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Reiseleiterin Sonja

„Ich möchte den Urlaub der Gäste im SalzburgerLand noch schöner machen.“

Sonja Hamminger ist bereits seit über zehn Jahren als Reiseleiterin bei Salzburg Panorama Tours tätig. Wir haben sie am zentral gelegenen Busterminal am Mirabellplatz getroffen – und uns mit ihr über ihre Leidenschaft unterhalten: Urlaubsgäste auf verschiedenen Touren für das SalzburgerLand zu begeistern.

Einmal Tourismus, immer Tourismus

Sonja ist bei weitem kein Branchen-Neuling. Bereits während ihrer Zeit in der Tourismusschule sammelte sie erste Erfahrungen im Umgang mit Gästen. Nach der Ausbildung und einem längeren Auslandsaufenthalt zog es die Oberösterreicherin in die Stadt Salzburg. Dort arbeitet sie mittlerweile bereits seit mehr als einem Jahrzehnt als Reiseleitern. Was ihr daran besonders gut gefällt?

Für mich ist es erfüllend, den Urlaub der Gäste noch schöner zu machen, den Teilnehmer:innen meiner Bustouren Wissen zu vermitteln. Das SalzburgerLand herzuzeigen und individuell auf die Interessen der Leute einzugehen, sie in gewisser Weise auch kennenzulernen – das macht mir Freude.

Reiseleiterin aus Leidenschaft

Was gehört eigentlich alles zum Beruf der Reiseleiterin dazu? Mehr, als man vielleicht im ersten Moment denkt, wie uns Sonja erklärt: „Als erstes hole ich das Auto. Ich bin unter anderem für das Säubern – und in letzter Zeit insbesondere auch für das Desinfizieren – zuständig. Entweder steigen die Gäste bei uns ein, oder ich hole sie bei ihrem Hotel ab. Nach der Begrüßung startet die jeweilige Tour. Und am Ende des Tages gilt: Sind meine Gäste glücklich, bin ich es auch. Dann kann ich am Abend zufrieden heimgehen.“

 

Interessant: Salzburg Panorama Tours bietet etwa zehn Bustouren an, die man dann kombinieren kann. Zudem gibt es jederzeit die Möglichkeit, Privattouren zu buchen – zum Beispiel nach Hallstatt oder zum Großglockner. Wer Reiseleiter:in werden will, muss selbstverständlich Autofahren können, über perfekte Englischkenntnisse verfügen und mindestens eine weitere Sprache beherrschen. Sonja bietet zum Beispiel Touren auf Deutsch, Englisch und Spanisch an und gibt zu bedenken: „Gleichzeitig reden und fahren ist nicht jedermanns Sache.“

Apropos Touren: Wir sind neugierig und wollen wissen, ob Sonja eine Lieblingstour hat. „Grundsätzlich sollten wir alle Touren fahren können. Ich find es am schönsten, wenn die Leute mitgehen, Fragen stellen und die Fahrt dadurch interaktiv wird. Da spielt es für mich keine Rolle, ob es die Sound-of-Music-Tour oder die City-Tour ist.“

In Krisenzeiten erfinderisch werden

Während der Pandemie fehlte der Urlaubsgast, weshalb Sonja die meiste Zeit zu Hause geblieben ist. Das Kundenklientel konnte nicht reisen, was dazu führte, dass sie praktisch arbeitslos war. Als die Maßnahmen gelockert wurden, fuhr sie wieder ab und zu Touren, es gab aber nach wie vor sehr wenig zu tun.

 

Also musste sie sich nach einer Alternative umsehen: „Ich habe angefangen, in Covid-Teststationen zu arbeiten und damit quasi eine ganz andere Branche für mich entdeckt. Uns im Tourismus hat es einfach sehr hart getroffen. Da musste ich mich zumindest vorübergehend beruflich umorientieren.“

Von schönen und weniger schönen Momenten

Von schönen Momenten zu berichten, fällt Sonja leicht: „Da gibt es mehrere. Besonders schön ist es immer, wenn Kinder zum Beispiel bei der Sound-of-Music-Tour mitmachen. Sehr junge Mädchen können teilweise ganz allein die Lieder singen. Das finde ich total toll. Oder wenn auch körperlich beeinträchtige Gäste durch meine Touren die Region besser kennenlernen können.“

Jede Medaille hat zwei Seiten – und so passiert auch in Sonjas Alltag nicht immer nur Positives. Vor allem der Autoverkehr bringt so seine Tücken mit sich: „Es kann immer sein, dass man irgendwo einen Unfall hat, weil man zum Beispiel unterwegs geschnitten wird. Zum Glück ist meinen Gästen und mir nie etwas Schlimmes passiert.“ Etwas risikoärmer, aber ebenfalls ärgerlich: wenn sich Gäste auf ihren Touren langweilen. Das ist aber eher der Ausnahmefall, wie sie uns versichert.

 

Blick in Richtung Zukunft

Wir fragen Sonja, was sie sich für den Sommer im SalzburgerLand wünscht. Sie hofft, dass in den kommenden Monaten Tourismus stattfinden kann und dass es vielen Gästen möglich sein wird, die Region zu besuchen. Wie geht es für sie die nächsten Jahre beruflich weiter? Plant sie, auch weiterhin als Reiseleiterin zu arbeiten?

Reiseleitung ist mittlerweile auch ein Hobby von mir, dem ich sehr gerne weiter nachgehen werde. Solange es mir Spaß macht, natürlich. Denn ich bin davon überzeugt, dass man diesen Job nicht machen kann, ohne Freude daran zu haben.

SalzburgerLand – ein Genuss für jedermann

Sonja lebt im Salzkammergut und hat damit auch schon seit jeher eine besondere Beziehung zum SalzburgerLand. Sie erzählt uns, was diese Region ihrer Meinung nach auszeichnet: „Die Natur und die Leute sind das, was die Region ausmacht. Sicher tragen auch die Kulinarik und das Brauchtum ihren Teil zum besonderen Charme bei.“ In diesem Zusammenhang ist es ihr außerdem wichtig, zu betonen:

Nicht nur Gäste, sondern auch die Leute, die hier leben, sollten das SalzburgerLand genießen können. Mir ist es ein Anliegen, auch Einheimischen bewusst zu machen, was sie an ihrer Region haben. Ich bin einfach der Meinung, es ist wunderschön hier. Wir können wirklich froh sein, im und für das SalzburgerLand zu leben.

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