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E-Bike: Salzburger Saalachtal

Mit Rückenwind durch das Dreiländereck

Das Salzburger Saalachtal, unweit der Stadt Salzburg im Dreiländereck zwischen Bayern, Tirol und dem SalzburgerLand gelegen, kann man ohne Übertreibung als Pionier des E-Bikens bezeichnen. Von Beginn weg hat sich die Region der sanften Mobilität im Einklang mit der Natur verschrieben und geht diesen Weg auch in Zukunft kompromisslos weiter. Dafür stehen nicht nur 24 Ladestationen, die E-Biker flächendeckend mit Energie versorgen, sondern auch Leih-E-Mountainbikes für Erwachsene und Kinder, sowie ein eigenes E-Bike-Camp.

Wer die Berg- und Talwelt des Salzburger Saalachtals am liebsten auf zwei Rädern für sich entdecken möchte, der findet in der Region ideale Bedingungen vor. Neben zahlreichen Möglichkeiten, sich mit dem Mountainbike auszutoben, wird vor allem auf das Thema E-Biken im Einklang mit der Natur allergrößter Wert gelegt.

Erstmals  auch Kinder-E-Bikes in den Verleihen

120 Verleih-E-Bikes, 25 Ladestationen verteilt über die ganze Region, Bike-freundliche Unterkünfte, unkomplizierter Bike-Transport mit der Bergbahn auf die Almenwelt Lofer, organisierte Bike-Touren und vor allem 480 Kilometer beschilderte Bike-Strecken bilden die Rahmenbedingungen dafür, dass im Salzburger Saalachtal auch wirklich jeder – vom Genuss-Radler bis hin zum ambitionierten Sport–Biker – voll und ganz auf seine Kosten kommt. Beim E-Biken werden Orte in den Bergen auch für Durchschnittssportler erlebbar, die sonst nur Spitzensportlern vorbehalten waren.

(c)SalzburgerLand-Erwin Haiden – Nach der Anstrengung kommt die wohlverdiente Rast.

Nachdem das Salzburger Saalachtal bei Familien besonders beliebt ist, kommen mittlerweile auch Kinder in den Genuss des E-Biken, bzw. fühlen sich pudelwohl in Anhängern hinter den Eltern. Viele der Touren sind für die ganze Familie geeignet. Außerdem führen die Verleihstationen nun erstmals auch Kinder-E-Bikes in ihrem Sortiment. Zu finden sind diese speziell markierten Strecken auf dem Tourenportal der Region. Doch auch wenn diese Bikes Touren auch für Kids machbar machen, sollte man doch einige Punkte nicht außer Acht lassen.

  1. Die Kondition der Kinder und die Wahl der Tour
    Die Wahl der Tour entscheidet darüber, ob die ganze Familie eine gute Zeit hat. Denn werden die Kinder überfordert, schlägt die Laune ganz schnell ins Gegenteil um und aus einem heiteren Tag in den Bergen wird ein Donnerwetter. Egal ob E-Bike oder nicht: die Höhenmeter und die die Länge der Tour entscheidet über die Eignung für Kinder.
  2. Highlights entlang der Strecke
    Der Weg ist das Ziel – zumindest bei Kindern stimmt dieser Spruch immer. Man sollte sich also unbedingt vorab überlegen, welche Highlights entlang der Strecke warten, mit denen man die Kleinen immer wieder motivieren kann. Viele von ihnen, wie die wilden Badeplätzen ,Spielplätze oder aber auch die Saalachtaler Naturgewalten eignen sich ideal zum Pause machen.
  3. Einkehrschwung oder Selbstverpfleger
    Auch über die ausreichende Verpflegung sollte vorab nachgedacht werden. Wie bei jedem Ausflug mit den Zwergen geht es früher oder später ums Essen und Trinken. Man sollte daher bei der Tourenplanung darauf achten, ob es entlang der Strecke Einkehrmöglichkeiten gibt oder man selbst eine Jause mitnehmen müsst. Für den Fall, dass Distanz oder Zeit unterschätzt wird, sollte man immer ein Notration an Proviant dabei haben.

Wild oder doch mild? Die Qual der Wahl am Wetterkreuz

Viele der Touren führen hinauf in die Bergwelt der Region. Immer wieder kommt man dabei an Bergseen, bei Almhütten und auch Wasserfällen vorbei. Eine der beliebtesten Strecken führt hinauf zum Wetterhorn, wo großer Abwechslungsreichtum auf (E-)Biker wartet.

Technisch versierte, abfahrtsorientierte E-Mountainbiker werden auf der Wetterkreuz-Trail-Runde die Herausforderungen finden, die sie sich von einem Ausflug auf dem E-Bike erwarten. Vor allem die knackige Auffahrt hat es in sich. Kein Wunder, dass hier sogar die fittesten Fahrer dankbar über den eingebauten ‚Rückenwind’ sind.

Die ‚mildere’ Variante ist die Wetterkreuz-Runde. Sie verläuft vom Gipfel mit seinem herrlichen Panorama zur Perchthöhe. Über die Hochalm, das Heutal und den Gföll zurück nach Unken, dem Ausgangspunkt der Tour. Insgesamt 1.400 Höhenmeter legt man auf 28 wunderschönen Kilometern zurück.

Tour zur Litzlalm und zur Kallbrunnalm

Ebenfalls für E-Mountainbiker und sportliche Mountainbiker bestens geeignet ist die Tour von St. Martin hinauf zur Litzlalm und weiter zur Kallbrunnalm. Zu Beginn wartet bereits der erste knackige Anstieg nach Wildental, der die Biker auf Betriebstemperatur bringen sollte. Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt danach nicht, denn im Möserwald wartet bereits die nächste Bergwertung. Bald kommt dann auch schon die Litzlalm in Sicht, von der aus man gemütlich durch den Naturpark Weißbach zur Kallbrunnalm weiterfahren kann. Bevor man den Rückweg nach St. Martin oder hinunter nach Weißbach antritt, sollte man unbedingt noch dem nahen Dießbachstausee und die ein oder andere Naturparkspezialität einpacken.

Unser Tipp: Mit einem der Bike-Guides aus der Region macht die Tour gleich doppelt so viel Spaß. Die ortskundigen Biker weisen einem nicht nur den Weg, sondern bringen einen auch zu ihren ganz persönlichen Logenplätzen.

E-Bike-Camp: das Highlight im Sommer

Wer die erste Schritte bzw. Tritte auf dem E-Bike noch vor sich hat oder sein Können unter professioneller Anleitung noch verbessern möchte, für den bietet sich alljährlich das E-Bike-Camp an (2020 entfällt dieses aber coronabedingt). Hier sammelt man nicht nur wertvolle Erfahrung mit dem Pedelec, lernt die Bergwelt der Region mit ortskundigen Guides intensiv kennen, sondern verlebt auch schöne Tage gemeinsam mit neuen und interessanten Menschen. Beim E-Bike-Camp im Salzburger Saalachtal steht nicht die Leistung, sondern der vielfältige Genuss im Mittelpunkt.

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