Zwei Genussmenschen mit jeder Menge Sinn für Humor – so sind die beiden Salzburger Podcaster Wolfram Felice und Marco Wagner bekannt. Nun begeben sie sich auf „ESSKURSION“ durch das SalzburgerLand. Dabei gehen die beiden auf eine kulinarische Entdeckungsreise, besuchen herausragende Gastronom:innen, Produzent:innen und Betriebe, welche die Vielfalt der Alpinen Küche auf besondere Weise interpretieren. Nämlich authentisch, humorvoll und mit einem modernen Twist.
EssKursion
Auf den Spuren des Geschmacks im SalzburgerLand
Alpine Kulinarik modern und einzigartig interpretiert: Unsere Hosts Wolfram Felice & Marco Wagner (bekannt aus dem Podcast „Das Café am Rande der Freundlichkeit“) zeigen euch Betriebe, die mit regionalen Zutaten, spannende Konzepten und echter Leidenschaft begeistern.
Fort Kniepass
Beliebtes Ausflugsziel mit dem besonderen Kulinarik-Angebot
Das Fort Kniepass im Salzburger Saalachtal ist nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel für Familien, sondern bietet im modernen und architektonisch extravagant gestalteten Gastro-Bereich auch regionale Spezialitäten mit dem Fokus auf Fermentationstradition. Fermente sind die große Leidenschaft der Gastgeber im „Fort Kulinarik“, wie das gastronomische Angebot im Fort Kniepass liebevoll getauft wurde. Wer sich fürs Fermentieren interessiert erfährt in einem eigenen Bereich jede Menge Fakten dazu und kann auch verkosten. Kefir, regionales Gemüse und Kombucha stehen für Slow Food. Man merkt, dass hier Küchenchef Tom Hollaus vollkommen in seinem Element ist. Im eigenen Fermentationszentrum kann man sich dem Thema in eigenen Workshops nähern – dazu empfiehlt sich eine Einkehr im Fort Kulinarik, um regionale Köstlichkeiten und die fermentierten Spezialitäten zu genießen. Im Shop gibt es Fermente und Selbstproduziertes zum Mitnehmen.
Bio-Hofkäserei Hiasnhof
Klara Naynar – die Lungauer Käsekünstlerin
Der Hiasnhof in Göriach zählt zu den Slow-Food-Pionierbetrieben in Österreich und Gunther Naynar war einer der ersten heimischen Käser, der Ziegenkäse produzierte. Die Passion für Käse gab er seiner Tochter Klara weiter, die die Hofkäserei mit derselben Qualitätsphilosophie weiterführt. Sie kam von Wien heim, um gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten den Hiasnhof weiterzuführen – und zeigt, dass das alte Handwerk für sie zur Leidenschaft geworden ist. Die frische Rohmilch von den eigenen Kühen und Ziegen, die auf 1.250 Metern Seehöhe extensiv gehalten werden, wird in der Hofkäserei vollständig von Hand verarbeitet – ohne Pasteurisierung und ohne standardisierte Abläufe. Gekäst wird im Kupferkessel über einem Holzofen, und das Abfüllen erfolgt mit Leinentüchern im Holzjärb – Arbeitsweisen, die in der industriellen Herstellung heute kaum noch zu finden sind. Klara Naynar veredelt die Rohmilch zu gereiften Bergkäse und Ziegenkäse, Tilsiter oder auch Blauschimmelkäse. Auch Butter und Ricotta hat sie auf Anfrage für ihre Kund*innen. Die Käse-Pyramide in Wacholdernadeln oder Ziegenkäse in Meisterwurzblättern sind gefragte Käsedelikatessen, die im Hofladen und regionalen Märkten erhältlich sind.
Papipane
Modernes Backhandwerk mit Panettone und Kardamomknoten
Lang lebe die lange Teigführung: Philipp und Patrice alias Papipane widmen sich Sauerteigbrot, Baguettes, Focaccia und Co. mit ansteckender Leidenschaft. Sie vereinen mit Papipane traditionelle Backhandwerkskunst mit neuen Ideen: Gebacken wird in Faistenau, in der Backstube, wo zuvor der Itzlinger jahrzehntelang seine Brotspezalitäten aus dem Ofen holte. Auch wenn die Ofen die selben sind, kommen andere Produkte daraus hervor. Denn Philipp und Patrice denken Backhandwerk modern, sie sind die neue Generation von Bäckern, die sich intensiv mit Sauerteig, langer Teigführung und internationalen Backtrends auseinandersetzen. So ist der Panettone, den man sonst aus Italien kennt, eines ihrer Signature-Produkte. Oder der Kardamomknoten, den man sonst aus Kopenhagen oder Stockholm kennt. Auch Ciabatta und französische Landbrote sowie Rugbrote stehen auf ihrer Backliste. Zu kaufen und genießen gibt es die Papipane-Spezialitäten drei Mal pro Woche im Kunstquartier in der Stadt Salzburg. Dienstag, Donnerstag und Freitag jeweils von 14.00 bis 17.00 Uhr.
