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Spritzige Sommerfrische

Auf den Spuren des nassen Elements

Sprichwörtlich wie ein Fisch im Wasser fühlt sich, wer auf den Spuren des nassen Elements durchs SalzburgerLand tourt: überall scheint es zu fließen, zu gurgeln und zu spritzen. In Form von glitzernden Seen, schimmernden Bächen, donnernden Wasserfällen und glasklaren Quellen, aus denen die Trinkflasche bedenkenlos aufgefüllt werden kann. Eine sommerliche Spritztour ist und kann alles: je nachdem, ob man es lieber romantisch still oder aufregend prickelnd.

„Echt jetzt? Ein Wochenende im SalzburgerLand?“ Es war dieser fragende Ton, der die skeptisch hochgezogene Augenbraue noch unterstrich. Als ich von einem Kurzurlaub am Wasser sprach, ging mein Liebster eher von Strand, Kiten und Chillen aus als von barocken Brunnen in der Mozartstadt und tosenden Wasserfällen im Nationalpark. Ich schlug ihn mit seinen eigenen Waffen und seinem Lieblingsspruch: „Those who won’t jump will never fly.“ Und spätestens als wir auf der Falkensteinwand hoch über dem Wolfgangsee standen, bereit für ei nen Klippensprung aus zwölf Metern Höhe, stand fest: Diese Spritztour durchs SalzburgerLand hatte wenig mit den Sommerurlauben unserer Großeltern gemein. Das hier war cool und – in diesem Fall – sogar atembe- raubend. Erst als er aus dem 22 Grad frischen Wasser auftauchte, schien ihm die Luft wieder in die Lungen zu strömen. Von nun an war klar: Dieser Urlaub am und im Wasser war völlig anders und um einiges besser als erwartet.

Der Wolfgangsee ließ uns so schnell nicht los

Die Einheimischen empfahlen uns einen Bummel auf der „schönsten Seepromenade im Salzkammergut“ in Strobl. Während wir unser Eis genossen, sahen wir zu, wie sich die quietschrote SchafBergbahn in Richtung Gipfel schraubte. Kaiserin Sissi nahm einst noch die Dienste von Sesselträgern in Anspruch. Wir aber fuhren weiter auf die Postalm. Das zweitgrößte zusammenhängen- de Almengebiet Europas hatte ein wohliges Frischluftbett für uns bereitet und lud uns ein, die Decke auszubreiten, alle Viere von uns zu strecken und einfach nichts zu tun.

© SalzburgerLand Tourismus

Wach geküsst vom Brummen der Bienen verließen wir die Postalm in Richtung Südosten: Im Tennengau hatten wir einen Tisch für ein richtig feines Dinner in einem der besten Restaurants Österreichs reserviert. Andreas Döllerer macht in Golling Gourmets das kulinarische   Erbe der Alpen in einzigartiger Weise schmackhaft. Grenzgenial!

© SalzburgerLand Tourismus – das idyllische Bluntautal bei Golling

Bluntautal, Jägersee, Tappenkarsee & Moorsee Goldegg

Für den nächsten Tag empfahl  er uns eine morgendliche Laufrunde  an einen seiner persönlichen Lieblingsplätze. Im Bluntautal, am Fuße des kleinen Gölls, wird in glasklarem Quellwasser der Bluntausaibling, Döllerers Signature-Fish, gezüchtet. Nach elf Kilometern im sportlichen Laufschritt und einem grandiosen Frühstück ging es weiter in Richtung „Innergebirg“ über den von den Franzosen umkämpften Pass Lueg in die Salzburger Sportwelt. Denn auch ein actionreicher Roadtrip braucht seine romantische Seite und die holten wir uns bei einer Rudertour auf dem Jägersee. Dieser ist Ausgangspunkt für eine Wanderung zum Tappenkarsee, dem größten Gebirgssee der Ostalpen. Doch unser Sportpensum war längst erfüllt. Darum ließen wir den Tag doch lieber in der nostalgischen Badeanstalt am Moorsee in Goldegg ausklingen: Bei gemächlichen Schwimmzügen im samtig-weichen Wasser und einem Abendessen im Restaurant „Hecht! R120“ des Hotels Der Seehof. Stilecht und fast poetisch schön glitt im Blauen Salon der Tag in den Abend über.

© SalzburgerLand Tourismus – der Jägersee in Kleinarl lädt zu einer romantischen Bootsfahrt

Zell am See-Kaprun, Krimml, Mittersill

Nach so viel Poesie verlangte es meiner Reisebegleitung tags darauf erneut nach Action: Und die bietet die Region Zell am See-Kaprun.  Rund 40 Minuten dauert die Fahrt mit den Kitzsteinhorn Seilbahnen hinauf auf über 3.000 Meter Seehöhe und ins ewige Eis des Gletschers. Von der Aussichtsplattform „Top of Salzburg“ visierten wir unsere nächsten Urlaubsziele an: Die „weltalte Majestät“, den 3.657 Meter hohen Großvenediger in den Hohen Tauern, den blitzblauen Zeller See, auf dem die Schiffe wie Spielzeug aussehen, oder das 790 Kilometer entfernte Paris. Hier oben schien alles möglich! Während ich selbst in der modernen Bahn ins Tal zurückschwebte, stieg er im Alpincenter auf das geliehene Down-hill-Gefährt um. Der Geißstein-Trail zur Häuslalm garantierte einen wilden Ritt und die perfekte Adrenalin-Blitzkur! Bevor wir nach Zell am See zurückkehrten, entschieden wir uns für einen letzten Höhepunkt: die Krimmler Wasserfälle, die höchsten Wasserfälle Mitteleuropas. Wir fuhren durch idyllische Nationalpark-Orte und vorbei am Golfclub Mittersill-Stuhlfelden, einem von über 40 Golf Alpin-Plätzen in der Region. Schon von Weitem sahen wir die gigantischen Wasserfälle und vernahmen das Tosen. Mit voller Wucht peitschten die Wassermassen um unsere Ohren und durchnässten uns in wenigen Sekunden bis auf die Haut. Ein Energiekick, der einen schier berauscht. Und – um es mit den Worten meines Liebsten zu beschreiben –„einfach mega“ war.

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