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© Tourismus Salzburg GmbH - Orchesterkonzert im Großen Festspielhaus

Die Salzburger Pfingstfestspiele

Eine Reise nach Sevilla

Bei den Salzburger Pfingstfestspielen macht man einen musikalischen Ausflug nach Andalusien. Für die Besucher geht es von 3. bis 6. Juni 2022 nach Sevilla.

2022 stellt die Künstlerische Leiterin Cecilia Bartoli Sevilla ins Zentrum der Salzburger Festspiele Pfingsten; eine Stadt, die unvergleichlich viele Komponisten inspirierte. 153 Opern soll es geben, die rund um Sevilla spielen.

Es ist eine Stadt, die ein einzigartiges Gemisch von stolzen alten Kulturen vereint, die unglaublich vielseitige Musik hervorgebracht hat und die außerdem durch überwältigendes Licht, glühende Hitze und den berauschenden Duft nach Orangenblüten besticht. „Es mag Zufall gewesen sein oder auch nicht, aber mein professionelles Debüt als Opernsängerin gab ich als Rosina in Il barbiere di Siviglia! Rossini selbst verdankte sein Ansehen zu einem nicht geringen Teil einem Mann aus Sevilla: Manuel del Pópulo Vicente García, dem großen Tenor, der 1775 in dieser Stadt geboren wurde und seine ganze Laufbahn hindurch in vielen Rossini-Opern brillieren sollte. Es waren Manuel García sowie später seine Töchter Maria Malibran und Pauline Viardot, die dem Barbiere di Siviglia nach dem Fiasko der Uraufführung zu dem ungeheuren Ruhm verhalfen, den er bis heute genießt. Dieses herrliche Werk bildete den Grundstein meiner internationalen Karriere, und es freut mich, zum vielleicht letzten Mal, zum Barbiere zurückzukehren – zusammen mit einigen meiner absoluten Lieblingskollegen, mit Gianluca Capuano als Dirigenten und Rolando Villazón als Regisseur“, sagt die Künstlerische Leiterin der Salzburger Festspiele Pfingsten, Cecilia Bartoli.

Hier findet man alle Informationen zu den Salzburger Festspielen zu Pfingsten von 3. bis 6. Juni 2022.

Die Pfingstfestspiele im Wandel der künstlerischen Leitung

Große Persönlichkeiten prägten seit der Gründung die Festspiele. Klarerweise sollte eine unabhängige Institution geschaffen werden, die sich in der Programmlinie auch klar von den Festspielen im Sommer und den Osterfestspielen abheben sollte:

  • Karajans Zeit: Zu Anfang war das Festival als Ergänzung zu den Osterfestspielen gedacht. Der Andrang auf das sechs Jahre zuvor begründete Festival war groß und Herbert von Karajan und die Berliner Philharmoniker gestalteten fast ausschließlich das Programm auf höchstem Niveau
  • Ab 1982: In der Folge wurden vermehrt andere Orchester und Dirigenten eingeladen. Das Werk Anton Bruckners stand bis zum Tod Karajans im Jahr 1989 im Vordergrund. Ab diesem einschneidenden Ereignis fehlte den Salzburger Pfingstfestspielen aber zunehmend die durchgängige Linie.
  • Neustart 1997: Nachdem die Pfingstkonzerte 1997 in Baden-Baden ausgerichtet wurden, erfolgte ein Jahr später der Neustart. Thematisch widmete man sich nun – in klarer Abtrennung zu den anderen Institutionen – den Komponisten des Barocks.
  • Riccardo Muti: 2007 sollten sich die Festspiele wiederum neu erfinden. Der Neapolitaner Muti sollte auch die Komponisten seiner Heimat in den Fokus rücken. Bis 2011 standen somit italienische Komponisten des 18. Jahrhunderts auf dem Programm.
Cecilia Bartoli als künstlerische Leiter

Seit 2012 ist Cecilia Bartoli nicht nur die künstlerische Leiterin, sondern übernimmt auch die Hauptrolle in der Opernproduktion. Gleichzeitig wurde 2012 auch Alexander Pereira Intendant des Festivals und setzte durch, dass die Opernproduktionen künftig auch für die Sommerfestspiele genutzt werden sollten:

  • 2012: Friedrich Händel: Giulio Cesare in Egitto
  • 2013: Vincenzo Bellini: Norma
  • 2014: Gioachino Rossini: La Cenerentola sowie Otello
  • 2015: Christoph Gluck: Iphigenie en Tauride
  • 2016: Leonard Bernstein: West Side Story

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