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Großarltal: im Tal der Almen

Biken am neuen Singletrail am Hochbrand

Das Großarltal an sich ist schon ein Naturerlebnis. Entdeckt man dieses Juwel in den Bergen dann auch noch vom Sattel aus, dann erlebt man Momente fürs Leben. Von Alm zu Alm und Gipfel zu Gipfel führen die vielen Wege, die keine Wünsche offen lassen. Sucht man dann auch noch das Abenteuer und hat genug von plangewalzten Forststraßen, dann ist man am neuen Singletrail am Hochbrand genau richtig. Kurvig, flowig und trotzdem sehr angenehm zu fahren, schlängelt er sich auf über sechs Kilometern dem Tal entgegen und lässt dabei Bikerherzen höherschlagen. Und danach? Entweder geht es gleich wieder mit der Gondel hinauf auf den Berg, man nimmt den Singletrail Großarltal hinunter ins Tal, oder man kehrt in einer der gemütlichen Almen zur Rast ein.

Das Großarltal beeindruckt. In vielerlei Hinsicht. Schon am Weg ins Tal kann man seine Blicke kaum am Boden halten. Zu imposant, zu beeindruckend und vor allem, zu schön zeigt sich die umliegende Bergwelt. Lässt erahnen, welche Abenteuer und Erlebnisse dort oben auf einen warten. Saukarkopf, Frauenkogel und wie sie sonst noch alle heißen – doch das ist erst der Anfang. Und wer die Region noch nicht kennt, der kann sie auf einer der 10 Mountainbike- und E-Bike-Touren mit einem Guide kennen lernen, die wöchentlich angeboten werden. 

(c)SalzburgerLand Erwin Haiden

Der Singletrail Hochbrand

Allen Bikern, die lieber bergab, als bergauf fahren, sei der Singletrail am Hochbrand besonders ans Herz gelegt. Von der Bergstation der Panoramabahn zieht er sich über eine Länge von 10 Kilometern und gut 1.000 Höhenmetern hinunter bis ins Tal. Durch die besonders gelungene Planung und Gestaltung stellt er nicht nur eine willkommene Abwechslung für Fortgeschrittene dar, sondern eignet sich dank der sanft angelegten Kurven und einem Gefälle durchgehend unter 10% besonders gut für Einsteiger und Familien. Der Singletrail Hochbrand mit seinen zwei Varianten ist seit Sommer 2019 befahrbar und ist Teil der Bikeschaukel Großarltal-Dorfgastein. Diese erstreckt sich von der Panoramabahn I+II in Großarl, über den Kreuzkogel und den Spiegelsee, bis zum Fulseck in Dorfgastein.

©DavidSchultheiß

©DavidSchultheiß

Steig doch mal ab…

…denn auch abseits der 140 markierten Mountainbikekilometer, die einen 13.000 Höhenmeter zurücklegen lassen, gibt es einiges zu sehen und vor allem zu schmecken. Dafür sorgen die 40 bewirtschafteten Almen (mehr als die Hälfte sind direkt mit dem Bike erreichbar), denen das Großarltal nicht nur seinen Beinamen zu verdanken hat, sondern die hungrige Biker mit allerlei Köstlichkeiten versorgen. Eine davon ist die Loosbühelalm. Diese erreicht man nach einer lohnenden Tour durch das Ellmautal. Auf der Alm werden die Biker mit bester Ziegenmilch und Ziegenkäse belohnt.

Fleißaufgabe: Die Tour zur Bichlalm

Wer nach dem Heizen am Trail noch Lust und Kraft auf ein weiteres Bike-Abenteuer verspürt, dem sei die Tour zur auf 1.731m gelegenen Bichlalm wärmstens empfohlen. Zuerst geht diese Tour auf einer Forststraße Richtung Elmau, bevor es über rund 800 Höhenmeter hinauf zum Fuße des Remsteinkopfes geht. Warum sollte man sich das antun? Na weil das Panorama und die gschmackige Brettljause ein Wahnsinn sind. Überzeugt?

Weitere Infos.

Unser Tipp für Frühaufsteher:

Zu den besonderen Erlebnissen zählen die Frühstückstouren. Start ist um 7 Uhr. Durch den noch kühlen Wald geht’s hinauf zur Alm, wo nicht nur ein Bergpanorama, sondern auch ein Frühstück auf die Teilnehmer wartet.

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