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Der Salzburger Dom

Salzburger Dom, © Salzburg Info, TSG

Hoforganist am Dom

Im Dom zu Salzburg wurden am 21. November 1747 die Eltern Wolfgang Amadeus Mozarts, Leopold und Anna Maria, getraut. Die Annahme, die Eltern Mozarts seien in Aigen bei Salzburg getraut worden, geht auf eine scherzhafte Bemerkung Leopold Mozarts in einem Brief an Lorenz Hagenauer zurück, sie hätten dort ein Gelübde abgelegt.

Im Dom wurde auch Wolfgang Amadeus Mozart am 28. Januar 1756 getauft. Mozart - er war seit 1779 Hoforganist - komponierte seine Kirchenmusik fast ausschließlich für den Salzburger Dom. Es entstanden Messen, Proprien, Offizien, Litaneien, Kirchengesänge und Kirchensonaten.

Geistlicher Mittelpunkt

Der Salzburger Dom ist das wohl bedeutendste sakrale Bauwerk der Stadt.
Mit seiner prächtigen Fassade und der mächtigen Kuppel präsentiert er sich als eindrucksvoller Monumental-bau des Frühbarocks.

Sein Entstehen ist eng verbunden mit dem Wesen und Wachsen des geistlichen Fürstentums.
Von Bränden zerstört und wiederaufgebaut, vergrößert und erweitert legt er Zeugnis ab von der Macht und der Unabhängigkeit der Salzburger Erzbischöfe.

Zu den Kostbarkeiten des Salzburger Domes gehören neben dem Taufbecken, in dem bereits Wolfgang Amadeus Mozart getauft wurde, auch die prachtvolle Hauptorgel, umgeben von musizierenden Engeln und gekrönt von Rupert und Virgil, sowie die prächtigen Domtore von Schneider-Manzell, Mataré und Manzú.
Wolfgang Amadeus Mozart hat in seiner Eigenschaft als Hoforganist und Konzertmeister zahlreiche unvergängliche Werke der Kirchenmusik für Salzburg geschaffen.
Der Dom ist frei zugänglich.

Die drei Jahreszahlen

400 Jahre nach dem ersten Kirchenbau in Salzburg war es ein Brand, der am 11. Dezember 1598 große Teile des alten Domes zerstörte.
Der Baumeister von Erzbischof Markus Sittikus, Santino Solari, erhielt den Auftrag für den Neubau des Domes, der zum ersten frühbarocken Kirchenbau nördlich der Alpen wurde.
Mitten in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges fand die feierliche Einweihung am 25. September 1628 durch Erzbischof Paris Lodron statt. Die Domweihe wurde zum größten und prächtigsten Fest, das Salzburg je erlebt hat. Eine Fliegerbombe zerstörte 1944 die Kuppel und einen Teil des Altarraumes. Die notwendigen Renovierungen wurden durchgeführt und der Dom in alter Pracht 1959 wieder geweiht.

Die drei Jahreszahlen an den Torgittern des Domes erinnern an die drei Domweihen: "774", "1628" und "1959".
Vor der Hauptfassade befinden sich die 4 Monumentalstatuen: Die Apostel Petrus und Paulus mit Schlüssel und Schwert sowie die beiden Landespatrone Rupert und Virgil mit Salzfass und Kirchenmodell.
Die zwei Wappenschilde auf dem Giebelaufsatz verweisen auf die beiden Erbauer des Domes, Markus Sittikus und Paris Lodron.

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