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Gasteiner Heilstollen

Im Gasteiner Heilstollen können chronische Erkrankungen wie Rheuma, Asthma oder Neurodermitis nachweislich gelindert werden.

Einst wurde im Gasteinertal nach Gold gesucht, gefunden wurde etwas viel Besseres: Das Edelgas Radon. Die Bergarbeiter erlebten so „nebenbei“ eine Linderung ihrer Beschwerden. Ihre Erfahrungsberichte führten dazu, dass der Stollen wissenschaftlich untersucht wurde und nunmehr seit 65 Jahren für die Behandlung verschiedenster Erkrankungen genutzt wird.

Etwa 14.000 Menschen jährlich nutzen das weltweit einzigartige Heilklima des Stollens. Genutzt  wird die gesundheitsfördernde Kraft des Edelgases Radon in Kombination mit Wärme und hoher Luftfeuchtigkeit. Als Biostimulanz reguliert und normalisiert Radon die Immunabwehr im Körper. Aufgenommen wird es über die Atemwege und die Haut und setzt heilungsfördernde und entzündungshemmende Botenstoffe zur Linderung unterschiedlichster Beschwerden frei. Dazu gehören chronische Schmerzen und Funktionsstörungen bei Erkrankungen des  Bewegungsapparates (z. B. Morbus Bechterew oder Fibromyalgie), der Atemwege (z. B. Asthma oder Heuschnupfen) und Erkrankungen der Haut (z. B. Neurodermitis oder Psoriasis vulgaris). Bei rheumatoider Arthritis und Morbus Bechterew sind eine langanhaltende Schmerzlinderung (im
Durchschnitt neun Monate) und eine Medikamentenreduktion von bis zu einem Jahr bereits
wissenschaftlich belegt. Die Gasteiner Heilstollen- Therapie ist von österreichischen und deutschen Sozialversicherungen anerkannt.

Der wissenschaftliche Leiter des Heilstollens, Univ.-Doz. Dr. Bertram Hölzl im Gespräch

Bei welchen Leiden hilft der Heilstollen?

Wirksam ist die Therapie im Heilstollen bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, vor allem bei Morbus Bechterew und bei anderen rheumatischen, entzündlichen Erkrankungen wie zum Beispiel Rheumatoider Arthritis und den degenerativen Gelenks- und Wirbelsäulenerkrankungen. Die zweite Gruppe umfasst Atemwegserkrankungen wie zum Beispiel Asthma oder COPD. Die dritte große Gruppe sind Hauterkrankungen, allen voran Neurodermitis und die Schuppenflechte.

Wie läuft eine Einfahrt in den Stollen ab?

Voraussetzung für die Einfahrt ist eine entsprechende ärztliche Untersuchung, entweder durch einen Arzt vor Ort oder durch Kurärzte, die mit der Materie vertraut sind. Vor Ort fährt man mit einem Zug ins Innere des Berges und wird auf eine der fünf Therapiestationen gebracht. Diese unterscheiden sich in Temperatur und Luftfeuchtigkeit, der Radongehalt hingegen ist auf allen Stationen in etwa gleich.

Wie lange dauert ein Therapieaufenthalt im Stollen?

Ein Patient, der noch nie im Stollen war, beginnt die Therapie immer auf Station 1 und wird dann je nach Verträglichkeit auf anderen Stationen mit höherer Temperatur und Luftfeuchtigkeit behandelt. Man ist dann etwa eine Stunde auf der Station und fährt zum Schluss mit dem Zug wieder hinaus. So dauert eine Einfahrt in Summe etwa eineinhalb Stunden. Geleitet wird der Transport von medizinisch geschultem Personal, das natürlich auch in Notfallsituationen versiert ist.

Gasteiner Heilstollen
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