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Art on Snow in Gastein

Eiskalte Kunst glänzt Ende Jänner beim größten Openair-Alpen-Kunstfestival in Gastein.
In Gastein wird derzeit fleißig geschaufelt, gebaut und modelliert. Zum sechsten Mal sind heuer Schnee, Eis, Pickel und Schaufel die Grundzutaten für das größte Kunstfestival der Alpen. Vom 28. Januar bis zum 3. Februar stehen und entstehen die Werke – dieses Mal dreht sich alles um das Thema „Wasser – still oder prickelnd“. Kunstwerke aus Schnee und Eis nehmen in dieser Zeit in den Skigebieten und Ortszentren des Gasteinertals Gestalt an.

Gäste und Einheimische können beim Entstehen der Skulpturen den Künstlern über die Schulter schauen. Dazu gibt es ein buntes Rahmenprogramm mit Workshops und kleinen extra Ausstellungen. Ein Höhepunkt des Festivals: der britische Künstler Simon Beck, der mit Schneeschuhen riesige Bilder in unberührte, verschneite Wiesen zaubert. Diese sehen aus wie riesige Mandalas, wie Kornkreise im Schnee. Besonders gut erkennbar und sichtbar sind sie, wenn man die Kornkreise vom Berg aus betrachtet. Die Bilder von Simon Beck sind definitiv einzigartig.  

(c) Simon Beck

Mit Schneeschuhen, Maßband und einem GPS-Gerät stapft der 55-jährige Beck stundenlang über verschneite Wiesen, bis ein riesiges Bild entstanden ist, ein Stern, ein gemusterter Kreis, ein grafisches Motiv, Schriftzüge, Blumen und Blätter. (Foto: Simon Beck)

Eisskulpturen an den Pisten und im Tal

Eine multimediale Live-Performance gibt es am 28. Januar im Kraftwerk-Café in Bad Gastein: Cosimo Miorelli zeichnet live vor den Augen der Besucher digitale Bilder und Fabrizio Nocci sorgt mit einer speziell für diese Performance komponierten Musik für die passende Untermalung.

Etwas länger bestehen bleiben die Schneeskulpturen der Künstlergruppe Soma Vision. Mit Sägen und Schaufeln schnitzen sie ihre Skulpturen aus festen Schneeblöcken. Abends werden auf die Werke dann bunte Grafiken und Videos projiziert.

Alex Neumayer_Eisskulptur Fulseck (c) Gasteinertal Tourismus

Am Sonntag, 29. Januar können Kunstinteressierte bis abends mit der Fulseckbahn in Dorfgastein bis zur Mittelstation des Skigebietes fahren. Dort werden die Schneeskulpturen multimedial in Szene gesetzt, es gibt ein Pistenraupenballett, eine Feuershow und die Skilehrer tanzen skifahrend über die Pisten. 

Die filigranen Eisskulpturen des Gasteiner Kochs und Künstlers Alex Neumayer sind am Freitag, 3. Februar bei der „Night of Ice“ in Bad Gastein am neuen Kraftwerk-Café am Wasserfall zu bestaunen. Auch an anderen Orten im Skigebiet und in den drei Gasteiner Orten Dorfgastein, Bad Hofgastein und Bad Gastein schaffen verschiedene Künstler vergängliche Werke.

Für die kleinen Gäste bauen die Künstler einen Erlebnisplatz aus Schnee in der Nähe der Mühlwinkelhütte in Dorfgastein sowie im Gasti-Park im Skizentrum Angertal.

Fotoausstellung in Leuchtkästen

Wetterunabhängig sind die Werke, die im Rahmen der Festivalwoche bei der Fotoausstellung „glow in the dark“ gezeigt werden. Größtenteils Arbeiten von Mitgliedern des Gasteiner Fotoclubs werden in Bad Hofgastein in großen Leuchtkästen gezeigt. In Bad Gastein sind die Leuchtkästen mit Arbeiten des bekannten und mehrfach preisgekrönten Action-Sport-Fotografen Lorenz Holder bestückt.

LorenzHolder

Der mehrfach preisgekrönte Action-Sport-Fotograf Lorenz Holder zeigt Arbeiten wie diese.

Über das Festival hinaus besteht das Kunstwerk des Ateliers Jusha + Sven Mueller: Im Thermalwasserteich in Bad Hofgastein schaffen sie eine Installation, die mit Lichteffekten besonders in Szene gesetzt wird und die Herkunft des Thermalwassers und seinen Weg durch den Berg nachzeichnet. Das Festivalrahmenprogramm bietet in den teilnehmenden Hotels Mal-Workshops an, unter anderem im Hotel Bärenhof, Hotel Klammers Kärnten und im Wiener Saal des ehemaligen Grandhotels de l’Europe.

Hier können Gäste und Einheimische ihrer künstlerischen Ader freien Lauf lassen und sich Insider-Tipps holen. Anmeldung erfolgt direkt bei den Hotels bzw. im Tourismusverband Bad Gastein für den Wiener Saal.

Bilder: © Gasteinertal Tourismus, Simon Beck, Lorenz Holder, Daniel Rauch

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