Der Schützenwirt in St. Jakob am Thurn
Wirtshaus-Tradition meeets moderne Saisonalküche
Im Süden von Salzburg trifft Genuss auf gutes Gewissen. Kulinarische Erlebnosse in bester regionaler Qualität an einem ganz besonderen Ort – dieses Versprechen gibt „Der Schützenwirt“ in St. Jakob am Thurn – und er hält es auch. Wenn man hier ankommt, passt’s einfach zusammen. Man spürt, dass sich Andrea Breitenthaler und Koch Robert Rübsam mit dem Schützenwirt einen Traum erfüllt haben. Sie vereinen im Schützenwirt in St. Jakob am Thurn gemeinsam Salzburger Wirtshaus-Tradition mit moderner Saisonalküche aus regionalen Zutaten. Ein Blick in die Speisekarte lässt auf gar keinen Zweifel aufkommen, dass hier mit viel Liebe, Geschick und Können gekocht und aufgetischt wird. Ihre Leidenschaft für die „Nose to Tail“-Philosophie und zu regionalen Produkten und Saisonalität bringen sie in wunderbaren Gerichten auf die Teller. Das täglich wechselnde Angebot liest man auf der handgeschriebenen Schiefertafel, für eines der herrlichen Desserts sollte man immer etwas Platz lassen.
Aarons Genusskrämerei
Bodenständige Avantgardeküche mit Haltung
Aaron Priewasser begibt sich in seiner Genusskrämerei auf die Suche nach dem Besonderen. Seine Küche ist eine Hommage an die regionalen Produzenten, deren Zutaten er auf ganz besondere Art in den Mittelpunkt stellt. Ein Besuch ist eine Reise in eine ehrliche und authentische Küche – vom entspannten Easy Lunch bis zum kreativen Casual Dine. „Die Philosophie der Genusskrämerei leitet sich zum Teil von einer klassischen “Krämerei” ab, einem kleinen Laden, in dem es sich immer lohnt, sich auf die Suche zu machen und überraschen zu lassen, was es alles zu finden gibt. Wir kramen bei regionalen Produzenten, Landwirten und Veredlern und wollen unseren Lieferanten die Bühne bieten, die sie verdienen.“
Minimal:isst
Qualität statt Quantität
Auf 1.590 Metern, direkt am Tennengebirge, betreibt der ehemalige Skibergsteiger und Weltrekordhalter Jakob Herrmann seine kleine Almhütte Minimal:Isst. Getreu dem Motto „Weniger ist mehr“ kocht er dort auf einem Holzofen eine feine Auswahl an gesunden, leistbaren Gerichten.
Biofarm Teufl
Bio-Landwirtschaft mit Tradition und Leidenschaft
Aus Faszination für die Rasse der Galloway Rinder entstand der Familienbetrieb Teufl. Die Tiere leben in Weidehaltung und liefern hochwertiges Fleisch. “In unserer hofeigenen Metzgerei verarbeiten wir das Fleisch mit größter Sorgfalt. Dabei entstehen besondere BBQ-Cuts – vom klassischen Steak bis hin zu Spezialitäten, die man sonst selten findet. Besonders stolz sind wir auch auf unsere hausgemachten Grillwürste in verschiedenen internationalen Varianten.”
Herzogin
Das andere Wirtshaus
Die zwei Herzoginnen, wie sich die Gastgeberinnen nennen, gehen puristische Wege in ihrem Wirtshaus: Regional, selbstgemacht und mit viel Liebe zum Detail. Die kulinarische Reise geht von der Alm direkt auf den Dorfteller. Hier trifft traditionelle Wirtshauskultur auf eine etwas andere, erfrischend unkonventionelle Art.
Fuchsbau
Von der Jausenstation zum Haubenlokal
Ein Blick hinter die Kulissen des Familienbetriebes „Fuchsbau“ in Wals. Küchenchef Stefan führt das traditionsreiche Wirtshaus in dritter Generation und vereint Wirtshaus-Klassiker mit moderner alpiner Küche. Das Besondere liegt im Fokus auf regionalen und saisonalen Zutaten. Das Restaurant arbeitet eng mit lokalen Produzenten zusammen und legt Wert auf die nahe Herkunft aller Produkte. “Wir sind ein kleines familiär geführtes Restaurant, stehen zu 100% hinter unseren regionalen Produzenten und wollen unseren Gästen ein Stück Wals-Siezenheim näherbringen.”
Seesushi
Erfahrung, Familie & Tradition
Dominik Edlinger und seine Schwester Viktoria aus Strobl haben mit SeeSushi eine eigene Interpretation von Sushi entwickelt. Sie verwenden ausschließlich regionale Zutaten: Fisch aus den Seen des Salzkammerguts, heimische Kräuter und Pilze aus den umliegenden Wäldern. Die Gerichte sind kreative Neuinterpretationen traditioneller Sushi-Küche, bei der jede Zutat harmonisch abgestimmt ist.
Gellnwirt
Das ganz normale Gasthaus – für jeden!
Ein traditionelles Wirtshaus in Tamsweg mit 600-jähriger Geschichte in dem der junge Chef Martin persönlich kocht und eine kreative Wirtshausküche serviert, die regional und authentisch ist. Ein echter Geheimtipp, wo man genau das bekommt, was man sieht und sich wünscht.
Leoganger Safran
Rotes Gold - Safrananbau mit Herz und Hand
Inmitten der österreichischen Alpen hat Safran in Leogang eine neue Heimat gefunden. Hier wird das „rote Gold“ nicht nur angebaut, sondern ist ein generationsübergreifendes Familienprojekt, bei dem Qualität und Handarbeit an erster Stelle stehen. Das Team erntet jede Blüte sorgfältig von Hand. “Tradition neu gedacht – Ein Projekt, das Wurzeln schlägt!”

















