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Rudi Pichler und die hausgemachte Milchferkel Sulze

Auf zur Weissenhofalm in Kleinarl

Rudi's Roadtrip "Almenweg Schmankerl" durch das SalzburgerLand

Dieses Mal führte ihn seine Wanderung im Rahmen der "Almenweg Schmankerl" Edition auf die Sonnenseite Kleinarls. Genauer gesagt auf die Weissenhofenalm von Familie Aichhorn auf 1.770 Meter über dem Meeresspiegel.

Sobald die Sonne scheint ist es Wanderzeit im SalzburgerLand. Auch Koch und Schmankerl-Experte Rudi Pichler zieht es auf die Almen im SalzburgerLand. Bei seinem Rudi’s Roadtrip “Almenweg Schmankerl” schaut er den Almwirtinnen und Almwirten über die Schultern, wie sie im Pongau ihre besonderen Salzburger Almenweg Schmankerl zubereiten. Dieses Mal wanderte er zur Weissenhofenalm von Familie Aichhorn – dort ließ sich Rudi Pichler nicht nur eine hausgemachte Milchferkel Sulze schmecken, Hüttenwirtin Gabriela kredenzte als gebürtige Schweizerin auch ein Raclette Brot.

Weissenhofalm-Wirtin Gabriela mit Koch Rudi Pichler

Doch bevor sich Rudi Pichler kulinarisch verwöhnen ließ, ging es über den Salzburger Almenweg bergauf. Ausgangspunkt für seinen Tageswanderung war der Parkplatz Steinegg, von wo aus man in rund zweieinhalb Stunden bei der wunderschön gelegenen Weissenhofalm in Kleinarl ankommt. Der Wanderweg ist perfekt markiert mit dem einprägsamen Salzburger Almenweglogo. Ihr könnt euch alle Details zur Wanderung und allen weiteren Etappen des insgesamt 350 Kilometer langen Salzburger Almenwegs hier ansehen.

Jetzt geht’s los hinauf auf die Weissenhofalm in Kleinarl.

Und die Motivation war hoch, denn Rudi Pichler wusste: Dort oben wartete nicht nur eine einladende Sonnenterrasse mit herrlichem Ausblick, sondern es werden ihm nach der Wanderung auch Almenweg Schmankerl aufgetischt. Ein Tipp noch für alle Mountainbiker: Die Weissenhofalm erreicht man auch auf einer offiziellen Mountainbikestrecke, die direkt an der Alm vorbeiführt.

Auf dem Weg wanderte Koch und Almen-Entdecker Rudi Pichler nicht nur am Geburtshaus von Ski-Legende Annemarie Moser-Pröll vorbei, sondern auch an Ziegen und Kühen, die auf der Alm im Sommer so etwas wie vierbeinige Landschaftsgärtner und Bewahrer der freien Almflächen sind. Außerdem entdeckte er auch Wollgras am Wegesrand, aus dem früher Kerzendocht hergestellt wurde.

5 Naturtipps von Rudi Pichler

  • Weidetore immer schließen
  • Keine Abkürzungen über hochstehende Almwiesen nehmen
  • In der Dämmerung besonders ruhig verhalten
  • Abstand zu Kühen und vor allem zu den Jungtieren halten
  • Müll immer mitnehmen

Am Ziel Weissenhofalm in Kleinarl angekommen, genoss Rudi Pichler zuerst die traumhafte Aussicht auf die Almenlandschaft und die Ennskrax auf 2.410 Metern, die man ab der Weissenhofalm in drei Stunden Gehzeit erreichen würde. Man könnte hier zum Beispiel am Vortag auch hochwandern, einmal übernachten und am nächsten Morgen früh loswandern. Doch statt einem Blick ins Gipfelbuch gewährte Weissenhofalm-Hüttenwirtin Gabriela Rudi Pichler einen Blick in ihr Rezeptbuch und kredenzte zwei beliebte Almschmankerl für die perfekte Stärkung nach einer Wanderung entlang des Salzburger Almenwegs. Unser Tipp: Perfekt zum Energie tanken!

Rezept für das Raclette Brot und die Milchferkel Sulze (für 4 Personen)

Zutaten:

Raclette Brot:

  • 8 Scheiben Bauernbrot
  • 400g Appenzeller
  • 2 Tomaten
  • Prise Salz/ Pfeffer

Das Raclette Brot kommt so in den Ofen.

Milchferkel Sulze:

  • 4 Stk. Vorderläufe
  • 1 Stk. Stelze
  • 1 Sellerie
  • 2 Karotten
  • 2 Gelbe Rüben
  • 2 Zwiebel
  • 1 Knolle Knoblauch
  • 100 ml Essig
  • 20g Salz
  • Pfeffer, Lorbeer, Wacholder

So lässt es sich genießen …

Zubereitung:

Für das Raclette Brot die Brotscheiben auf ein Blech legen und mit dem in Scheiben geschnittenen Käse belegen. Die Tomaten auch in Scheiben schneiden und über den Käse geben. Anschließend bei 180°C Ober-/Unterhitze im Rohr schmelzen lassen. Abschließend mit Salz und groben Pfeffer würzen und mit fein geschnittenem Schnittlauch garnieren.

Danach geht’s an die Milchferkel Sulze: Alle Zutaten in einen Topf geben und mit Wasser bedecken. Anschließend einmal aufkochen und bei leichter Flamme leicht köcheln lassen. Nach ca. 1h das Gemüse herausgeben, während das Fleisch weitere 2h weichkochen darf. Nun auch das Fleisch aus der Suppe geben. Achtung die Suppe nicht wegwerfen!

Das Gemüse wird nun in 5×5 mm Stücke geschnitten ebenso das Fleisch und Fett. Ist alles von den Knorpeln befreit und das Gemüse geschnitten, wird alles in eine Form gegeben und mit der Kochsuppe bedeckt. Nun über Nacht kühl stellen. Am nächsten Tag wird die Sulze angeschnitten und mit Zwiebel, Essiggurken, Radieschen und Kernöl serviert.

Ihr habt Lust, noch mehr Schmankerl aus dem SalzburgerLand mit Rudi Pichler zu erkunden? Dann bleib dran und klick dich hier zur nächsten Station von Rudi’s Roadtrip in der Almenweg Schmankerl Edition.

PS.: Ihr fragt euch, was ein Almenweg Schmankerl auszeichnet? Erst wenn ein Gericht die strengen Kriterien “authentisch, traditionell, regionaltypisch & transparent” erfüllt, darf das Gericht diesen Namen tragen.

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