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Was sind die Salzburger Festspiele

Die Salzburger Festspiele erklärt in 5 Fragen

Zwei Beinamen hat die Klassische Musik Salzburg eingebracht: Zum einen ist in der „Mozartstadt“ einer der berühmtesten Komponisten geboren und aufgewachsen; zum anderen ist Salzburg auf der ganzen Welt wegen der Salzburger Festspiele bekannt. Aber was genau läuft da eigentlich ab? Diese „Frequently Asked Questions“ geben Ihnen den Überblick:

1. Warum sind die Salzburger Festspiele so berühmt?

In Salzburg wurde immer schon Kultur und Musik gefördert. Als der „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal in den 20er Jahren die ersten Festspiele begründete, betrat Salzburg dann endgültig die Weltbühne durch sein jährlich wachsendes Festival auf höchstem Niveau. Dank Herbert von Karajan, der als gebürtiger Salzburger einiges geleistet hat, um die Festspiele auf Weltniveau zu bekommen, festigte sich dieser Ruf.

© Tourismus Salzburg GmbH, Bryan Reinhart - Salzburger Jedermann

© Tourismus Salzburg GmbH, Bryan Reinhart – Salzburger Jedermann

2. Was wird gespielt?

Die Festspiele sind ein Musikfestival, das sich mit den großen Komponisten und Autoren der letzten Jahrhunderte beschäftigt aber auch zeitgenössische Musik bekannt macht. Grob lassen sich die Aufführungen in drei Bereiche einteilen.

Oper: Die fulminanten Aufführungen in der Felsenreitschule und dem Haus für Mozart sind mit Stars der Szene gespickt. Neben den Mozart-Opern finden sich auch viele Aufführungen Italienischer Komponisten sowie moderne Stücke.

Schauspiel: Der Jedermann als wichtigste Stütze der Festspiele wird von österreichischen Autoren wie dem Salzburger Thomas Bernhardt (ein Schwerpunkt im Jahr 2016) und internationalen Namen wie Shakespeare und Samuel Beckett ergänzt.

Konzert: Solistenkonzerte, Kammerkonzerte, Matinéen und Orchesterkonzerte: Hier spielt die klassische Musik, die den größten Teil der Festspiele ausmacht. Allerdings sind auch zeitgenössische Komponisten jedes Jahr mit ganz besonderen Uraufführungen vertreten. Mit den Wiener Philharmonikern steht eines der besten Orchester der Welt auf der Bühne und auch ansonsten geben sich große Namen die Klinke der vielen Spielstätten in die Hand.

3. Wo wird gespielt?

Festspielbezirk: Der Großteil der Festspiele wickelt sich mitten in der Altstadt ab: Das Festspielhaus, die Felsenreitschule und das Haus für Mozart übernehmen den Löwenanteil. Dazu gesellen sich die traditionellen „Jedermann“-Vorstellungen vor dem Dom (bei schlechtem Wetter im Festspielhaus), und Konzerte in Kollegienkirche, Peterskirche und dem Dom selbst. Aber auch im nahegelegenen Republic, im Mozarteum oder in der Aula der theologischen Fakultät, spielt sich einiges ab.

Schön gewählter Außenposten der Festspiele ist die Pernerinsel in Hallein.

© Tourismus Salzburg GmbH, G.Breitegger - Salzburger Festspiele

© Tourismus Salzburg GmbH, G.Breitegger – Salzburger Festspiele

4. Wo erhalte ich Tickets

Alle Vorstellungen sind gut besucht und viele sind Monate im Vorhinein schon ausgebucht. Es lohnt sich, seinen Besuch schnell zu fixieren und Tickets bald nach Bekanntgabe des Spielplans zu buchen. Zur Bestellung

Während der Festspiele lohnt sich ein Blick auf die Restkarten-Liste.

5. Was hat es mit den Pfingstfestspielen und Osterfestspielen auf sich?

Neben den „großen“ Festspielen im Sommer gibt es noch die Osterfestspiele und die Pfingstfestspiele. Diese sind besonders Herbert von Karajan zu verdanken und gehen somit aus den Salzburger Festspielen hervor. Einige Produktionen (vor allem Opern) der beiden Festivals werden an anderen Opernhäusern und auch bei den Sommerfestspielen übernommen. Beide Veranstaltungen sind allerdings deutlich kürzer und elitärer, als die Salzburger Festspiele mit ihren 6 Wochen Dauerspielplan.

Nachdem nun die wichtigsten Fragen geklärt sind, fehlen nur noch Sie. Freuen Sie sich auf dieses einzigartige Klassik-Festival und werfen Sie einen Blick auf die Unterkunftsliste.

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