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Die Bergwelt vor der Haustür – Kletterparadies Weißbach bei Lofer

Gämsen, aufgepasst!   Rund um Weißbach gibt es viele Zweitausender mit herrlichen Anstiegen aller Schwierigkeitsgrade. Die Wanderung aufs Seehorn ist im Winter und Sommer beliebt, und die leichte Kraxelei über den Ostgrat auf den Hochkranz ist die Panoramatour ohne Grenzen mit Bergen bis zum Horizont. Den sehr seltenen Schweizer Mannsschild mit seinen großen weißen Blüten findet man nur oben am Hochkranzgrat, sobald der letzte Schnee geschmolzen ist.

Wer die Einsamkeit sucht, steigt zum Loferer Ochsenhorn und ist den ganzen Tag allein. Nein, nicht ganz: Die beiden Gamsfotos weiter unten sind beim Anstieg zum Ochsenhorn entstanden.

Aber auch im Tal, direkt wenn Du aus der Haustüre trittst, kannst du abheben in Weißbach!   Kletterer können sich kaum entscheiden, welcher Klettergarten heute dran ist: Gehen wir mal in den AV-Klettergarten, oder lieber zum Lohfeyer? Ach, besser ins „Wunderland“, oder doch zum Kinderklettergarten? Die ultimative Bouldersession neben dem Bach ist auch ein Spass. Und wenn Du allein unterwegs bist, nimm Dein Klettersteigset mit:  In jedem Schwierigkeitsgrad gibt es hier etwas zum Klettern, drei verschiedene Ferratas laden ein.

Die „Zahme Gams“ ist kindertauglich, und es geht in leichter Kletterei am durchgehenden Drahtseil hervorragend abgesichert neben dem AV Klettergarten durch die Wand.

Die „Weisse Gams“ ist schon eine Herausforderung, knackige Kletterstellen bis zur Schwierigkeit D und leichte Überhänge machen Spass. Auch hier ist alles bestens abgesichert. Ebenso wie im schwierigsten Steig:

In die „Wilde Gams“ traue ich mich nur bei guter Tagesform! Die Überhänge fordern den Bizeps, die Schwerkraft zieht , und es ist sehr ratsam, eine Selbstsicherungsschlinge zum Ausruhen mitzunehmen. Wer sich mit der Schwierigkeit E/F noch nicht auskennt, hat besser ein Sicherungsseil dabei und geht natürlich auch nicht allein.Wilde Gams

Mein Kurzfilm zur „Wilden Gams“ findet sich hier .

Und wieder ist eine neue Wand zum Klettergarten geworden. Weil ich viel allein unterwegs bin, habe ich fast nie Gelegenheit, im Klettergarten zu klettern. Wie gerne würde ich eine der neu eingebohrten Touren als Gast „erstbegehen“!  – Na, sagen wir lieber  mit einem Augenzwinkern „zweitbegehen“,  – denn die Erstbegehung haben schliesslich die Profi-Kletterer gemacht, die die Neutouren dankenswerterweise für uns Freizeitkletterer gefunden, und mit viel Arbeit von Erde, Pflanzenteilen und losen Steinen befreit und mit Sicherungshaken und Standplätzen versehen haben: Markus Hirnböck von der ,Alpinskischule Maria Alm‘ und Ingo Auer (Obmann der ÖAV Sektion Lofer) von ,Mountains.in.Motion Sport & Event‘.

Halt, Stop,  – einen Namen hätt‘ ich auch schon für die neue Kletterroute:   „Omi’s Himmelfahrt“ !

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