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E-Bike-Abstecher vom Tauernradweg

Wo es sich lohnt, vom Weg abzubiegen.

Was kann es Schöneres geben, als den Tauernradweg und das SalzburgerLand vom Sattel eines E-Bikes aus kennen zu lernen? Ein fast flächendeckendes Angebot an Ladestationen am Radweg und viele ausgewiesene E-Bike-Regionen entlang der Route sorgen dafür, dass man hier unvergessliche und unbeschwerte Tage erlebt. Doch bleiben Sie dabei nicht immer am ausgewiesenen Weg, sondern wagen Sie dann und wann auch einen Abstecher hinein ins Land. Hinauf auf die Almen, zu versteckten Naturidyllen, oder an Orte, wo kulinarische Sehnsüchte erfüllt werden. Sie werden es nicht bereuen.

E-Biken am Tauernradweg ist ein ganz besonderes Erlebnis. Ob man nun den ganzen Weg in Angriff nimmt, oder auch nur einzelne Etappen erkunden will – intensiver als auf diesem Weg wird man das SalzburgerLand und die hier lebenden Menschen kaum kennenlernen. Dabei lohnt es sich, an manchen Stellen vom Weg abzubiegen und noch genauer hinzusehen. Egal, ob vom Etappenort oder vom Urlaubsort aus: E-Bikes ermöglichen nun ‚Umwege‘, die vorher nur unter großer Anstrengung möglich waren. Ob eine Tour in eines der imposanten Nationalparktäler, zu panoramareichen Almen, oder auf den Spuren des berühmtesten Weihnachtsliedes dieser Erde – am Tauernradweg werden Sie garantiert fündig.

Tour in das Krimmler Achental

Dort, wo die mächtigen Salzburger Fürsterzbischöfe schon im Mittelalter Raststationen an den Pfaden durch das Krimmler Achental anlegen ließen, um von Reisenden, Saum- und Salzhändlern Maut einzuheben, befindet sich heute einer der schönsten Abstecher vom Tauernradweg. Das Ziel der 24 Kilometer langen Rundtour (12 km eine Richtung) ist das Tauernhaus aus dem 15. Jahrhundert, das als ‚Taberna in den Ahen‘ im Grundbuch geführt wurde.

Nachdem die Höhenstufe der Krimmler Wasserfälle über einen Abschnitt der Gerlosstraße und einen Tunnel umfahren wird, geht es entlang der idyllisch rauschenden Krimmler Ache tal-einwärts bis zum bereits erwähnten Tauernhaus, das heute von der Familie Geisler geführt wird. Doch nicht nur das kulinarische Angebot, auch die Schönheit der Landschaft, rechtfertigen diesen Abstecher vom Tauernradweg. Schließlich gehört das Krimmler Achental zu den schönsten Tälern im Nationalpark Hohe Tauern.

©Erwin Haiden

Gesamt 24 Kilometer und 550 Höhenmeter ab Krimml
Krimmler Tauernhaus
+ 43 664 2612174
www.krimmler-tauernhaus.at
bike-energy E-Bike Ladestation

Almsommer auf der Riedlalm

Der Almsommer gehört ohne Zweifel und Übertreibung zu den schönsten Jahreszeiten im SalzburgerLand. Blühende Wiesen, tiefgrüne Wälder, friedlich vor sich hingrasendes Vieh und Hütten, die in ihrer Ursprünglichkeit einfach nur schön sind. Eine dieser ganz besonderen Hütten ist die Riedlalm der Familie Stöckl.

(c)Saalfelden Leogang Tourismus

Hier wird das Motto ‚Ankommen und Abschalten‘ wörtlich genommen. Für uns Menschen und auch für die E-Bikes, die uns auf einem Abstecher vom Tauernradweg hierher gebracht haben. Wobei auch das Aufladen auf der 350 Jahre alten Almsommerhütte nicht zu kurz kommt. Füllen sich die Akkus der Bikes an einer der Ladestationen, so wird der Energiespeicher von uns Menschen mit regionalen Köstlichkeiten aufgeladen. Bevor man sich wieder zurück zum Tauernradweg, genauer nach Lenzing in der Nähe von Saalfelden aufmacht, sollte man das Panorama unbedingt noch einige Minuten auf sich wirken lassen.

