Ende März verwandelt sich Salzburg im den Klassik-Treffpunkt für Musikliebhaber. Die Osterfestspiele Salzburg, eines der attraktivsten und besten Klassik-Festivals der Welt, finden von 12. bis 21. April 2025 statt.
Die Osterfestspiele Salzburg 2026 stehen im Zeichen der Rückkehr der Berliner Philharmoniker als Gründungsorchester und eines ebenso traditionsbewussten wie zeitgemäßen Programms. Den Auftakt bildet Richard Wagners „Das Rheingold“, der Beginn eines neuen „Ring des Nibelungen“-Zyklus, dirigiert von Kirill Petrenko und inszeniert von Kirill Serebrennikov. Christian Gerhaher gibt dabei sein Rollendebüt als Wotan, begleitet von einer international besetzten Sängerriege. Monumentale Akzente setzen Joseph Haydns „Die Schöpfung“ unter Daniel Harding sowie Gustav Mahlers 8. Symphonie, erstmals von Petrenko mit drei Chören dirigiert. Orchester- und Kammermusikkonzerte – darunter Berlioz’ „Symphonie fantastique“, Brahms’ Doppelkonzert, Bruchs Violinkonzert mit Janine Jansen und Kammermusik mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker – ergänzen das Programm. Mit dem Be-Phil Orchestra lädt das Festival zudem internationale Hobbymusiker:innen zur aktiven Mitwirkung ein. Tanzprojekte, elektronische Musik und Late-Night-Formate erweitern das klassische Spektrum und machen die Osterfestspiele 2026 zu einem vielseitigen Festival zwischen großer Tradition und neuen künstlerischen Impulsen.
Alle Details und die aktuelle Programmübersicht, sowie Informationen zum Kartenkauf für die Osterfestspiele finden Sie hier: www.osterfestspiele-salzburg.at
Richard Wagner: Der Rind der Nibelungen – Das Rheingold
Im Jahr 2026 eröffnen die Osterfestspiele Salzburg ihren neuen „Ring“-Zyklus mit Das Rheingold und folgen damit der chronologischen Abfolge von Richard Wagners Tetralogie. Kirill Petrenko, der den „Ring“ bereits in Meiningen, Bayreuth und München dirigiert hat, übernimmt die musikalische Leitung, während der renommierte Regisseur Kirill Serebrennikov für die Inszenierung verantwortlich zeichnet. Ziel ist es, die Saga zu einem globalen mythologischen Erlebnis zu formen, inspiriert von vielfältiger Volkskunst und zeitgenössischen Themen. Der deutsche Bariton Christian Gerhaher gibt sein Rollendebüt als Wotan. An seiner Seite steht ein international besetztes Ensemble der nächsten Generation von Wagner-Stimmen, darunter Brenton Ryan, Leigh Melrose, Catriona Morison, Sarah Brady und Jasmin White. Anders als in früheren Ausgaben wird der Zyklus ab 2028 durch Arnold Schönbergs Moses und Aron ergänzt und verbindet damit Tradition mit einer zukunftsgerichteten Perspektive. Das ambitionierte Projekt erstreckt sich über fünf Osterfestspiele und vereint Wagners legendären „Ring“ mit wegweisenden, zeitlosen Werken, die gesellschaftliche und spirituelle Fragen in den Mittelpunkt stellen.
Orchesterkonzert I: Brahms-Bruch/Berlioz
Dirigent Tugan Sokhiev leitet die Berliner Philharmoniker in zwei außergewöhnlichen Konzerten. Noah Bendix-Balgley (Violine) und Bruno Delepelaire (Violoncello) interpretieren dabei Johannes Brahms’ Doppelkonzert, während Janine Jansen (Violine) mit Max Bruchs Violinkonzert zu erleben ist. Herzstück beider Abende ist Hector Berlioz’ dramatische Symphonie fantastique. Sokhiev, der seit 2010 regelmäßig mit den Berliner Philharmonikern zusammenarbeitet, bringt seine dynamische künstlerische Handschrift in diese Programme ein. Janine Jansen, bekannt für ihre nuancierten Interpretationen und als Trägerin des Herbert-von-Karajan-Preises der Osterfestspiele Salzburg, setzt mit ihrer Bruch-Interpretation einen besonderen Akzent.
Chorkonzert I: Haydn
Dirigent Daniel Harding leitet den Chor des Bayerischen Rundfunks und die Berliner Philharmoniker mit den Solist:innen Sopranistin Hanna-Elisabeth Müller, Tenor Andrew Staples und Bass Konstantin Krimmel. Auf dem Programm steht Joseph Haydns Oratorium Die Schöpfung, ein monumentales Werk, das die Erschaffung der Welt aus dem Chaos schildert. Daniel Harding, Chefdirigent des Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, verbindet mit den Berliner Philharmonikern eine nahezu 30-jährige künstlerische Zusammenarbeit, die mit seinem Debüt im Alter von 21 Jahren begann.
