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Singletrail Großarltal

Kurvenreiches Abenteuer über Stock und über Stein

Das Großarltal an sich ist schon ein Naturerlebnis. Sucht man dann auch noch das Abenteuer am Bike und hat genug von plangewalzten Forststraßen, dann ist man am neuen Singletrail Großarl genau richtig. Kurvig, flowig und äußerst flott schlängelt er sich auf über drei Kilometern dem Tal entgegen und lässt dabei Bikerherzen höherschlagen. Und danach? Dann geht es gleich wieder mit der Gondel hinauf auf den Berg und das Abenteuer beginnt von vorne.

Das Großarltal beeindruckt. In vielerlei Hinsicht. Schon am Weg ins Tal kann man seine Blicke kaum am Boden halten. Zu imposant, zu beeindruckend und vor allem, zu schön zeigt sich die umliegende Bergwel. Lässt erahnen, welche Abenteuer und Erlebnisse dort oben auf einen warten. Saukarkopf, Frauenkogel und wie sie sonst noch alle heißen – doch das ist erst der Anfang.

(c)SalzburgerLand Erwin Haiden – Über Stock und Stein geht’s am neuen Singletrail dem Tal entgegen.

Der brandneue Singletrail

Los geht’s für uns Biker an der Talstation der Hochbrand-Bahn. Rein in die 8er-Gondel und schon geht’s hinauf auf auf rund 1.300 Meter Seehöhe. Was zuerst tun? Mit den Elektro-Trial-Bikes durch den ausgesteckten Hindernisparcours hüpfen, das Panorama auf den mächtigen Schuhflicker genießen, oder doch gleich rein in den neuen Singletrail? Warum nicht alles gleichzeitig und in dieser Reihenfolge? Eben! Der neue Trail beginnt etwas unterhalb der Gondel und ist nicht zu übersehen. Bis zur Mittelstation der Gondelbahn sorgen Wellen, tiefe Anlieger und Holzbrücken dafür, dass man schnell auf die nötige Betriebstemperatur kommt.

Erdiger Boden, flowig, äußerst schnell und durch trockene Nadelwälder geht’s dann auf dem Mittelteil weiter. Wobei die Geschwindigkeit von jedem so gewählt werden sollte, wie es seinem Können entspricht. So kommen auf der vom Alpreif-Team entworfenen Strecke Anfänger, Fortgeschrittene und auch Profis gleichermaßen voll auf ihre Kosten. Saftiger Almboden, Wellen, Anlieger und auch Weidevieh – so präsentiert sich der untere Teil der 3,3 Kilometer. Kurz vor dem Ziel dann eine weitere Überraschung: bei einem Wasserfall wartet ein fest installierter Selfie-Spot samt Holzrahmen auf uns Biker. Dafür legt man gerne doch gerne eine kurze Pause ein.

(c)SalzburgerLand Erwin Haiden – A gscheite Jausen nach dem Biken. Einfach herrlich!

Unser Tipp für ganz Fleißige

Wer nach dem Heizen am Trail noch Lust und Kraft auf ein weiteres Bike-Abenteuer verspürt, dem sei die Tour zur auf 1.731m gelegenen Bichlalm wärmstens empfohlen. Zuerst geht diese Tour auf einer Forststraße Richtung Elmau, bevor es über rund 800 Höhenmeter hinauf zum Fuße des Remsteinkopfes geht. Warum sollte man sich das antun? Na weil das Panorama und die gschmackige Brettljause ein Wahnsinn sind. Überzeugt?

Weitere Infos.

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