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Top-8-Rad-Geheimtipps

Nicht so bekannte Routen durch das SalzburgerLand

Auf Radfahrer wartet im SalzburgerLand ein wahres Füllhorn an Möglichkeiten, ihrer Leidenschaft nachzugehen. Abwechslungsreich geht es durch die unterschiedlichen Regionen, inmitten schöner und oft spektakulärer Natur und vorbei an historischen Sehenswürdigkeiten. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Fahrt auf den Spuren von Goldgräbern, der Nase nach zu den Almkäsereien des Tennengaus, hinauf in die Berge des Salzburger Saalachtals oder in die Welt der Kräuter im Seenland? Mit unseren Top-8-Rad-Geheimtipps verliert man garantiert nicht die Bodenhaftung und entdeckt Stellen und Orte, die einem sonst verborgen bleiben.

Der Gasteinertal Radweg

Über bunte Blumenwiesen und prickelnde Bäche, vorbei an urigen Bauernhöfen und durch gemütliche Orte, führt der Radweg durch das Gasteinertal. Ausgangspunkt ist Lend, von wo man abseits des Trubels auf durchgängig beschilderten Radwegen südwärts fährt. In Dorfgastein, der ersten Rast, warten die weltbesten Salzburger-Nockerl beim Unterbergerwirt auf hungrige Radler. Doch auch wenn der Ort zum Verweilen einlädt – man sollte sich schnell wieder auf den Weg machen. Schließlich gibt es noch so viel zu entdecken. Weiter geht es nach Bad Hofgastein. Hier unbedingt einen Besuch in den historischen Mauern des Weitmoser Schlössls einplanen, bevor man an den beiden neuen Thermalseen der Alpentherme einen Stopp einlegt.

Schließlich erreichen die Radfahrer Bad Gastein als thronenden Höhepunkt der Radtour. Die Belle Epoque Architektur ist schon etwas ganz Besonderes und es gibt wenige Orte auf der Welt, die so viel Charme versprühen. Um den Wasserfall, der imposant durch das Zentrum stürzt, in seiner ganzen Pracht zu bestaunen, sollte unbedingt einen Flug mit Flying Waters über das Tal ins Auge gefasst werden.
Länge: 31 km
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Radfahrer vor dem tosenden Wasserfall in Bad Gastein

©Robert Maybach – Dominanter und imposanter als in Bad Gastein kann Wasser nicht sein.

Der Goldberg Radweg

Auf den Spuren der alten Goldsucher führt der Weg von Taxenbach aus durch das herrliche Raurisertal. Nach einem Anstieg liegt auch schon die Ortschaft Rauris vor einem. In der Ausstellung ‚Die Könige der Lüfte’ gilt es viele interessante Dinge über die größte Vögel der Alpen zu erfahren, bevor man sich in einer der vielen Einkehrmöglichkeiten eine erste verdiente Rast gönnt. Entlang der alten Buchebenstraße geht es weiter ins Tal hinein. Auch wenn das Rad gerade so richtig gut in Schwung ist, sollte man an der schmucken Einödkapelle kurz bremsen und diese auf sich wirken lassen.

Wer schon immer einmal Goldwaschen probieren wollte, der kann sich diesen Wunsch kurz nach der Mautstation an einem originalen Goldwaschplatz erfüllen. Mit etwas Geduld filtert man auch heute noch kleine Goldflitter aus dem glasklaren Wasser der Hüttwinklache. Eine letzte kurze Etappe und schon liegt das Ziel der Tour, der Talschluss Kolm Saigurn vor einem. Der imposante Blick auf den majestätischen Hohen Sonnblick entschädigt garantiert für die  Strapazen unterwegs.
Länge: 25 km
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Almhütte auf Almwiese im Rauristal

©Robert Maybach – Am Talschluss des Raurisertals wartet eine beeindruckende alpine Welt auf die Radler.

