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Was tun bei Schlechtwetter?

Schlechtes Wetter bedeutet im Urlaub im SalzburgerLand auf keinen Fall, dass es nichts zu tun gibt

Regen ist nur flüssiger Sonnenschein, und dieser kommt natürlich auch im SalzburgerLand vor. Manchmal nur ein kurzer Guss bei einem Gewitter - manchmal aber auch der typische Salzburger Schnürlregen. Schenken wir dem Regen doch ein Lächeln, denn er ist es, der im SalzburgerLand alles ein bisschen grüner macht, die Wiesen erblühen lässt und die Luft rein wäscht. Und glücklicherweise gibt es genügend interessante Alternativen für einen Regentag im Urlaub! Also, nicht traurig sein, wenn das Wetter mal nicht ganz so mitspielt, denn jede Ecke des Landes hat bei Regenwetter viel zu entdecken.

Egal, ob Sie dem berühmten Salzburger Schnürlregen entkommen wollen oder aufgrund der kühlen Temperaturen Indoor-Aktivitäten vorziehen: Das Schlechtwetterprogramm im SalzburgerLand reicht für viele herrliche Stunden, während der Regen machen kann, was er will.

Pinzgau – Einblicke & faszinierende Welten

  • Kalchofengut: Wieviele Schindeln braucht es, um ein altes Bauernhaus-Dach zu decken? Und wie werden sie gemacht? Wer waren die Trifter? Und warum war ihr Beruf so gefährlich? All das und noch viel mehr erfährt man im wunderschönen Regionalmuseum Kalchofengut, einem Bauernhof aus dem 15. Jahrhundert) in Unken. Aber auch Pinzgauer Tracht ist ausgestellt, man kann eine alte Rauchkuchl und typische Bauernhaus Schlafkammer bewundern oder auf der Rem (Scheune) die regionale Ausstellung „Unteres Saalachtal: Lebensraum! – Grenzraum?“ bestaunen.
  • Nationalparkzentrum Mittersill: Die einzigartige alpine Erlebniswelt rund um den höchsten Gipfel Österreichs (Großglockner, 3.798 m) und weitere 266 Dreitausender, zudem über 342 Gletscher und einer der mächtigsten Wasser­fälle der Welt (Krimmler Wasserfälle) werden hier unter einem Dach vereint. In zehn Erlebnisstationen, die wie auf einer Wanderung durch den Nationalpark von einem Naturraum in den nächsten führen, lernt man die außergewöhnliche Vielfalt kennen und verstehen.
  • TAUERN Spa Kaprun:
    Das TAUERN Spa Kaprun lässt an einem Regentag für alle Besucher die Sonne aufgehen. Die 20.000 m² große SPA Wasser- & Saunawelt mit 12 Pools, 10 Saunen & Dampfbädern, einem eigenen
    Kinder- & Treatmentbereich sowie beste Kulinarik sorgt für Spaß und Entspannung. Da darf es ruhig mal länger regnen.  

Pongau – Thermen & Ski

  • Felsentherme Bad Gastein: Alleine schon die Architektur der Felsentherme ist es wert, sie zu besuchen. Und dann wäre da natürlich noch das heilsame Thermalwasser, die verschiedenen Innen- und Außenbereiche, die Saunen und Dampfbäder, das Massageangebot, … Was gäbe es besseres an einem verregneten Tag, als dem kalten Wasser von oben durch das warme Wasser von unten ein Schnippchen zu schlagen?
  • Skimuseum Werfenweng: Das Skimuseum Werfenweng versorgt Wintersportler auch im Sommer mit der nötigen Dosis Pistenspaß. Von den großen Erfolgen in teils heute nicht mehr nachvollziehbarer „Sportkleidung“ über die Entwicklung der Seilbahnen und Pisten bis hin zu den größten Ereignissen und sportlichen Erfolgen des ÖSV-Teams, kann man sich hier gut verregnete Stunden vertreiben.
  • Für leuchtende Kinderaugen selbst bei Dauerregen und Schneegestöber sorgt die Erlebnisspielhalle in Bad Gastein. Ob Trampolinspringen, Fußballspielen, Tret-Gokarts, Inline-Skaten oder im schönen Märchenschloss gemütlich einen Kinderfilm schauen – in der 1.700 m² großen Spielhalle wird Kindern bestimmt nicht langweilig.

Lungau – Schlösser und Burgen für die ganze Familie

  • Käse vom Hiasnhof: Die Familie Naynar-Lanschützer freut sich am Hiasnhof immer über Besucher, die exzellenten Käse nicht nur kaufen und probieren wollen, sondern gerne auch etwas über die Käseproduktion erfahren möchten. Aus Ziegen- und Kuhmilch wird hier eine ganze Reihe an verschiedenen Käsen hergestellt. Von verschiedenen Reifestufen über die Verbindung mit Kräutern ist alles dabei.
  • Schloss Moosham und Burg Finstergrün: Neben der Burg Mauterndorf verbreiten noch zwei weitere Burganlagen Mittelalterflair im Lungau. Bei Ramingstein an der Grenze zur Steiermark wacht die Burg Finstergrün, sie kann täglich außer montags um 14 Uhr bei einer Führung besichtigt werden. Nur rund 20 Autominuten davon entfernt vereint das Schloss Moosham eine fast 900-jährige Geschichte mit Kutschen, Kunst und Porzellan aus alten Zeiten. Besonders für Familien mit Kindern wartet somit der perfekte Mittelalter-Tag im Lungau.
  • Im Silberbergwerk Ramingstein tauchen Besucher in die 200 Jahrhunderte alte Geschichte des Stollens ein. Mit gelber Bergmannsjacke, Schutzhelm und Taschenlampe begibt man sich mit einem Führer in das dunkle und kalte Abenteuer des alten Bergwerks.

