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Q1- Gemeinsamer Erhalt des alpinen Lebensraums durch nachhaltige Nutzung

Den Reichtum der Heimat erhalten

Um unsere Heimat als Wirtschafts- und Tourismusraum achtsam zu nutzen, bedarf es einer Geisteshaltung des Respekts und der Dankbarkeit. Nur so kann es gelingen, die alpine Natur- und Kulturlandschaft zu schützen. Es ist unsere Aufgabe, in diesem Kontext zu handeln, diese Werte weiter- zugeben und in unserer Arbeit zum Ausdruck zu bringen: Ein echter Gewinn für Natur und Mensch, wenn dieses Zusammenspiel in Form von kulinarischem Hochgenuss zum Ausdruck gebracht wird. Ein Bekenntnis, von dem jeder Einzelne und eine gesamte Region profitieren können, wodurch der Grundstein für zukünftige Generationen gelegt wird.

Almsommer auf der Loseggalm

Qualitativ guten und schmackhaften Käse herzustellen, ist weit mehr als ein erlernbares Handwerk: Es gehört Respekt vor den Tieren, Ehrfurcht vor dem Lebensmittel und viel Gefühl dazu. Die Biomilch der Jersey-Rinder von Familie Rettenbacher schmeckt je nach Jahreszeit anders: Den Almsommer verbringen die Tiere auf der Loseggalm in Annaberg, das restliche Jahr genießen sie das Frischfutter rund um den Fürstenhof in Kuchl. Das Käsen auf der Alm hat eine lange Tradition, da die Milch zügig verarbeitet werden musste. Doch auch die Bauernkäsereien im Tal waren vor gut 150 Jahren noch Teil der kleinstrukturierten Landwirtschaft: Seit einigen Jahrzehnten besinnt man sich erneut auf traditionelle Käsereiverfahren, so wie Niki Rettenbacher es vorbildhaft tut: Seine Käsespezialitäten sind weitum bekannt und sowohl in der Spitzengastronomie als auch im eigenen Hofladen erhältlich.

Bauernherbst beim Löckerwirt

„Jedes Tier und jede Pflanze ist ein Geschenk der Natur an den Menschen“ – diese Philosophie wird in der Familie Löcker Tag für Tag gelebt: Der Löckerwirt mit eigener Biolandwirtschaft in St. Margarethen im Lungau ist ein Platz, an dem ganz besondere Werte gelebt werden: Achtsamkeit, Zusammenhalt und Respekt vor Mensch, Tier und Natur gehören dazu. Geschlachtet werden die Rinder, Gänse und Schafe im eigenen Schlachtraum direkt am Hof – ein aufwendiges und teures Unterfangen, das sich nur rechnet, weil man es selbst so will. „Ich lasse mich gerne von der einfachen, bäuerlichen Kost des Lungaus inspirieren, so etwa gibt es bei uns die traditionelle Schottsuppe«, sagt Flora Löcker, die selbst am Herd steht. „Dass wir Bauernherbst-Wirt sind, kommt uns entgegen: Wir müssen dazu nichts umstellen, sondern kochen einfach so wie das ganze übrige Jahr: regional und saisonal.“

 

Das SalzburgerLand verfügt über die höchste Almendichte Österreichs: Der Salzburger Almsommer wird traditionell Mitte Juni eröffnet. Ab August finden im Rahmen des Salzburger Bauernherbstes über 2.000 Veranstaltungen in mehr als 70 Bauernherbstorten statt.

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