Die Winklmoosrunde im Salzburger Saalachtal

Wildes Wasser ist im Salzburger Saalachtal allgegenwärtig und begegnet einem auf dieser wunderschönen Radtour in all seinen unterschiedlichen Formen. Um die Schönheit der Natur voll und ganz genießen zu können, bietet es sich an, auf eines der vielen E-Mountainbikes, die überall in der Region zu leihen sind, umzusteigen. Ausgangspunkt ist Unken, von wo aus der Weg dem Unkenbach taleinwärts folgt. Rauschende Wasserfälle und wilde Badeplätze säumen den Weg. Nach einem kurzen, jedoch sehr steilen Wegstück wird der Aussichtspunkt zur Schwarzenbergklamm erreicht. Durchschnaufen und den Blick auf dieses Naturspektakel in sich aufsaugen ist hier die Devise.

Am Weg zur Winklmoosalm kommt man an der Muckklause, einer Staumauer die einst für den Holzdrift verwendet wurde, vorbei. Nachdem nun auch die Wild- und Herbstalm hinter einem liegen, wird man noch mit einem spektakulären Blick auf das Sonntagshorn, dem höchsten Gipfel der Chiemgauer Alpen, belohnt.
Länge: 30 km
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Zwei E-Mountainbiker genießen die Aussicht auf die umliegenden Berge

©Robert Maybach – Panorama auf die umliegende Bergwelt auf der Winklmoosrunde.

Die Steinberg Runde

Kraftplätze, bodenständige Kulinarik und jede Menge Naturschönheit warten auf dieser Runde um das Massiv der Leoganger und Loferer Steinberge. Ob man nun auf Salzburger oder Tiroler Seite startet – diese Radtour ist immer ein Erlebnis. Von Lofer führt die Strecke über die Landesgrenze ins nahe Waidring. Mit Blick auf die Steinplatte geht’s weiter Richtung St. Ulrich am Pillersee. Mit seinen gerade einmal 20 Grad im Sommer ist der See eine wunderbare Erfrischungsmöglichkeit für müde Radler.

Jetzt kommt das eindrucksvolle Jakobskreuz ins Blickfeld. Ein kurzer Abstecher mit der Bahn auf den Gipfel der Buchensteinwand lohnt sich, ist es doch das größte begehbare Gipfelkreuz der Welt und steht auf einem besonderen Kraftplatz. Ist man mit kleinen Rad-Abenteurern unterwegs, so wartet in Leogang mit dem Sinne-Erlebnispark der nächste Höhepunkt der Strecke. Zurück im Saalachtal sollte man noch dem Stoissengraben, einer breiten, tiefen Schlucht nördlich von Saalfelden, einen Besuch abstatten, bevor es über den Tauernradweg zurück nach Lofer geht.
Länge: 65 km
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Jause am Tisch neben Radhelm

© Robert Maybach – Was kann es Besseres geben, als eine Jause zur Stärkung nach dem Radfahren?

Die Käse-Genuss-Tour

Wer sich schon einmal die würzigen Käse-Spezialitäten des Tennengaus auf der Zunge zergehen hat lassen, der weiß, dass diese in Geschmack und Qualität mit nichts zu vergleichen sind. Denn Genuss hat in dieser Region seit Generationen einen hohen Stellenwert. Hierfür sorgen nicht nur die vielen Gasthöfe und Restaurants, die ihre Gäste nach allen Regeln der Kunst zu verwöhnen wissen, sondern auch die weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannten Alm-Käsereien. Für sportliche Genussmenschen ist die neue Käse-Genuss-Tour wie geschaffen. Auf gut 21 Kilometern lernt man nicht nur die Schönheit und Einzigartigkeit der Landschaft kennen, man besucht auch einige der besten Alm-Käsereien, Hofläden und Gasthäuser der Region. Ausgangspunkt der Rundtour ist entweder Bad Vigaun, Kuchl oder Golling.
Länge: 28 km (inkl. Abstecher zur Dorfkäserei in Adnet-Waidach)
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Hier geht’s zur Käse-Genuss-Tour im SalzburgerLand Magazin.

Käseangebot in Vitrine

©Peter Zeitlhofer – Bester Käse ist auf der Käse-Genuss-Tour allgegenwärtig.

Von Zell nach Taxenbach am Tauernradweg

Abwechslungsreicher als der Tauernradweg kann ein Radweg eigentlich nicht sein. Er führt durch die unterschiedlichsten Regionen des SalzburgerLandes und ist ein Garant für erholsames und erlebnisreiches Radeln. Besonders schön ist das Teilstück von Zell am See nach Taxenbach und zur Kitzlochklamm. Schon auf diesen 18 Kilometern merkt man, wie schnell sich der Charakter des Weges ändert. Gleitet man zu Beginn noch über die elegante Seepromenade der Bezirkshauptstadt, so macht das Tal sehr schnell zu und die schroffen Felsen des Nationalparks Hohe Tauern werden zum Greifen nahe.

