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UCI Bike WM 2020 Leogang

Neuer Termin im Oktober und Erweiterung zur Dreifach-WM

Jetzt ist es fix! 2020 wird das Jahr der Weltmeisterschaften in Saalfelden Leogang. Zum zweiten Mal nach 2012 kehren die UCI Mountain Bike Downhill World Championships presented by Mercedes-Benz zurück in das Bike-Mekka im Pinzgau und machen den Epic Bikepark für ein paar Tage zum Nabel der internationalen Szene. Durch die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Viruses musste der Event von September auf Oktober verschoben werden. Durch die Absage der WM in Albstadt gesellen sich zu den bisher geplanten Bewerben im Downhill Wettkämpfe im Cross Country und E-Mountainbike. Dadurch krönt sich der Event zur Dreifach-WM.

Die Würfel sind gefallen und wir können aufatmen. Nach Wochen und Monaten der Ungewissheit ist es fix: Zum zweiten Mal nach acht Jahren finden vom 7. bis 11. Oktober 2020 die UCI Mountain Bike Downhill Weltmeisterschaften in Saalfelden Leogang statt. Neben dem klassischen Downhill-Bewerb, stehen diesmal noch zwei weitere Disziplinen auf dem Programm, in denen um Medaillen gefightet wird. Doch alles der Reihe nach. Es gibt viel zu berichten. 

©Beitragsbild: MoritzAblinger

2020 – Same but Different

2020, ein Jahr in dem plötzlich nichts mehr so ist, wie wir es uns vorgestellt haben. Denn auch wenn wir uns nun auf großartige Weltmeisterschaften im EPIC Bikepark in Leogang freuen dürfen, war vieles ganz anders geplant. Zudem war lange Zeit gar nicht sicher, ob und in welcher Form der Event überhaupt durchführbar sein. Das Bangen hat nun ein Ende, auch wenn die WM nicht  vom 4. bis 6. September, sondern von 7. bis 11. Oktober 2020 stattfindet. Die Entscheidung, um gut einen Monat zu schieben, verschafft den Veranstaltern, der UCI, dem Österreichischen Radsport-Verband und der Region Saalfelden Leogang, noch etwas Zeit, um Lockerungen der Corona-Maßnahmen abzuwarten.

Zwei weitere Disziplinen

Ein Glück, das der zweiten geplanten WM in diesem Jahr, im deutschen Albstadt, nicht beschert war. Wie viele UCI Weltcuprennen auch, mussten die im Juni angesetzten Weltmeisterschaften im Cross Country und E-Mountainbike abgesagt werden. Durch die perfekte Infrastruktur vor Ort und der großen Erfahrung in der Austragung von Großevents, sprang die Region Saalfelden Leogang kurzfristig ein und veranstaltet nun eine Dreifach-WM im Herbst. 

„Seit zehn Jahren haben wir uns zu einem äußerst zuverlässigen Partner der UCI entwickelt. Derzeit spielen wir verschiedene „Corona-taugliche“ Konzepte durch, denn gerade in diesem Jahr wird es eine große Herausforderung die WM mit vier Disziplinen durchführen zu können. Dank unserer großen Investitionen über knapp 20 Jahre, haben wir aber die Infrastruktur dafür und freuen uns darauf“, so  WM-Veranstalter und Geschäftsführer der Leoganger Bergbahnen Kornel Grundner.

Die UCI Mountain Bike Downhill WM

2012 – ein Rückblick

Auch 2012 war Biken schon ein großes Ding in Saalfelden Leogang. Jedoch nicht zu vergleichen mit der Dimension, die der Sport mittlerweile hier angenommen hat und die die Region im Pinzgau zu einem der Hot-Spots der internationalen Szene werden ließ. Damals säumten rund 12.000 Zuseher die spektakuläre Strecke am Asitz und jubelten die besten Fahrer der Welt über Wurzelteppiche, durch Steilkurven und Highspeed Passagen, bis hin zum Sieg.

