Das wohl berühmteste kulturelle Ereignis im SalzburgerLand sind die Salzburger Festspiele – dieses Jahr von 17. Juli bis 30. August 2026. Das künstlerische Angebot ist bei den Salzburger Festspielen vielfältig, interessant und aufregend. Am Programm stehen in Salzburg jedes Jahr unzählige Veranstaltungen, darunter Opern, Konzerte, Abende mit Schauspiel und Lesungen. Die Stadt Salzburg wird zur Bühne für Kunst und Kultur – für insgesamt 171 Aufführungen in 45 Tagen an 19 Spielstätten sowie 37 Vorstellungen im Jugendprogramm „jung & jede*r“.
Rund 6 Wochen lang dauern die Salzburger Festspiele normalerweise, die der kleinen Stadt in den Alpen zu Weltruhm verhelfen. Die Liste der Dirigenten, Orchester und Solisten liest sich wie ein Who-is-Who der letzten 100 Jahre Musikgeschichte. Seit der „Jedermann“ zum ersten Mal auf dem Domplatz aufgeführt wurde, hat sich das Festival beständig weiterentwickelt. Neben den alten Meistern und regelmäßigen Schwerpunkten zu Wolfgang Amadeus Mozart stehen aber auch immer wieder Premieren moderner Komponisten auf dem Programm.
Im Schauspielbereich kehrt der traditionelle „Jedermann“ auf den Domplatz zurück. Philipp Hochmair übernimmt erneut die Titelrolle, während Roxane Duran als Buhlschaft zu sehen ist. Besondere Aufmerksamkeit erhalten außerdem die Uraufführungen von Peter Handkes „Schnee von gestern, Schnee von morgen“ und Elfriede Jelineks neuem Stück „Unter Tieren“.
Zu den Opern-Höhepunkten zählen Neuinszenierungen von Mozarts „Così fan tutte“, Richard Strauss‘ „Ariadne auf Naxos“, Bizets „Carmen“ sowie Rossinis „Il viaggio a Reims“. Mit Olivier Messiaens monumentalem Werk „Saint François d’Assise“ steht zudem eine der bedeutendsten Opern des 20. Jahrhunderts auf dem Programm.
Das Konzertprogramm verspricht außergewöhnliche musikalische Erlebnisse. Die Wiener Philharmoniker gestalten mehrere Konzertzyklen und arbeiten dabei mit international gefeierten Dirigenten wie Gustavo Dudamel, Riccardo Muti, Christian Thielemann, Andris Nelsons und Tugan Sokhiev zusammen.
Auch das Jugendprogramm der Salzburger Festspiele für Jung & Jede*r ist ein Highlight mit seinen Programmdetails.
Jedermann und die Gründung der Festspiele
Im Sommer des Jahres 1920 schlug die Geburtsstunde der Festspiele mit den ersten Jedermann-Aufführungen vor dem Dom. Bis heute hält man an der Aufführung des „Leben und Sterben des reichen Mannes“ fest – und das mit gutem Grund. Das Stück ist in jeder Inszenierung ein neues, eigenständiges Highlight der Festspiele und wird von Salzburgern und Gästen gleichermaßen immer wieder gefeiert. Lernen Sie mehr über die bewegte Geschichte der Salzburger Festspiele.
Philipp Hochmair kehrt für das dritte Jahr in der Rolle des Jedermanns zurück. Erstmals an seiner Seite steht die österreichisch-französische Schauspielerin Roxane Duran als Buhlschaft. Mit ihrem Debüt in einer der traditionsreichsten und meistbeachteten Rollen des deutschsprachigen Theaters setzt sie einen besonderen Akzent im Festspielsommer 2026.

Salzburger Festspiele © Neumayr/Leo
Public Screenings auf dem Kapitelplatz
Tägliche Vorführungen von Festspielproduktionen sind bei den Siemens Fest>Spiel>Nächten zwischen 25. Juli und 30. August 2026 auf dem Kapitelplatz Salzburg zu erleben.
Osterfestspiele und Pfingstfestspiele
Von den 60ern bis Ende der 80er wurden die Festspiele vor allem vom Salzburger Herbert von Karajan dominiert. Auf seine Initiative hin entstanden die Osterfestspiele und die Pfingstfestspiele. Während zu Ostern die höchste Qualität im kleineren Rahmen stattfinden sollte, wurde Pfingsten bald zum „Ausweichtermin“ für die vielen Abonnenten der Osterfestspiele. Beide Festivals haben im Laufe ihrer Zeit viele Wechsel und Wandel durchlebt und gehören heute zur Speerspitze der klassischen Musik und zu den exklusivsten und besten Festivals der Welt.
Festspielzeit in Salzburg
Während sich die einen in Abendgarderobe kleiden, arbeiten andere fieberhaft am reibungslosen Ablauf. Während die einen im Kaffeehaus sitzen und sich noch schnell durch das Libretto der Mozartoper am Abend lesen, wird im Festspielhaus noch geprobt und gefeilt. Es ist eindeutig Festspielzeit und in dieser gibt es einiges zu beachten. Auch hier gilt: gut vorbereitet ist halb gewonnen. Den Festspielbezirk der Altstadt sollte man auf jeden Fall live erleben und vor oder nach einer Vorstellung im Großen Festspielhaus genießen.









