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Wolfgang Amadeus Mozart

Alles Gute zum Geburtstag Wolfgang Amadeus! Mozart zählt zu den berühmtesten Komponisten der Welt. In Salzburg liegt seine Heimat

Am 27. Januar 1756 wurde Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart in Salzburg geboren. Seine Familie und Freunde sollten ihn „Wolferl“ nennen, später änderte er selbst Theophilus zu Amadé. So verwirrend diese Namenssituation war, so klar war hingegen, dass Mozart zu Großem bestimmt war. Mit einem Musiklehrer als Vater erhielt Mozart mit 3 Jahren den ersten Musikunterricht in Klavier, Geige und Komposition. Nur wenig später schrieb er die ersten eigenen Stücke und mit 6 Jahren war er bereits so gut, dass sein Vater für ihn Konzertreisen organisierte. Salzburg hatte eine neue Sensation …

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Konzerte zu Mozart´s 265. Geburtstag wurden online übertragen

Ausgewählte Konzerte und Veranstaltungen wurden Ende Jänner digital und in bester Qualität aus dem Mozarteum Salzburg übertragen. Hier finden Sie das genaue Programm der Mozartwoche im Jahr 2021.

Mit viel Optimismus hatten Intendant Rolando Villazón und sein Team der Stiftung Mozarteum, die Mozartwoche – rund um Mozarts 265. Geburtstag – mit 56 Veranstaltungen an elf Tagen, geplant. Die aktuelle Situation ließ eine reguläre Durchführung jedoch leider nicht zu.

Musik von erlesenen Ensembles

Die Mozartwoche 2021 rund um Mozarts 265. Geburtstag, am 27. Jänner, erklang in diesem speziellen Jahr digital. Renommierte Künstlerinnen, Künstler, Ensembles und Orchester zelebrierten die Feierlichkeiten in verkürzter Form online und erreichten weltweite Aufmerksamkeit.

Die Sensation zu Mozarts 265. Geburtstag

Ein unbekanntes Mozart-Stück erklang erstmals: 94 Sekunden neuer Mozart!

Die digitale Mozartwoche 2021 startete an Mozarts 265. Geburtstag, mit einem  besonderen Konzertereignis und präsentierte mit “94 Sekunden neuer Mozart” eine außergewöhnliche Entdeckung – ein bislang unbekanntes Mozart-Stück. Das Allegro in D-Dur KV 626b/16 wird vom Intendanten der Mozartwoche Rolando Villazón im Gespräch mit dem wissenschaftlichen Leiter der Stiftung Mozarteum Ulrich Leisinger vorgestellt und erstmals als Weltpremiere vom Pianisten Seon-Jin Cho im Großen Saal des Mozarteums zum Klingen gebracht. Dieses Konzert wurde am 27. Jänner auf den Streamingplattformen fidelio und DG Stage sowie auf medici tv ausgestrahlt. Zudem war das Premierenvideo kostenfrei in den sozialen Medien zu verfolgen, u. a. auf den sozialen Kanälen der Stiftung Mozarteum (Facebook Stiftung Mozarteum & Mozartwoche und Instagram Stiftung Mozarteum & Mozartwoche).

Das Mozart-Autograph erwarb die Stiftung Mozarteum noch vor der Coronakrise aus Privatbesitz; dabei handelt es sich um ein Klavierstück, das der Komponist höchstwahrscheinlich im Alter von 17 Jahren Anfang 1773 am Ende seiner dritten Italienreise oder unmittelbar nach der Rückkehr nach Salzburg aufgeschrieben hat.

Das Leben und die Geschichte:

Frühe Erfolge in ganz Europa

Fast ein Drittel seines Lebens ist Mozart quer durch Europa gereist und gab überall Konzerte, die begeistert aufgenommen wurden. Angefangen bei Klavierstücken über Kammermusik bis hin zu den großen Opern und nicht minder beeindruckenden Symphonien und Messen, wurden die Aufträge immer größer.

Mozart und Salzburg – eine Hassliebe

Sowohl Mozarts Vater Leopold, als auch Wolfgang Amadeus selbst hatten so ihre liebe Not mit den Erzbischöfen, in deren Dienst sie standen. Heiße Auseinandersetzungen reichten teils sogar bis zum Fußtritt und sorgten dafür, dass Mozart 1781 seine Anstellung verließ und in Wien weitermachte. Seinem Unmut machte er in Briefen und Tagebucheinträgen Luft. Aus Gründen des Anstandes wird an dieser Stelle nichts davon zitiert.

Wechselhafte Wiener Jahre

1781 zog Mozart nach Wien, wo er als Jugendlicher bereits ein Jahr verbracht hatte. Er nahm Auftragsarbeiten an, gab Klavierunterricht und verdiente gut. Sein Lebensstil brachte ihn trotzdem immer wieder ans Existenzminimum und mehrmals musste er sich Geld leihen. Tage voller Wein und Glücksspiel wechselten sich mit ebenso intensiven Arbeitsphasen ab. 1782 heiratete Mozart Constanze Weber und zeugte mit ihr 6 Kinder, von denen allerdings nur zwei erwachsen wurden.

Zu frühes Ende

Gegen Ende wechselten sich großartige Erfolge und bittere Zeiten ab. Mit der Zauberflöte erreichte er seinen größten Erfolg – inzwischen nicht mehr bei Hof und Adel, sondern bei den einfachen Bürgern. Doch nur wenige Wochen später wurde er bettlägerig und konnte sein wohl wichtigstes und beeindruckendstes Werk – das Requiem – nicht mehr vollenden. Sein Schüler Franz Süßmayr sollte die Arbeit zu Ende bringen.

Über Mozarts Tod wurde viel spekuliert: Von Gift über Syphilis, zu genetischen Erkrankungen bis hin, zum im Totenschein vermerkten, Frieselfieber lassen bis heute viel Raum für Spekulationen.

Einer der größten Komponisten der Welt?

Die Wirkung Mozarts ist bis zum heutigen Tag enorm. Seinen Stellenwert als wahrscheinlich berühmtester Komponist der Welt hat der im Alter von 35 Jahren Verstorbene aber nicht nur seinem unglaublichen Talent zu verdanken. Ständiges Ausprobieren, Üben, Arbeiten und nicht zuletzt seine bemerkenswerte Fähigkeit, Musik aufzusaugen und zu behalten, waren die Grundpfeiler seines Erfolges.

Besonders aber in seinen letzten Jahren hat Mozart mit seiner Kirchenmusik und seinen Opern einige der schönsten Stücke der Welt geschaffen und ganze Generationen an Musikern geprägt. Es bleibt die Frage, was Mozart noch alles erreicht hätte, wenn er nicht schon so jung gestorben wäre.

Wolfgang Amadeus Mozart 1819
Wolfgang Amadeus Mozart 1819
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