Gesamt 20 Kilometer und 500 Höhenmeter ab dem Tauernradweg bei Lenzing
Riedlalm
+ 43 664 5746643
www.riedlalm.at
bike-energy E-Bike Ladestation

Naturerlebnis Vorderkaser

Welche Schönheit sich in den Seitentälern des Pinzgaus und des Salzburger Saalachtals verbergen, erkennt man erst, wenn man einmal ein bisschen genauer hinsieht. So wie zwischen Weißbach und St. Martin bei Lofer, wo ob ihrer Uneinsichtigkeit die Vorderkaserklamm ein unerwartete Naturschauspiel zum Besten gibt. Aufs engste eingezwängt von Felswänden, mit Tiefen von bis zu sechzig Metern und unabsehbaren Höhen, ist sie ein Erlebnis für alle Sinne. Zu erreichen ist der spannende Weg durch die Klamm, der über 51 Stege und 35 Stiegen führt, nur zu Fuß. Die Bikes bleiben dabei bei der Jausenstation Vorderkaser, wo sich auch die E-Bike-Ladenstation befindet.

©Salzburger Saalachtal Tourismus

Der Klamm vorgelagert ist das Naturbadegebiet Vorderkaser, das mit seinen grünlich schimmernden Badeteichen und den zahlreichen Grillplätzen wie für Familienausflüge geschaffen ist.

Gesamt 4 Kilometer und 60 Höhenmeter ab dem Tauernradweg
Naturbadeplatz Vorderkaser mit Jausenstation, Grillplätze etc.
+ 43 6588 8510
bike-energy E-Bike Ladestation

Auf den Spuren von ‚Stille Nacht‘

Kaum ein Lied bewegt die Menschen auf der ganzen Erde so sehr, wie ‚Stille Nacht, Heilige Nacht‘. 1818 – vor 200 Jahren – begann die Erfolgsgeschichte dieses kleinen Weihnachtsliedes in einer Kirche in Oberndorf bei Salzburg. Sein Komponist Franz Xaver Gruber singt den Bass, Verfasser Josef Mohr den Tenor, begleitend mit Gitarre. Doch wie genau entstand dieses Lied, wo genau wurde der Text verfasst und wer hat es schließlich hinaus in die Welt getragen?

(c) SalzburgerLand Tourismus / Arnsdorf

Um Fragen wie diese zu beantworten, den Menschen einen Eindruck der Zeit vor 200 Jahren zu geben und zu erklären, warum 1816 als das Jahr ohne Sommer in die Geschichte eingehen sollte, kann man auf der Stille Nacht Route auf E-Bikes im Jubiläumsjahr einen Abstecher in die Vergangenheit machen. Dabei besucht man nicht nur das neue Stille-Nacht-Museum in Oberndorf, sondern auch die Stille-Nacht-Gedächtniskapelle nebenan und das Franz-Xaver-Gruber-Museum im alten Schulhaus von Arnsdorf, an der Gruber damals Lehrer war

Rundweg 27 Kilometer, 80 Höhenmeter
Stille-Nacht-Orte:
Oberndorf: Stille-Nacht-Gedächtniskapelle und Stille-Nacht-Museum
www.stillenacht-oberndorf.com 
Arnsdorf: Franz-Xaver-Gruber-Museum
www.stillenachtarnsdorf.at

Abstecher zur Hofkäserei Fürstenhof

Der Tennengau ist für E-Biker wie geschaffen! Vorbei an plätschernden Bächen, über tiefgrüne Wiesen und Weiden, durch schmucke Ortschaften und im Wind rauschende Wälder, stellt sich hier sehr schnell entspanntes Urlaubs-Feeling ein. Immer in der Nähe: die gen Norden fließende Salzach.

Für Genussmenschen und solche, die erstklassigen Geschmack in echter, ungekünstelter Umgebung zu schätzen wissen, bietet sich ein Abstecher vom Tauernradweg zum Fürstenhof von Niki Rettenbacher. Seit jeher schwört er auf den reinen Geschmack der besonders gehaltvollen Bio-Rohmilch seiner Jersey-Kühe und den nachhaltigen Umgang mit Natur und jedem Lebewesen am Hof. Viele Auszeichnungen, feinster Käse und das anhaltende Interesse an seiner Arbeit geben ihm Recht. Im eigenen Laden kann man aus dem Vollen schöpfen, unterschiedlichste Käsesorten kosten und mit nach Hause nehmen. All jene, die gerne einmal selbst Hand anlegen möchten, können täglich Käse unter fachkundiger Anleitung erzeugen. Ein unvergessliches Erlebnis, das den Blick auf das wertvolle Produkt nachhaltig verändern wird.

(c)SalzburgerLand_David Schultheiss

Für dieses kaum spürbaren ‚Umweg‘ wechselt man zwischen Golling und Kuchl auf die Tauernradweg-Variante am rechten Salzachufer (ab dem Bahnhof Golling). Dieser Wegverlauf ist auch gleichzeitig die neue Käse-Tour im Tennengau

Hofkäserei Fürstenhof
+43 6244 6475

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