursen ihr überliefertes Wissen um fast vergessene Speisen weiter. Lungauer Schnapssuppe, Flachgauer Bockbeidei, Pongauer Goaskasreindl, Pinzgauer Budakrapfei oder Tennengauer Almochsengulasch werden nach alten Rezepten gekocht und bei Bauernherbst- und Hoffesten den Gästen serviert.

Die Zutaten für diese Rezepte kommen natürlich aus der regionalen Landwirtschaft und den heimischen Gärten und Wäldern. Frisch geerntete Äpfel und Birnen, Lungauer Eachtlinge, Kürbis und Kraut haben jetzt Saison und werden bäuerlich aufgekocht. Auch das Fleisch vom Tauernlamm, Pinzgauer Rind oder fangfrische Forellen aus den Bächen und Seen des SalzburgerLandes bilden die hochqualitative Grundlage für feinste Speisenkreationen. Die heimischen Jäger liefern frisches Wildbret von Gams, Reh oder Hirsch für Braten, Gulasch, Suppe oder Ragout. Dabei sind die Rezepte meist einfach in der Zubereitung. Denn am Bauernhof ist schon von jeher immer viel zu tun und die Arbeit rund um Stall, Feld und Garten ließ der Köchin wenig Zeit.

Deftige Spezialitäten

Wer viel arbeitet, braucht auch viel Kraft, darum sind die Originalrezepte aus der bäuerlichen Küche manchmal auch etwas deftiger. Doch der Geschmack von Bauernkrapfen mit Sauerkraut, Kasnockn, Kaiserschmarrn oder Moosbeenockn ist einfach unübertrefflich. Da darf man nach dem Essen ruhig ein kleines Gläschen frisch gebrannten Bauernschnaps genießen. Jede Region hat ihre eigenen Spezialitäten, die innerhalb der Bauersfamilien von Generation zu Generation weitergegeben werden. Dabei sind Klassiker, die am Bauernhof einfach nicht vom Mittagstisch wegzudenken sind, aber auch manche Gerichte, die schon fast in Vergessenheit geraten sind.

Bäuerlich aufgekocht

Bei zahlreichen Kochkursen kann man im Bauernherbsturlaub den Bäuerinnen in die Rezepthefte schauen und selbst unter ihrer fachkundigen Anleitung den Kochlöffel schwingen. So wird gemeinsam resches Bauernbrot gebacken, das Geheimnis um die Zubereitung der Pinzgauer Bladln gelüftet oder frisch auf der Alm geerntete Heidelbeeren zu Moosbeenockn verwandelt. Die besten und beliebtesten Bauernherbstrezepte zum Nachkochen am heimischen Herd sind in einem kostenlosen Rezeptheft zusammengefasst. So kann man sich ein Stück Bauernherbst in die heimischen Küchen holen.

Top 3 Bauernherbst Schmankerl aus der Bauernküche

1. Krapfen

Ein besonders beliebtes Gericht im gesamten SalzburgerLand sind die Krapfen, die in unterschiedlichen Varianten zubereitet werden. Die im tiefen Fett goldbraun herausgebackenen Bauernkrapfen können je nach Region herzhaft mit Sauerkraut, Speck oder Kartoffelgröst’l gefüllt sein, aber auch verlockend süß mit Staubzucker bestreut und Preiselbeermarmelade garniert werden.

Der fertige Bauernkrapfen mit Granggnsoße

© SalzburgerLand Tourismus, Michael Größinger, Der fertige Bauernkrapfen mit Granggnsoße

2. Apfelradl

Fruchtig ist dieser Klassiker der regionalen Nachspeisen. Für die Apfelradl wird ein säuerlicher Apfel geschält, entkernt und in halb Zentimeter dicke Scheiben geschnitten. In den süßen Backteig getaucht und in heißem Fett in der Pfanne herausgebraten erhält der erntefrische Apfel sein volles Aroma. Am besten schmecken die Apfelradl, wenn man sie noch heiß mit Staubzucker bestreuet und mit Preiselbeermarmelade serviert.

3. Kaspressknödel

Ein herzhafter Pinzgauer Bierkäse ist die Basis für die leckeren Kaspressknödel. Mit Knödelbrot, Milch, Ei, Petersilie und etwas Mehl wird der Teig zubereitet. Die flachgedrückten Knödel werden in der Pfanne herausgebraten. Den einen schmeckt diese Spezialität am besten frisch und knusprig direkt aus der Pfanne, ander bevorzugen den Kaspressknödel als würzige Suppeneinlage und wieder andere genießen diesen Klassiker mit grünem Salat.

 

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