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©Kulturverein_Blaues_Fenster, Pflegerschlössl_bei_Nacht

Stille Nacht Museum Wagrain

Über Joseph Mohr und die Verbreitung des Liedes

Dort, wo heute im Sommer wie im Winter zahlreiche Gäste ihren Urlaub verbringen, wirkte einst Joseph Mohr als Pfarrer und Seesorger.

Im Winter wimmelt es im ehemals armen und entlegenen Bergdorf Wagrain von Skifahrern und auch im Sommer erobern die erholungssuchenden Gäste die herrliche Bergwelt. Was heute als idyllisch und erholsam angesehen wird, war zu Zeiten von Joseph Mohr nur schwer nachzuvollziehen. Im Gegenteil – er fühlte sich im rauen Klima der Bergwelt alles andere als wohl, konnte sich nach einer Erkältung nicht mehr richtig erholen und verstarb schließlich mir nur 56 Jahren. Den Siegeszug seines Gedichts als weltberühmtes Weihnachtslied hat der „Priester der Armen“ nicht mehr erlebt. In seiner Zeit in Wagrain setzte sich Mohr vor allem für die Ärmsten ein.

(c) SalzburgerLand Tourismus / Mariapfarr, Kathrin Gollackner, Museum Sterbebuch – Mariapfarr

Sein Wirken ist nicht in Vergessenheit geraten, wie die Stille Nacht Ausstellung im Pflegerschlössl beweist.  So widmet sich das „Stille-Nacht-Museum“ nicht nur dem Leben und Wirken des Dichters sondern auch der globalen Verbreitung und Wirkung des Liedes.

Als Ort für dieses einmalige Museumsprojekt ist das „Pflegerschlössl“ denkbar geeignet. 1794 für den höchsten erzbischöflichen Verwalter errichtet, durchstand es politische wie soziale Umbrüche, war Verwaltungs- und Gerichtsgebäude, dann Schule, Glockengießerei, Schmiede, Wohnhaus und wurde schlussendlich zum Museum.

(c) SalzburgerLand Tourismus / Mariapfarr, Schule und Kirche in Wagrain

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