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Schlechtwetterprogramm im SalzburgerLand

Schlechtes Wetter bedeutet im Urlaub im SalzburgerLand auf keinen Fall, dass es nichts zu tun gibt

Es ist kein großes Geheimnis, dass es auf der Alpennordseite auch manchmal regnet. Die wunderschönen Berge rund um die Stadt und im ganzen Bundesland halten gleichzeitig auch die Wolken auf. Glücklicherweise gibt es genügend Alternativen, wenn das Wetter einmal nicht so mitspielt. Wir haben einige Schlechtwetterideen für Sie gesammelt.

Egal, ob Sie dem berühmten Salzburger Schnürlregen entkommen wollen oder eine unsichere Wetterlage die Wanderung auf wacklige Beine stellt: Das Schlechtwetterprogramm im SalzburgerLand reicht für viele herrliche Stunden, während der Regen machen kann, was er will.

Pinzgau – Weitblick und Einblick

  • Sternwarte Königsleiten: Das höchstgelegene Planetarium Europas liegt an der Gerlosstraße nahe den Krimmler Wasserfällen und ist dadurch weit entfernt von den Lichtquellen der Städte. Der Blick auf die Sterne ist sagenhaft und für Besucher am Nachmittag (meist ab 16:30 Uhr) und abends eine augenöffnende Erfahrung. Auch bei schlechtem Wetter lohnt sich der Besuch des Planetariums im Pinzgau.
  • Erlebniswelt Holz: Alleine schon der Geruch beim Betreten der Mühlauersäge macht Lust darauf, selbst etwas aus Holz herzustellen und mehr über diesen vielfältig einsetzbaren Rohstoff zu erfahren. Das Wissen der Holzknechte und Experten ist enorm und so erfährt man, dass es nicht nur auf die Baumart und die Lagerung ankommt, sondern zum Beispiel auch auf die Stelle an der der Baum wächst, auf seine Entwicklung, Höhenlage und Verarbeitung. Wie entscheidet man, welches Holz für einen soliden Tisch verwendet wird oder für eine filigrane Geige? Viele Fragen werden in der Erlebniswelt Holz Mühlauersäge beantwortet. Sehr empfehlenswerte Erlebniswelt in Fusch an der Glocknerstraße.

Pongau – Thermen & Ski

  • Felsentherme Bad Gastein: Alleine schon die Architektur der Felsentherme ist es wert, sie zu besuchen. Und dann wäre da natürlich noch das heilsame Thermalwasser, die verschiedenen Innen- und Außenbereiche, die Saunen und Dampfbäder, das Massageangebot, … Was gäbe es besseres an einem verregneten Tag, als dem kalten Wasser von oben durch das warme Wasser von unten ein Schnippchen zu schlagen?
  • Skimuseum Werfenweng: „Dafür gewinnen wir beim Skifahren …“ – etwas Wahres ist dran an diesem gerne gesagten Satz: Das Skimuseum Werfenweng versorgt Wintersportler auch im Sommer mit der nötigen Dosis Pistenspaß. Von den großen Erfolgen in teils heute nicht mehr nachvollziehbarer „Sportkleidung“ über die Entwicklung der Seilbahnen und Pisten bis hin zu den größten Ereignissen und sportlichen Erfolgen des ÖSV-Teams, kann man sich hier gut verregnete Stunden vertreiben. Das Skimuseum Werfenweng ist von 1. Mai bis 31. Oktober mittwochs, freitags und sonntags von 13-17 Uhr geöffnet.

