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Sound of Music – Drehorte in Salzburg

Schauplätze in Stadt und Land Salzburg

Basierend auf der wahren Geschichte von Maria von Trapp wurde Sound of Music spätestens 1965 mit der Verfilmung von Robert Wise zum Welterfolg. Bereits 1963 wurde mit Salzburg der ideale Drehort gefunden, im Frühjahr 1964 begannen die Dreharbeiten. Aus den geplanten 6 Wochen wurden 11 Wochen – der für Salzburg berühmte 'Schnürlregen' machte einen Strich durch die Rechnung. Für die (Original-)Schauplätze des Films ist Salzburg bis heute weltbekannt, Gäste aus aller Welt nutzen die Gelegenheit, die Spielstätten zu besuchen.

Leopoldskron und Hellbrunn

Für das Zentrum der Geschichte, die Villa Trapp, wurde das Schloss Leopoldskron ausgesucht. Hier entstanden vor allem die Innenaufnahmen und jene Szene, in der die Kinder in den angrenzenden See fallen. Hier kam es bei den Dreharbeiten zu einer kleinen Panne: Kym Karath, die “Gretl” spielte, hatte damals noch nicht schwimmen gelernt und sprang von der falschen Seite des Boots ins Wasser. Sie musste vom Sohn des Assistent Directors aus dem Wasser gefischt werden. Für die Außenaufnahmen der Trapp-Villa wurde Schloss Frohnburg an der Hellbrunner Allee ausgewählt.

Dort entstand auch die romantische Liebesszene von Maria und Georg und die Szene zum Lied “’I am 16 going on 17’” am berühmten Gazebo – dieser steht heute im Schlosspark von Hellbrunn.

© Tourismus Salzburg GmbH, Sound of Music Gazebo in Hellbrunn

© Tourismus Salzburg GmbH, Sound of Music Gazebo in Hellbrunn

Drehorte in der Altstadt Salzburg

Im Benediktinerkloster, in dem Maria zu Beginn als Novizin ist, singen die Nonnen “Maria”, im Schloss Mirabell und im Mirabellgarten singen Maria und die Kinder und auch der Residenzplatz ist untrennbar mit “I have confidence in me” verbunden. Die Felsenreitschule ist Schauplatz des Chorwettbewerbs, bei dem die Trapp Familie auftritt, während bereits die Flucht geplant wird. Christopher Plummer alias Baron von Trapp singt hier das Lied „Edelweiß“.

Sound of Music Drehorte im Salzburger Land

Die Hochzeitsszene wurde in der Pfarrkirche in Mondsee gedreht, auch hier ist die nähere Umgebung des Ortes im Film zu sehen. Die Hochzeit war übrigens eine der ersten Szenen, die für den Film gedreht wurden.

In Werfen wurden die Hintergrundaufnahmen zum Lied „Do-Re-Mi“ gedreht, in denen im Hintergrund die Festung Hohenwerfen zu sehen ist. Der Sound of Music Trail führt Besucher hinauf bis zum Gschwandtanger. Der Untersberg ist zweimal im Film zu sehen: Hier entstanden die Eröffnungsszene und die Schlussszene, in der die Familie Trapp über den Berg aus Österreich flüchtet. Auch das Wasserschloss Anif ist in den Eröffnungsszenen zu sehen.

Maria aus Sound of Music am Gschwandtanger mit Blick auf die Burg Hiohenwerfen

©TVB Werfen – Wunderbarer Platz am Sound of Music Trail

Die Stadt der Musik

The Sound of Music feierte am 2. März 1965 im New Yorker Rivoli Theater Weltpremiere. Der Film war über Wochen ausverkauft und machte Salzburg international bekannt.

Fun Facts

  • Das Hotel Bristol am Makartplatz beherbergte die Garderobe und das Makeup. Nach Drehschluss kam man wieder und verbrachte ausgelassene Abende an der Bar.
  • Für die Kinder war Salzburg ein echter Traum: Ihr Lehrer zeigte ihnen die Stadt, lernte ihnen Deutsch und besuchte mit ihnen die Wasserspiele in Hellbrunn.
  • Das Lied „Do-Re-Mi“ wurde quer durch die ganze Stadt gedreht. Julie Andrews konnte aber nicht gleichzeitig Gitarre spielen und singen. Nach einem heftigen Streit mit dem Regisseur fand Julie Andrews ein bewährtes Hausmittel: Ein Glas Schnaps und schon funktionierten die Szenen.
  • Die Kinder wuchsen während des Drehs – eines schneller als das andere. Charmian Carr alias „Liesl“ musste am Ende der Dreharbeiten zum Ausgleich auf einer Apfelkiste stehen.
  • Debbie Turner alias “Marta” verlor während des Drehs Milchzähne, die man ihr wieder einsetzte.
Weitere Drehorte
  • Friedhof St. Peter
  • Studios in Salzburg Parsch
  • Café Winker, das heutige M32 am Mönchsberg
  • Kapelle St. Margarethen
  • Fuschl, St. Gilgen und St. Wolfgang
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