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Der Stoneman Taurista

‚Best of Mountainbiking‘ im Herzen des Pongaus

Bereits nach einem Jahr seines Bestehens sind sich die Mountainbiker weit über die Grenzen des SalzburgerLandes einig: Der neue Stoneman Taurista gehört zum Besten, was man in den Alpen als Biker erleben kann. Auf dem 123 Kilometer langen Rundkurs, der einem mit seinen 4.500 Höhenmetern alles abverlangt, lernt man die Salzburger Sportwelt und Obertauern auf eine Art kennen, wie man sie nicht für möglich gehalten hätte. Bleibt nur noch eine Frage: Gold, Silber oder Bronze?

Gold, Silber oder Bronze? Ein Wettbewerb? Nein, vielmehr eine Challenge, der sich jeder Biker in seinem Leben stellen sollte. Und die Farbe des Steins, der am Ende der Tour auf einen als Belohnung wartet, hängt davon ab, ob man den Rundkurs in einem, zwei oder auch drei Tagen zu bewältigen gedenkt. Gold, Silber oder Bronze eben.

Wirklich sportliche Mountainbiker werden sich immer für die Gold-Variante entscheiden. Nach nur einem Tag im Sattel können sie sich nach 123 Kilometern durch die Salzburger Sportwelt und Obertauern den goldenen Stein abholen. Eine tolle Leistung. Den Rundkurs in zwei Tagen zurückzulegen ist immer noch eine sehr sportliche Herausforderung. Eine, die mit Silber belohnt wird. Wer es etwas gemütlicher angehen und zwei Übernachtungen in den schmucken Orten am Weg einlegen möchte, der entscheide sich für die Drei-Tages-Variante. Dafür gibt es dann Bronze.

Der jüngste Stoneman

Der Stoneman Taurista ist der jüngste Spross der Stoneman Familie, die vom ehemaligen Mountainbikeprofi Roland Stauder aus Südtirol ins Leben gerufen wurde. Rund um die Sextener Dolomiten erfand er den ersten Stoneman Trail in seiner Südtiroler Heimat. Der Erfolg stellte sich unmittelbar ein. Mittlerweile gibt es vier Stoneman-Routen in Europa, jede von ihnen mit einem ganz speziellen Charakter.

©Heiko Mandl

©Heiko Mandl

Der Stoneman Taurista, der am 7.7.2018 offiziell eröffnet wurde, führt durch das Herz des Pongaus im SalzburgerLand und bringt die Biker zu vielen landschaftlichen Highlights, schönen Singletrails und last but not least gemütlichen Almhütten zur Einkehr. Das Besondere daran ist, dass es kein Rennen darstellt, sondern als persönliche Challenge zu sehen ist, der man sich von Anfang Juni bis Ende September stellen kann. Auch der Einstieg ist jedem selbst überlassen. Ob man nun in Flachau, Wagrain-Kleinarl, Altenmarkt-Zauchensee, Radstadt, Forstau oder Obertauern beginnt, ist umgänglich gesagt völlig egal. Alles was man braucht, ist ein Starterpaket inklusive der an den Checkpoints zu lochenden Starterkarte. Erhältlich ist dieses in den Tourismusbüros und bei den Logis-Partnern.

Auf Knackigen 123 Kilometern durch die Berge

Beginnt man die Herausforderung Stoneman Taurista in Flachau, so führt die Strecke gleich einmal hinauf auf das Grießenkareck und danach durch den Bikepark Wagrain. Dort wird es richtig anstrengend. Denn der konditionsraubende Anstieg hinauf auf den 1.768 Meter hohen Rossbrand stellt nicht nur körperlich, sondern ebenso mental eine große Herausforderung dar. Steht man dann allerdings oben am Gipfel und genießt das Panorama auf rund 150 Berge, darunter Dachstein und Bischofsmütze, dann ist alles wie weggeblasen. Ein bisschen sollte man noch über den Spruch am Gipfelkreuz „Herrgott! D’Hoamat is schön!“ sinnieren, bevor man sich wieder in den Sattel schwingt.

Über das Mandlberggut auf die Almenwiesen

Über einen flowigen Trail geht es hinunter zum Mandlberggut, wo man auch eine kurze Rast einlegen sollte. Denn am schmucken Anwesen der Familie Warter wird nicht nur Hochprozentiges hergestellt. Auch mit selbstgemachten Speisen kann man sich hier stärken. Unten in Mandling ist es mit dem Ausrasten dann auch schon wieder vorbei. Der knackige Anstieg über die Brandscharte nach Forstau treibt auch den fittesten Bikern den Schweiß aus den Poren. In der Ortschaft angekommen, macht man sich auf die Siche nach einem der acht Checkpoints, die man entlang des Stoneman Taurista abklappern muss.

Pure Idylle findet man nun auf den Almen von Forstau-Winkel, bis man die Vögelalm erreicht. Dann wird es wieder richtig anstrengend, bis man die steilen Serpentinen hinauf zur Oberhütte hinter sich gebracht hat. Die Landschaft hier oben zeigt sich wieder einmal von einer ganz anderen Seite. War man vor nicht allzu langer Zeit noch inmitten von Almwiesen unterwegs, bestaunt man nun die schroffen Gipfel, die den glasklaren Oberhüttensee umrahmen. Hier ist man eindeutig im alpinen Raum. Viele, die den Taurista in zwei oder drei Tagen machen, verbringen hier oben die Nacht.

©Heiko Mandl

Am Oberhüttensee ©Heiko Mandl

Auf der Königsetappe bis zum Johanneswasserfall

Was jetzt kommt, ist das Highlight des Rundwegs. Die Königsetappe. Jetzt werden die Tauern überquert. Trails, Schiebe- und Tragepassagen inklusive. Oben auf der Passhöhe erreicht man auf 2.110 Höhenmetern den höchsten Punkt der Runde. Die Abfahrt nach Obertauern ist sehr technisch und verlangt große Achtsamkeit. Ist man dann unten, wartet mit dem Johanneswasserfall eines der schönsten Naturschauspiele der Region. Über Jahrmillionen hat sich das Wasser in den Felsen gefressen und legt nun einen schmalen Weg frei, der einen hinter das herabstürzende Wasser gehen und blicken lässt.

Der restliche Route führt von Obertauern über die Gnadenalm hinunter nach Radstadt und schließlich Altenmarkt. Wo ein letzter Anstieg auf die Biker wartet. Das sportliche Finale hinauf zum Sattelbauer. Hier sollte man ein letztes Mal einkehren und das Erlebte Revue passieren lassen. Über schnelle Trails geht es dann zurück nach Flachau, wo die begehrten Steine warten. Wie gesagt: Gold, Silber oder Bronze?

©Dennis Stratmann

©Dennis Stratmann

Alle Infos zum Stoneman Taurista findet man unter www.stoneman-taurista.com

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