In Taxenbach angekommen, besucht man die Frauenkapelle, die anlässlich des Ortsbrandes 1710 errichtet wurde und schon geht’s auf das letzte, kurze Stück hinunter zum Eingang der Kitzlochklamm. Tosendes Wasser, imposante Felswände, stille Buchten und die alte Einsiedelei warten hier auf Besucher jeglichen Alters.
Länge: 18 km
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Luftaufnahme von Taxenbach

©Robert Maybach – Unweit von Taxenbach wartet am Tauernradweg die imposante Kitzlochklamm. Ein Muss bei jedem Besuch!

Sagenhafter Tauernradweg

Eine Radtour auf dem Tauernradweg durch den Pongau kommt einer Reise durch die Geschichte dieser Region sehr nahe. Immer wieder stößt man auf alte Sagen, kommt an historischen Gemäuern vorbei und entdeckt auch sonst allerlei Spuren der Vergangenheit. ‚Auf die Sättel fertig los’ heißt es zum ersten Mal in St. Veit, wo man die ersten Tritte in die Pedale noch mit einem Besuch im Tauernbahn Museum Schwarzach etwas verzögern kann. Kurz vor St. Johann-Alpendorf lohnt es sich dann etwas später, das tosende Wasser der Liechtensteinklamm zu besichtigen.

Schließlich im Salzachtal angekommen, zieht der Gainfeld-Wasserfall bei Bischofshofen nicht nur Wasser-Liebhaber in seinen Bann. Ein Stück weiter kann man am Mühlenweg in Pfarrwerfen zusätzlich 7 denkmalgeschützte Mühlen besichtigen. Der ‚Sound of Music-Trail’ in Werfen führt einen zu den Original-Drehorten des legendären Films, bevor man beim Aufstieg zur Burg Hohenwerfen ein bisschen ins Schwitzen kommt. Was sich aber allemal lohnt, ist die historische Festung doch ebenfalls Kulisse zahlreicher Streifen gewesen. Abschließend wartet die größte Eishöhle der Welt in der Eisriesenwelt Werfen auf staunende Radler.
Länge: 30 km
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Drei Radfahrer fahren auf dem Tauernradweg mit Burg Hohenwerfen im Hintergrund

©Robert Maybach – Im Schatten von Burg Hohenwerfen wurden schon viele weltbekannte Filme gedreht.

Die Wallersee Kräuterrunde

Kräuter scheinen es besonders gut mit dem SalzburgerLand gemeint zu haben. Überall findet man die duftenden Pflanzen und besonders im Salzburger Seenland beschäftigen sich die Menschen seit Jahrhunderten mit deren wohltuender Wirkung. Wofür man die unterschiedlichsten Heil-, Wild- und Küchenkräuter verwenden kann, wann und wie sie helfen und wo überall sie zu finden sind, erfährt man auf dieser großen Rundtour um den Wallersee. Starten kann man zum Beispiel in Seekirchen, wo der Schlossgarten bei der Seeburg gleich nach wenigen Kilometern zu einer ersten Rast einlädt. Naturjuwel und Kraftplatz gleichermaßen ist die Tiefsteinklamm in Schleedorf.

Nach Besuchen in Köstendorf und Straßwalchen steht schließlich ein Besuch im ‚Kräutergarten im Topf’ in der Gartenwelt Trapp auf dem Programm. In rund 40 üppig bepflanzten Töpfen zeigt sich die Kräutervielfald der Region. Kurz vor dem Ziel in Seekirchen kommt man noch an der Kirche St. Brigida in Henndorf vorbei. Die Quelle neben diesem hübschen Gotteshaus wird von den Menschen seit Jahrhunderten als wundertätiges ‚Augenwasserl’ verehrt, das Augenleiden und andere Krankheiten heilen soll.
Länge: 41 km
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Still daliegender Wallersee mit Hügellandschaft im Hintergrund

© Robert Maybach – Der See ist auf der Wallersee Kräuterrunde ständiger Begleiter.

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