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Die Salzburger Festspiele verändern die Stadt

Einmal im Jahr verwandelt sich die Altstadt Salzburgs in eine große Festivalzone

Bereits mehrere Wochen vor der Eröffnung der Festspiele erfasst eine besondere Stimmung die Stadt. Vor allem in der Altstadt spürt man, dass sich etwas verändert. Gehen die Festspiele dann endlich los, wird ersichtlich, worum es geht. Produktionen von Weltrang, illustre Gäste und eine allgemeine Hochstimmung begleiten die Festspiele jeden Sommer: Die Stadt wird zur „stage of the world“.

Der Festspielbezirk

  • Hofstallgasse: Prominenz und Paparazzi: Der Rote Teppich wird ausgefahren, es ist Festspielzeit. Die breite Hofstallgasse zwischen Festspielhaus und theologischer Fakultät wird jährlich Zeuge eines besonderen Spektakels: Die Limousinen fahren vor und bringen die Prominenz zum roten Teppich, wo der Champagner bereits kaltgestellt ist. Gleichzeitig stehen auf der anderen Seite die Zaungäste mit Kameras und Tratsch-Austausch um einen Blick zu erhaschen.
  • Furtwängler-Park: Der anliegende Furtwänglerpark wird zum Luxus-Parkplatz, zum Open-Air-Cafe und zum Treff für Festspielgäste. Hier kann man so manche brandaktuelle Geschichte erfahren oder weiß schon lange vor allen anderen, ob der Jedermann heute drinnen oder draußen stattfinden wird – vorausgesetzt, man hat seine Quellen…
  • Domplatz: Die riesige Bühne und Tribüne für die Jedermann-Aufführungen dominieren zu dieser Zeit die Altstadt. Bei unsicherer Wetterlage wird sowohl im Großen Festspielhaus, als auch vor dem Dom alles hergerichtet und anschließend in Teilen wieder abgebaut. Seit einigen Jahren zieht der komplette Jedermann-Zug vom Festspielhaus aus zur Bühne: Ein Festzug, den man sich nicht entgehen lassen sollte, wenn man in der Nähe ist.
  • Kapitelplatz: Nicht jeder hat die finanziellen Mittel, das Kartenglück oder die Geduld, um im Großen Festspielhaus einer Oper beiwohnen zu können. Mit den Siemens-Festspielnächten werden seit ein paar Jahren die großen Produktionen der vergangenen Jahre auf Leinwand übertragen. Bei den Salzburgern ist dieses „Public Viewing“ mit selbstgebrachten Getränken inzwischen schon ein Fixpunkt – und sollte es auch für Sie als Gast sein.
© Tourismus Salzburg GmbH, Bryan Reinhart - Salzburger Festspiele

© Tourismus Salzburg GmbH, Bryan Reinhart – Salzburger Festspiele

Großer Andrang in der Stadt

Im Sommer ist aber auch Haupttouristen-Zeit. Wer die Wahl hat, hält sich an zu heißen Tagen von der Altstadt fern oder flüchtet in die Kaffeehäuser und in die kühlen Durchhäusern der Getreidegasse. Eine Empfehlung ist, zur Festspielzeit nicht die Hauptattraktionen in der Stadt aufzusuchen. Wartezeiten und Menschenmengen erreichen in der Festspielzeit ihren Höhepunkt. Auch bei der Anreise und bei der Parkplatz-Suche gilt: lieber auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, die Park & Ride-Möglichkeiten beim Stadtrand nutzen und genügend Zeit einplanen.

Nichtsdestotrotz: Die Salzburger Festspiele sollte man mindestens einmal erlebt haben. Sei es bei den Aufführungen oder sei es einfach nur beim Stadtspaziergang durch das bunte Treiben.

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