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Jünglingsjahre

1771-1779

Portrait von Wolfgang Amadeus Mozart ca. 1819, Quelle: Wikipedia

1771


Mit einem Opernauftrag für den Karneval in Mailand 1772/1773 ("Lucio Silla" KV 135) kehrten Vater und Sohn am 28. März 1771 nach Salzburg zurück.

138 Tage blieben sie in der Salzach-Stadt, um dann erneut nach Mailand aufzubrechen, wo anläßlich der Vermählung des Erzherzogs Ferdinand mit der Prinzessin Maria Ricciarda Beatrice d'Este von Modena am 17. Oktober 1771 Mozarts "Ascanio in Alba" KV 111 aufgeführt wurde.

Am 15. Dezember 1771 kehrten sie nach Salzburg zurück. Einen Tag später starb Mozarts Dienstherr und Gönner Sigismund Christoph Graf von Schrattenbach. Zu Ehren des neuen Fürsterzbischofs Hieronymus Graf Colloredo wurde Mozarts Serenata dramatica "Il Sogno di Scipione" KV 126 aufgeführt.

Der politische Wandel - Fürsterzbischof Hieronymus galt als strenger, unnachgiebiger und in kulturellen Dingen unaufgeschlossener Landesherr - machte sich sehr rasch in den Reiseunternehmungen Mozarts bemerkbar.

1772
Mozart wird Konzertmeister der Salzburger Hofkapelle. Von der dritten Italien-Reise, deren Grund die Aufführung des Dramma per musica "Lucio Silla" im Regio Ducal Teatro in Mailand war, kehrten sie unter dem Vorwand einer Erkrankung Leopolds verspätet nach Salzburg zurück.

1773
Die Familie Mozart übersiedelt in das sogenannte Tanzmeisterhaus, heute Makartplatz 8-9. Auch eine dritte Reise nach Wien (14. Juli bis 26. September 1773) und München (6. Dezember 1774 bis 7. März 1775) brachte nicht die gewünschte Anstellung außerhalb Salzburgs.

1777

Im August 1777 erbat Mozart seine Dienstentlassung, um sein "Glück weiter zu suchen". Ein erneutes Gesuch um Reiseurlaub des Vaters wurde vom Fürsterzbischof Ende September 1777 zurückgewiesen. Mozart reiste mit seiner Mutter nach Mannheim und Paris. Auch bei dieser Reise erfüllten sich seine Hoffnungen nicht.

1778
Am 3. Juli 1778 traf Mozart ein schwerer Schicksalsschlag: seine Mutter starb in Paris. Mozart kehrte Mitte Januar 1779 nach einer enttäuschenden Reise alleine nach Salzburg zurück. An großen Werken entstanden zu dieser Zeit nur die Symphonie in D-Dur KV 297 (300a) und die heute verschollene Sinfonia concertante für Bläser KV 297B.

1779
Am 17. Januar 1779 wurde Mozart als Hoforganist erneut in den Hofdienst aufgenommen.

 

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