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Kleiner Mountainbike-Knigge

Verhaltensregeln für den sicheren Umgang untereinander und im Einklang mit der Natur

Mountainbiken gehört zu den schönsten Dingen, die man in der Bergwelt des SalzburgerLandes machen kann. Damit wir sicher und im Einklang mit der Natur unterwegs sind und der Tier- und Pflanzenwelt keinerlei Schäden zufügen, gilt es einige Regeln unbedingt zu befolgen. Damit auch künftige Generationen noch zu Gast in der herrlichen Natur sein dürfen.

Gesund aufs und am Bike

Einer der häufigsten Gründe für Unfälle beim Mountainbiken ist die Selbstüberschätzung. Dies gilt nicht nur für das technische Können, sondern natürlich auch für Kraft und Kondition. Biken ist ein Ausdauersport und kann schnell an die Substanz gehen. Deshalb ist es umso wichtiger, sich selber realistisch einschätzen zu können, Touren dahingehend zu planen und gegebenenfalls auch einmal Stopp zu sagen. Denn nichts ist frustrierender, als erst im Nachhinein schlauer zu sein.

Sorgfältig planen

Planung und Vorbereitung sind das halbe Leben. Auch beim Biken. Denn nur so kann man die Freiheit im Sattel mit allen Sinnen genießen. Wie verläuft die Route, welche Schwierigkeiten sind zu erwarten und passen Anspruch und Können aller teilnehmenden Mountainbiker auch wirklich zusammen? Um diese Fragen fundiert beantworten zu können, empfiehlt sich die genaue Studie von Büchern, Karten und Erfahrungsberichten. Online und auch offline. Und dann wäre dann auch noch das Wetter, das erfahrungsgemäß in den Bergen schneller umschlagen kann, als einem lieb ist. Deshalb: geplante Touren immer den aktuellen Gegebenheiten anpassen und damit auf der sicheren Seite sein.

Nur freigegebene Wege befahren

Natürlich möchte man sich auf seinem Bike frei durch die Berge bewegen können. Doch es gibt Grenzen und die müssen respektiert werden. Um die heimische Tier- und Pflanzenwelt zu schützen, der Land- und Forstwirtschaft nicht in die Quere zu kommen und Besitzansprüche zu respektieren, dürfen nur freigegebene Straßen und Wege befahren und müssen lokale Sperrungen eingehalten werden. Denn nichts ist unangenehmer als juristische Nachwehen einer an sich tollen Biketour. Weitere Infos zur rechtlichen Situation, sowie der einheitlichen Beschilderung

©SalzburgerLand-Erwin Haiden

Check dein Bike

Kontrolliere vor jeder Fahrt Bremsen, Luftdruck, Räder, Federung und Schaltung. Denn nur dann kann man sich voll und ganz auf das Biken konzentrieren. Trotzdem kann immer etwas kaputt werden, weshalb man unterwegs leichtes Werk- und Flickzeug mithaben sollte. Um gravierenden Schäden vorzubeugen bzw. früh zu erkennen, sollte man das Bike zusätzlich einmal im Jahr im Fachbetrieb überprüfen lassen. Unser Tipp: Bike nach jeder Fahrt reinigen und pflegen.

Vollständige Ausrüstung

Je nach Ausmaß der bevorstehenden Tour, sollte man auch eine bestimmte Ausrüstung dabei haben. Dabei gilt, dass es immer besser ist, zu viel dabei zu haben als zu wenig. Auf jeden Fall gehören in JEDEN Rucksack wärmende Kleidung, Regenschutz, Reparaturset, Erste-Hilfe-Paket, Mobiltelefon, Licht, Handschuhe, Brille sowie Essen & Trinken. Es empfiehlt sich auch, vor jeder Ausfahrt die Ausrüstung bei allen Teilnehmern zu checken und gegebenenfalls noch zu ergänzen.

Immer mit Helm

Hierüber sollte es keine Diskussion mehr geben. Sobald man auf sein Bike steigt, muss der Helm am Kopf sein. Bergauf oder bergab, spielt dabei keine Rolle. Denn oft genügt ein kleiner Stein, eine rutschige Wurzel und man steigt unfreiwillig ab. Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, dem empfiehlt es sich, zusätzlich zum Kopfschutz diverse Protektoren zu tragen.

Fußgänger haben Vorrang

Sobald Fußgänger im Spiel sind, haben wir Biker uns anzupassen und Rücksicht zu nehmen. Es geht dabei nicht ausschließlich darum, Umfälle zu vermeiden, sondern um ein respektvolles ‚Miteinander am Berg‘. Frühzeitig ankündigen, Tempo reduzieren und schon steht einem freundlichen Umgang zwischen Bikern und Wanderern nichts mehr im Wege. Generell sollte man stark begangene Wanderwege mit dem Rad meiden.

Tempo kontrollieren

Durch Geschwindigkeit kann man schnell in den Rausch kommen – das kennen und wissen wir Biker. Dennoch muss man das Tempo immer der Situation und dem eigenen Können anpassen. Durch bremsbereites Fahren können Umfälle frühzeitig vermieden werden.

Hinterlasse keine Spuren

Wir Biker sind in der Natur nur zu Gast. Sie gehört uns nicht und wir haben die Pflicht darauf zu achten, dass diese auch für kommende Generationen erhalten werden muss. Das sollte man niemals vergessen. Aus diesem Grund nehmen wir all unseren Abfall mit, hinterlassen keine Spuren unseres Besuchs und vermeiden Lärm, um die Tierwelt nicht zu stören. Durch kontrolliertes Bremsen verhindert man Bodenerosionen und wirkt Wegschäden entgegen.

©Respektiere_Deine_Grenzen

Rücksicht auf Tiere

Last but not least eine der wichtigsten Regeln, die es zu beachten gilt, wenn man mit dem Mountainbike in der Natur unterwegs ist: Der Respekt vor dem Leben und der Ungestörtheit der Tiere ist unsere oberste Pflicht. Aus diesem Grund fahren wir nur bei Tageslicht, um die Störung so gering wie möglich zu halten. Sollte man sich doch einmal einem Tier nähern müssen, dann nur im Schritttempo. Weidezäune nach der Durchfahrt unbedingt wieder schließen.

Mehr Informationen über den sicheren Umgang mit, bzw. in der Natur findet man auf der Homepage der Initiative ‘Respektiere deine Grenzen’ vom Land Salzburg.

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