Chorkonzert II: Mahler
Im zweiten Chorkonzert interpretiert Kirill Petrenko erstmals mit den Berliner Philharmonikern Gustav Mahlers monumentale 8. Symphonie, auch als „Symphonie der Tausend“ bekannt. Acht herausragende Solistinnen und Solisten, drei Chöre sowie ein riesig besetztes Orchester verleihen dem Werk seine beeindruckende Klangfülle und überwältigende Wirkung. Mit ihrer Kombination aus orchestraler Wucht, chorischer Dichte und solistischer Präzision geht Mahlers Symphonie weit über alles bisher Dagewesene hinaus und fordert sowohl Musiker:innen als auch Sänger:innen bis an die Grenzen ihres Könnens.
Be Phil Sonderkonzert DVOŘÁK/ MOZART
Unter dem Motto „Be yourself – Be music – Be Phil“ laden die Berliner Philharmoniker Hobbymusiker:innen aus Österreich und den Nachbarländern ein, Teil des Be Phil Orchestra beim Salzburg Easter Festival 2026 zu werden und gemeinsam ein Konzertprogramm zu erarbeiten und aufzuführen.
Kammer Konzerte
Eine bewährte musikalische Tradition kehrt zu den Osterfestspielen zurück: das abwechslungsreiche Kammermusikprogramm mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker. Im Zentrum stehen musikalische Gegensätze und kreative Kontroversen. Die Konzerte machen hörbar, wie Komponisten in unterschiedlichen Epochen aufeinander reagierten – sei es in der spannungsvollen Gegenüberstellung von Mozart und Salieri, Brahms und Bruckner oder Schostakowitsch und Schönberg. Die Aufführungen finden sowohl im Großen Saal als auch im Solitär des Mozarteums statt und bieten ein intensives, kammermusikalisches Erlebnis.
Late-Night-Konzerte
Eine weitere musikalische Tradition kehrt zu den Osterfestspielen zurück: das vielfältige Kammermusikprogramm mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker, das sich programmatisch spannenden Gegensätzen und musikalischen Kontroversen widmet. Neben den regulären Kammerkonzerten präsentieren die Ensembles zudem zwei Late-Night-Programme bei Szene Salzburg.
Tanz Planet [wanderer]
Damien Jalet, einer der gefragtesten Choreografen der internationalen Tanzszene, präsentiert erstmals eines seiner Werke in Salzburg. Gemeinsam mit dem japanischen bildenden Künstler Kohei Nawa untersucht er das fragile Verhältnis des Menschen zur Erde und schafft daraus eine beeindruckende, monumentale Installation aus Körpern.
Elektro Heartbroken
Auch 2026 setzen wir unsere neu gegründete Elektro-Sparte fort und laden international renommierte Künstler:innen ein, sich kreativ mit unserem Programm auseinanderzusetzen. In diesem Jahr präsentiert Anja Schneider eine elektronische Interpretation von Wagners Ring aus Berliner Perspektive.
Herbert von Karajan – Salzburgs großer Dirigent
Die Osterfestspiele Salzburg waren vor allem der Verdienst eines einzelnen Salzburgers: Herbert von Karajan.Nach dem Studium am Mozarteum und in Wien dirigierte er mit 20 Jahren zum ersten Mal das Mozarteum Orchester. Ab diesem ersten Auftritt war klar, dass der Weg bis ganz nach oben führen sollte. Ab 1960 war Karajan fester Bestandteil der Salzburger Festspiele. Als er sieben Jahre später die Osterfestspiele gründete, deren Leitung er Zeit seines Lebens übernahm, setzte er nicht nur sich, sondern auch der Musikszene in Salzburg ein Denkmal.
Außergewöhnlich hohe Qualität
Karajans ausdrücklicher Wunsch und Anspruch war es, nur die höchste Qualität auf die Bühne zu bringen. Bewusst sollte das Festival deutlich kleiner gehalten werden als die Salzburger Festspiele. Nur so konnte gewährleistet werden, dass sich im Programm ausschließlich Aufführungen von Weltklassemusikern befanden und jede Vorstellung einzigartig bleiben würde. Karajan war für seinen Perfektionismus bekannt und geschätzt, und er nutzte die Möglichkeit, mit „seinen“ Berliner Philharmonikern und seinen vielen Kontakten in der ganzen Welt, nur die besten Musiker*innen und Sänger*innen zu gewinnen.
Weitere Informationen zum Programm der Osterfestspiele in Salzburg findet man hier: www.osterfestspiele-salzburg.at
