Lungau – Schlösser und Burgen für die ganze Familie

  • Käse vom Hiasnhof: Die Familie Naynar-Lanschützer freut sich am Hiasnhof immer über Besucher, die exzellenten Käse nicht nur kaufen und probieren wollen, sondern gerne auch etwas über die Käseproduktion erfahren möchten. Aus Ziegen- und Kuhmilch wird hier eine ganze Reihe an verschiedenen Käsen hergestellt. Von verschiedenen Reifestufen über die Verbindung mit Kräutern ist alles dabei.
  • Schloss Moosham und Burg Finstergrün: Neben der Burg Mauterndorf verbreiten noch zwei weitere Burganlagen Mittelalterflair im Lungau. Bei Ramingstein an der Grenze zur Steiermark wacht die Burg Finstergrün, sie kann täglich außer montags um 14 Uhr bei einer Führung besichtigt werden. Nur rund 20 Autominuten davon entfernt vereint das Schloss Moosham eine fast 900-jährige Geschichte mit Kutschen, Kunst und Porzellan aus alten Zeiten. Besonders für Familien mit Kindern wartet somit der perfekte Mittelalter-Tag im Lungau.

Flachgau: Von Wägen und vom Waschen

  • Fahr(T)Raum Mattsee: Wer „Porsche“ hört, denkt vor allem an schnelle Autos und bahnbrechendes Design. Der Gründer Ferdinand Porsche steht aber vor allem auch für technische Neuerungen, Denkweisen und Motoren, deren Zeit erst lange nach seiner Zeit wirklich massentauglich wurden. Der Fahr(T)Raum Mattsee macht PS und Motorengeräusche aus vergangenen Zeiten erlebbar und lädt mit einer äußerst sehenswerten Ausstellung in die Geschichte des Motorsports und der Bewegung ein.
  • Seifensieden in Fuschl: Manchmal sind es die einfachsten Fragen, die am längsten unbeantwortet werden. Woraus wird zum Beispiel Seife gemacht und warum reinigt sie uns? In Ebner’s Waldhof am Fuschlsee gibt es darauf äußerst unterhaltsame Antworten. Aus der Kräuterküche werden die Utensilien hervorgepackt und schon kann man einmal pro Woche lernen, wie man selbst Seife ohne allzu großen Aufwand herstellen kann. Lohnt sich auf jeden Fall und macht ziemlich viel Spaß.

Stadt Salzburg – Museen für jeden Geschmack

  • Haus der Natur: Die perfekte Wahl für Kinder von 0 – 99 Jahren (und darüber). Von einer großen Aquarienlandschaft über Dinosaurier bis ins Weltall führt die Reise in den neusten Teil des Museums, der Physik und Technik für Kinder greifbar und verständlich macht. Auch so mancher Erwachsene versteht hier den Dopplereffekt und andere Naturgesetze zum ersten Mal so richtig. Ganzjährig geöffnet von 9 – 17 Uhr (außer am 25. Dezember).
  • Spielzeugmuseum: Spielen – Erleben – Staunen: Mehr gibt es zu diesem Kinderparadies eigentlich nicht zu sagen. Mit Kinderkino, Kinderbibliothek, Theater und verschiedenen Spielräumen hat das Museum im Herzen der Altstadt täglich außer montags von 9 – 17 Uhr geöffnet.
  • Stiegl-Brauwelt: Seit 500 Jahren wird in der Stieglbrauerei bestes Bier gebraut und die Salzburger halten ihm immer noch die Treue. Mit der Brauwelt wurde in den letzten Jahren ein modernes Museum und Veranstaltungszentrum geschaffen, das nicht nur für Biertrinker geeignet ist: Im Braukino taucht man direkt ein in die Produktion und Entstehung des Bieres, bei einer Verkostung werden die feinen Nuancen und Möglichkeiten des Brauens für viele zum ersten Mal schmeckbar und mit der Welt des Genusses erlebt man weit mehr als nur den kühlen Hopfensaft. Übrigens ist die Küche der anliegenden Gastronomiebetriebe typisch Österreichisch und auf erstklassigem Niveau.

 

Neben diesen Tipps, lohnt sich auch ein Blick auf die Theaterkultur der Mozartstadt, auf die Höhlen und Bergwerke im Land, auf die Burgen oder etwa auf die Museen im SalzburgerLand. Gleichzeitig empfiehlt sich für viele Punkte des Schlechtwetterprogramms im SalzburgerLand auch die SalzburgerLand Card für vergünstigte oder kostenlose Eintritte.

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