Flachgau: Von Wägen und vom Waschen

  • Fahr(T)Raum Mattsee: Wer „Porsche“ hört, denkt vor allem an schnelle Autos und bahnbrechendes Design. Der Gründer Ferdinand Porsche steht aber vor allem auch für technische Neuerungen, Denkweisen und Motoren, deren Zeit erst lange nach seiner Zeit wirklich massentauglich wurden. Der Fahr(T)Raum Mattsee macht PS und Motorengeräusche aus vergangenen Zeiten erlebbar und lädt mit einer äußerst sehenswerten Ausstellung in die Geschichte des Motorsports und der Bewegung ein.
  • Seifensieden in Fuschl: Manchmal sind es die einfachsten Fragen, die am längsten unbeantwortet werden. Woraus wird zum Beispiel Seife gemacht und warum reinigt sie uns? In Ebner’s Waldhof am Fuschlsee gibt es darauf äußerst unterhaltsame Antworten. Aus der Kräuterküche werden die Utensilien hervorgepackt und schon kann man einmal pro Woche lernen, wie man selbst Seife ohne allzu großen Aufwand herstellen kann. Lohnt sich auf jeden Fall und macht ziemlich viel Spaß.
  • Das Salzburger Freilichtmuseum Großgmain ist selbst bei Regen ein echtes Highlight. Hier können sich große und kleine Besucher ein ein Bild über das bäuerliche Leben in den Salzburger Gauen der letzten Jahrhunderte machen. 100 Originalbauten aus sechs Jahrhunderten finden sich auf 50 ha inmitten eines herrlichen Natur- und Landschaftsgebietes nahe der Stadt Salzburg. 

Tennengau – Tiefe Stollen und warme Wasser

  • Salzbergwerk am Dürrnberg: Dort, wo bereits die Kelten nach dem weißen Gold geschürft haben, befindet sich heute eine spannende Erlebniswelt für Groß und Klein. Schon allein die Einfahrt in die Tiefen des Berges mit dem Grubenhunt machen jede Menge Spaß und dann erst die Rutschen! Nebenbei gibt es natürlich auch allerhand Wissenswertes zu erfahren.
  • Bio-Hofkäserei Fürstenhof: Haben Sie schon einmal selber Käse gemacht? Am Fürstenhof in Kuchl kann man die Kunst des Käsens erlernen. Im Hofladen kann man sich dann auch gleich noch mit den herrlich geschmackvollen Käsesorten eindecken.
  • Aqua Salza Golling und Heiltherme Bad Vigaun: In der Therme in Bad Vigaun und dem Wellness- und Freizeitparadies in Golling lässt sich so ein Schlechtwetter-Tag bestens überstehen. Es ist doch einfach herrlich, sich im warmen Wasser zu entspannen während draußen der kalte Regen vom Himmel rauscht. Im Aqua Salza gibt es übrigens auch jede Menge Attraktionen für Kids.

Stadt Salzburg – Museen für jeden Geschmack

  • Haus der Natur: Die perfekte Wahl für Kinder von 0 – 99 Jahren (und darüber). Von einer großen Aquarienlandschaft über Dinosaurier bis ins Weltall führt die Reise in den neusten Teil des Museums, der Physik und Technik für Kinder greifbar und verständlich macht. Auch so mancher Erwachsene versteht hier den Dopplereffekt und andere Naturgesetze zum ersten Mal so richtig. Ganzjährig geöffnet von 9 – 17 Uhr (außer am 25. Dezember).
  • Spielzeugmuseum: Spielen – Erleben – Staunen: Mehr gibt es zu diesem Kinderparadies eigentlich nicht zu sagen. Mit Kinderkino, Kinderbibliothek, Theater und verschiedenen Spielräumen hat das Museum im Herzen der Altstadt täglich außer montags von 9 – 17 Uhr geöffnet.
  • Stiegl-Brauwelt: Seit 500 Jahren wird in der Stieglbrauerei bestes Bier gebraut und die Salzburger halten ihm immer noch die Treue. Mit der Brauwelt wurde in den letzten Jahren ein modernes Museum und Veranstaltungszentrum geschaffen, das nicht nur für Biertrinker geeignet ist: Im Braukino taucht man direkt ein in die Produktion und Entstehung des Bieres, bei einer Verkostung werden die feinen Nuancen und Möglichkeiten des Brauens für viele zum ersten Mal schmeckbar und mit der Welt des Genusses erlebt man weit mehr als nur den kühlen Hopfensaft. Übrigens ist die Küche der anliegenden Gastronomiebetriebe typisch Österreichisch und auf erstklassigem Niveau.
  • Das Domquartier ermöglicht einen einzigartigen Rundgang durch das barocke Herz Salzburgs. Der Residenz- und Dombereich, ergänzt um das Benediktinerkloster St. Peter, ist erstmals nach 200 Jahren wieder als zusammenhängender Rundgang erlebbar. Eine aufregende historische Wanderung durch das ehemalige fürsterzbischöfliche Machtzentrum mit seiner einzigartigen Architektur, seinen bedeutsamen Kunstschätzen und Original Spielstätten bedeutender Hofmusiker.

 

Neben diesen Tipps, lohnt sich auch ein Blick auf die Theaterkultur der Mozartstadt, auf die Höhlen und Bergwerke im Land, auf die Burgen oder etwa auf die Museen im SalzburgerLand. Gleichzeitig empfiehlt sich für viele Punkte des Schlechtwetterprogramms im SalzburgerLand auch die SalzburgerLand Card für kostenlose Eintritte.

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