„Nach acht Jahren wieder eine WM austragen zu dürfen, bestätigt, dass wir nicht nur spannende Rennen durchführen und eine gute Infrastruktur bieten, sondern auch das gesamte Team perfekt zusammenarbeitet. Außerdem können wir auf einen großen Erfahrungsschatz als Veranstalter zurückgreifen und haben gezeigt, dass wir ein zuverlässiger Partner sind. Die Augen der internationalen Mountainbike-Szene werden mit der Downhill-WM wieder auf uns gerichtet sein. So können wir einmal mehr unseren Status als Bike-Destination unterstreichen“, freut sich Marco Pointner, Geschäftsführer der Saalfelden Leogang Touristik auf das bevorstehende Großereignis in ’seiner‘ Region.

©Moritz Ablinger

Downhill: Der Weg zum Titel führt über die Speedster

Für alle Teilnehmer der WM kann es nur ein Ziel geben! Sich für die kommenden 12 Monate bis zur nächsten Weltmeisterschaft das berühmte Regenbogen-Jersey überzustreifen. Das Zeichen, aktueller Weltmeister zu sein. Doch dahin ist es ein langer, steiniger und wurzeliger Weg. Einer, der über eine der schwierigsten und anspruchsvollsten Strecken der Welt führt: die Speedster. Ein Monster von 2,3 Kilometern Länge, auf denen 468 Höhenmeter überwunden werden muss. Eine Kombination aus steilen und technisch herausfordernden Abschnitten, sowie Highspeed und off Camber Passagen. Die schwerste Strecke im The Epic Bikepark erhält zur WM noch einmal ein paar Adaptionen. Obwohl sie den Fahrern jetzt schon alles an Kondition und Fahrtechnik abverlangt. Eines ist heute schon klar: dem zukünftigen Weltmeister muss nicht mehr oder weniger als einen perfekten Run hinlegen, um sich gegen alle anderen auf dieser Strecke durchsetzen zu können.

Vali Höll – Sieg bei der Heim-Weltmeisterschaft

Eine Tatsache, der sich auch Valentina ‚Vali‘ Höll bewusst ist. Die zweifache Junioren Weltmeisterin hat gleich in ihrer ersten Saison in der Elite-Klasse die Chance, als Lokalmatadorin zum WM-Titel zu fahren. Aufgewachsen am Spielberghaus in Saalbach, wurde ihr das Biken praktisch in die Wiege gelegt. Kein Wunder, dass sie die Trails im Bikepark Leogang in- und auswendig kennt. „Leogang wäre eine der Strecken, wo es für mich möglich sein könnte, gleich in der ersten Saison aufs Treppchen zu fahren“, zeigt sich die 18-jährige zuversichtlich.

©Philip Platzer/Red Bull Content

©Philip Platzer/Red Bull Content

Große Vorfreude auf die Bike-WM

Gemeinsam mit der Region Saalfelden Leogang freuen wir uns sehr auf die dreiWeltmeisterschaften im Oktober. Ob es neben der Bike-Action auch ein Rahmenprogramm geben wird und ob Zuschauer erlaubt sind, steht noch in den Sternen.

„Die vergangenen gut zwei Monate waren in vielerlei Hinsicht sehr nervenaufreibend. Leider wurden nach und nach die WM in Albstadt und die Weltcuprennen bis vorerst Ende August abgesagt. Dadurch haben wir uns vermehrt in der Verantwortung gesehen, für die Fahrer, Teams und Sponsoren, aber auch für die Fans, eine Mountainbike-WM möglich zu machen. Dass wir jetzt die Gewissheit haben, ist für uns alle eine große Erleichterung und Vorfreude zugleich. Wenn die Medaillenvergaben noch mit Fans und Zuschauern an den Strecken stattfinden dürfen, wäre das natürlich die Krönung“, bleibt Marco Pointner, WM-Veranstalter und Geschäftsführer der Saalfelden Leogang Touristik, optimistisch.

Wir halten Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden.

 

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