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Großarltal: im Tal der Almen

Biken am neuen Singletrail am Hochbrand

Das Großarltal an sich ist schon ein Naturerlebnis. Entdeckt man dieses Juwel in den Bergen dann auch noch vom Sattel aus, dann erlebt man Momente fürs Leben. Von Alm zu Alm und Gipfel zu Gipfel führen die vielen Wege, die keine Wünsche offen lassen. Sucht man dann auch noch das Abenteuer und hat genug von plangewalzten Forststraßen, dann ist man am neuen Singletrail am Hochbrand genau richtig. Kurvig, flowig und trotzdem sehr angenehm zu fahren, schlängelt er sich auf über sechs Kilometern dem Tal entgegen und lässt dabei Bikerherzen höherschlagen. Und danach? Entweder geht es gleich wieder mit der Gondel hinauf auf den Berg, man nimmt den Singletrail Großarltal hinunter ins Tal, oder man kehrt in einer der gemütlichen Almen zur Rast ein.

Das Großarltal beeindruckt. In vielerlei Hinsicht. Schon am Weg ins Tal kann man seine Blicke kaum am Boden halten. Zu imposant, zu beeindruckend und vor allem, zu schön zeigt sich die umliegende Bergwelt. Lässt erahnen, welche Abenteuer und Erlebnisse dort oben auf einen warten. Saukarkopf, Frauenkogel und wie sie sonst noch alle heißen – doch das ist erst der Anfang. Und wer die Region noch nicht kennt, der kann sie auf einer der 10 Mountainbike- und E-Bike-Touren mit einem Guide kennen lernen, die wöchentlich angeboten werden. 

(c)SalzburgerLand Erwin Haiden

Der neue Singletrail am Hochbrand

Allen Bikern, die lieber bergab, als bergauf fahren, sei der neue Singletrail am Hochbrand besonders ans Herz gelegt. Von der Bergstation der Panoramabahn zieht er sich über eine Länge von sechs Kilometern hinunter bis zur Mittelstation. Durch die besonders gelungene Planung und Gestaltung stellt er nicht nur eine willkommene Abwechslung für Fortgeschrittene dar, sondern eignet sich dank der sanft angelegten Kurven und einem Gefälle durchgehend unter 10% besonders gut für Einsteiger und Familien.

Gleich beim Einstieg führt er durch ein weites Almgebiet und vorbei am Speicherteich ‚Himmelreichsee‘ und mündet schließlich in einen Fichtenwald. Hat man diesen dann wieder hinter sich gelassen gelangt man über ein weiteres Almgebiet und Pistenflächen hinunter zur Mittelstation. Von dort geht es entweder noch einmal zurück zum Anfang, oder man fährt weiter talwärts auf dem  Singletrail Großarltal.

©DavidSchultheiß

©DavidSchultheiß

Hinab ins Tal am Singletrail Großarltal

Erdiger Boden, flowig, äußerst schnell und durch trockene Nadelwälder – so begrüßt einen der Singletrail Großarltal ab der Mittelstation. Wobei die Geschwindigkeit von jedem so gewählt werden sollte, wie es seinem Können entspricht. So kommen auf der vom Alpreif-Team entworfenen Strecke Anfänger, Fortgeschrittene und auch Profis gleichermaßen voll auf ihre Kosten. Saftiger Almboden, Wellen, Anlieger und auch Weidevieh – so präsentiert sich der untere Teil der 3,3 Kilometer. Kurz vor dem Ziel dann eine weitere Überraschung: bei einem Wasserfall wartet ein fest installierter Selfie-Spot samt Holzrahmen auf uns Biker. Dafür legt man gerne doch gerne eine kurze Pause ein.

Steig doch mal ab…

…denn auch abseits der 140 markierten Mountainbikekilometer, die einen 13.000 Höhenmeter zurücklegen lassen, gibt es einiges zu sehen und vor allem zu schmecken. Dafür sorgen die 40 bewirtschafteten Almen (mehr als die Hälfte sind direkt mit dem Bike erreichbar), denen das Großarltal nicht nur seinen Beinamen zu verdanken hat, sondern die hungrige Biker mit allerlei Köstlichkeiten versorgen. Eine davon ist die Loosbühelalm. Diese erreicht man nach einer lohnenden Tour durch das Ellmautal. Auf der Alm werden die Biker mit bester Ziegenmilch und Ziegenkäse belohnt.

Fleißaufgabe: Die Tour zur Bichlalm

Wer nach dem Heizen am Trail noch Lust und Kraft auf ein weiteres Bike-Abenteuer verspürt, dem sei die Tour zur auf 1.731m gelegenen Bichlalm wärmstens empfohlen. Zuerst geht diese Tour auf einer Forststraße Richtung Elmau, bevor es über rund 800 Höhenmeter hinauf zum Fuße des Remsteinkopfes geht. Warum sollte man sich das antun? Na weil das Panorama und die gschmackige Brettljause ein Wahnsinn sind. Überzeugt?

Weitere Infos.

Unser Tipp für Frühaufsteher:

Zu den besonderen Erlebnissen zählen die Frühstückstouren. Start ist um 7 Uhr. Durch den noch kühlen Wald geht’s hinauf zur Alm, wo nicht nur ein Bergpanorama, sondern auch ein Frühstück auf die Teilnehmer wartet.

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