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Episoden aus Mozarts Leben

Ein Wunderkind wird geboren

Genius Loci

Welche Voraussetzungen braucht es, damit ein Genie leben, wachsen und gedeihen kann? Vater Leopold Mozart war aufs Tiefste angetan: „Gott hat meinen Kindern solche Talente gegeben!“ Alle Welt betrachtete den Knaben Wolfgang als musikalisches Wunder. Der Salzburger Hoftrompeter Andreas Schachtner (1731-1795) attestierte dem erst Vierjährigen das absolute Gehör, als er sich von der Richtigkeit des Einwandes von ihm überzeugen konnte:

„Herr Schachtner, Ihre Geige ist um einen halben Viertelton tiefer gestimmt als meine“.
(Zitate aus D. Böttger „Wolfgang Amadeus Mozart„, dtv-Serie Porträt)

„Wolfgangerl bath, daß er das 2te Violin spielen dörfte …“

Ein Freund der Familie Mozart, der Hoftrompeter Johann Andreas Schachtner (1731-1795), erinnert sich in einem Brief an Maria Anna Berchtold zu Sonnenburg:

„Wolfgangerl bath, daß er das 2te Violin spielen dörfte, der Papa aber verwieß ihm seine närrische bitte, weil er noch nicht die geringste Anweisung in der Violin hatte, und Papa glaubte, daß er nicht das mindeste zu leisten im Stande wäre… Ich bath, daß man ihn mit mir möchte spielen lassen, endlich sagte Papa, geige mit H. Schachtner, aber so still, daß man dich nicht hört, sonst musst du fort, das geschah. Wolfgang geigte mit mir, bald bemerkte ich mit Erstaunen, daß ich da ganz überflüssig seye, ich legte still meine Geige weg, und sah ihren H. Papa an, dem bey dieser Scene die Thränen der Bewunderung und des Trostes über die Wangen rollten…“

Das Zauberflötenhäuschen

Im Bastionsgarten, der von den Konzertsälen des Mozarteum aus zugänglich ist und an den Mirabellgarten anschließt, steht das „Zauberflöten-häuschen“, ein kleiner Holzbau, in dem Mozart Teile seiner „Zauberflöte“ KV 620 komponiert haben soll.

Mozart soll in dem Häuschen von seinem Textdichter Emanuel Schikaneder eingesperrt worden sein, um mit der Komposition termingerecht fertig zu werden, sich hier mit Sängerinnen und Sängern getroffen und Teile der „Zauberflöte“ probiert haben.
1873 schenkte der bisherige Besitzer Fürst Starhemberg das Zauberflötenhäuschen der Internationalen Mozart-Stiftung.

Öffnungszeiten
Es ist im Rahmen der Veranstaltungen im Großen Saal des Mozarteums während des Sommers zu besichtigen.

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