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(c) Salzburger Nachrichten, Christian Heugl

Stille Nacht Museum Hallein

Museum im ehemaligen Mesner- und Chorregentenhaus

In der einst durch den Abbau von Salz zu Reichtum gelangten Stadt, hinterließ auch Lehrer, Chorregenten und Organisten Franz Xaver Gruber seine Spuren.

Die Bezirkshauptstadt des Tennengaus kann auf eine spannende Geschichte zurückblicken. Die ehemalige Keltenstadt entwickelte sich Dank des Abbaus von Salz während der Zeit der Fürsterzbischöfe viele Jahre lang prächtig. Noch heute kann man am nahen Dürrnberg sowie im modernen Keltenmuseum auf historische Entdeckungsreise gehen. Wer durch die charmante Altstadt flaniert, wird unweigerlich auch auf Franz Xaver Gruber treffen, der hier von 1835 bis zu seinem Tod 1863 tätig war. Einmal mehr stand dabei auch immer wieder „Stille Nacht! Heilige Nacht!“  im Zentrum seines Schaffens. So verfasst er etwa am 12. Dezember 1836 die sogenannte Halleiner Fassung mit Orgelbegleitung.

Wer mehr über das Leben und Wirken des berühmten Komponisten erfahren will, der besucht das Stille Nacht Museum direkt gegenüber der Stadtpfarrkirche. Hier befindet sich auch Grubers letzte Ruhestätte. In wunderschöner, neuer Atmosphäre wird das Schaffen und Wirken des Komponisten des Liedes Franz Xaver Gruber präsentiert. Das barrierefreie Museum befindet sich im ehemaligen Mesner- und Chorregentenhaus, wo Franz Xaver Gruber 28 Jahre lang gelebt und gearbeitet hat. Im Mittelpunkt steht auch die Entstehungs- und Verbreitungsgeschichte von „Stille Nacht! Heilige Nacht!“.

(c) Salzburger Nachrichten, Christian Heugl

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