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Salzburger Sportwelt

Stoneman Taurista und (E)-MTB-Paradies im Herzen des Pongaus

Von anspruchsvollen MTB Touren, flowigen Trails, coolen Downhill-Tracks bis hin zu genussvollen E-Bike-Routen findet man in der Salzburger Sportwelt alles, was das „Biker-Herz“ begehrt.

Gut 500 Kilometer zählt das weitläufige MTB-Wegenetz in der Salzburger Sportwelt. Der Großteil der 500 Kilometer MTB-Wege kann problemlos mit E-MTB befahren werden. E-Bikes und E-MTB können in allen 7 Ferienorten entliehen werden. Das flächendeckende Netz an Ladestationen sorgt für allzeit gefüllte Akkus. 

Auch Teile des 580 km langen Tauern- & Ennsradwegs führen quer durch die Salzburger Sportwelt. Ein echtes Highlight ist der 250 Kilometer lange Ennsradweg, einer der schönsten Fluss-Radwanderwege Österreichs. Ganz familiär dagegen geht es auf dem landschaftlich schönen Tauernradweg entlang der Salzach zu. 

3 Berge.Tour – geführter Genuss auf zwei Rädern 

Das Besondere an dieser geführten E-Bike-Tour mit Guide Kurt Eichinger sind die Stopps bei den drei Berggasthöfen auf einem der drei Hausberge von Altenmarkt (Schlatter-, Schwemm-, Ameisenberg). Hier servieren Ihnen die Wirte Köstlichkeiten der Alpinen Küche von der Vorspeise über das Hauptgericht bis zum Dessert. Die Zeit zwischen den Gängen verbringen Sie also radelnd auf dem Weg zum nächsten Genuss-Hotspot.

3 Berge.Tour: immer Donnerstags im Sommer

Der Stoneman Taurista 2023

Es geht um Gold, Silber oder Bronze! Trotzdem ziehen hier alle an einem Strang. Einen Wettbewerb gibt es hier nicht – vielmehr eine Challenge! Eine, der sich jeder Biker einmal in seinem Leben stellen sollte. Und die Farbe des Steins, der am Ende der Tour auf einen als Belohnung wartet, hängt davon ab, ob man den Rundkurs in einem, zwei oder auch drei Tagen bewältigt. Gold, Silber oder Bronze!

Gold, Silber oder Bronze?

Sportliche Mountainbiker werden sich immer für die Gold-Variante entscheiden. Körperliche und mentale Fitness vorausgesetzt. Dieser Challenge ist nicht jeder gewachsen. Diejenigen, die er trotzdem durchziehen, können sich nach nur einem Tag im Sattel den goldenen Stein abholen. Nach 123 Kilometern durch die Salzburger Sportwelt und Obertauern. Eine tolle Leistung.

Kommen wir zu Silber: Den Rundkurs in zwei Tagen zurückzulegen ist immer noch eine sehr sportliche Herausforderung. Eine, auf die man als Biker ebenfalls stolz sein kann. Wer es etwas gemütlicher angehen und zwei Übernachtungen in den schmucken Orten am Weg einlegen möchte, der entscheide sich für die Drei-Tages-Variante. Dafür gibt es dann Bronze.

Die Strecke

Der Stoneman Taurista, der am 7.7.2018 offiziell eröffnet wurde, führt durch das Herz des Pongaus im SalzburgerLand und bringt die Biker zu vielen landschaftlichen Highlights, schönen Singletrails und last but not least gemütlichen Almhütten zur Einkehr. Das Besondere daran ist, dass es kein Rennen darstellt, sondern als persönliche Challenge zu sehen ist, der man sich von Anfang Juni bis Ende September stellen kann. Auch der Einstieg ist jedem selbst überlassen. Ob man nun in Flachau, Wagrain-Kleinarl, Altenmarkt-Zauchensee, Radstadt, Forstau oder Obertauern beginnt, ist umgänglich gesagt völlig egal. Alles was man braucht, ist ein Starterpaket inklusive der an den Checkpoints zu lochenden Starterkarte. Erhältlich ist dieses in den Tourismusbüros und bei den Logis-Partnern.

©Dennis Stratmann

©Dennis Stratmann

Auf 123 Kilometern durch die Berge

Beginnt man die Herausforderung Stoneman Taurista in Flachau, so führt die Strecke über den Ginausattel nördlich von Wagrain hinauf zum malerischen Hochgründeck auf 1.800 Meter Höhe. Über den Bergrücken des Aigenberges geht es in Richtung Eben, wo ein konditionsraubender Anstieg hinauf auf den 1.768 Meter hohen Rossbrand bevorsteht. Steht man dann allerdings oben am Gipfel und genießt das Panorama auf rund 150 Berge, darunter Dachstein und Bischofsmütze, dann ist alles wie weggeblasen. Ein bisschen sollte man noch über den Spruch am Gipfelkreuz „Herrgott! D’Hoamat is schön!“ sinnieren, bevor man sich wieder in den Sattel schwingt.

Knackig: die Brandscharte

Über einen flowigen Trail geht es hinunter zum Mandlberggut, wo man auch eine kurze Rast einlegen sollte. Denn am schmucken Anwesen der Familie Warter wird nicht nur Hochprozentiges hergestellt. Auch mit selbstgemachten Speisen kann man sich hier stärken. Unten in Mandling ist es mit dem Ausrasten dann auch schon wieder vorbei. Der knackige Anstieg über die Brandscharte nach Forstau treibt auch den fittesten Bikern den Schweiß aus den Poren. In der Ortschaft angekommen, macht man sich auf die Suche nach einem der sieben Checkpoints, die man entlang des Stoneman Taurista abklappern muss.

Pure Idylle findet man nun auf den Almen von Forstau-Winkel, bis man die Vögelalm erreicht. Dann wird es wieder richtig anstrengend, bis man die steilen Serpentinen hinauf zur Oberhütte hinter sich gebracht hat. Die Landschaft hier oben zeigt sich wieder einmal von einer ganz anderen Seite. War man vor nicht allzu langer Zeit noch inmitten von Almwiesen unterwegs, bestaunt man nun die schroffen Gipfel, die den glasklaren Oberhüttensee umrahmen. Hier ist man eindeutig im alpinen Raum. Viele, die den Taurista in zwei oder drei Tagen machen, verbringen hier oben die Nacht.

©Heiko Mandl

Am Oberhüttensee ©Heiko Mandl

Den Johanneswasserfall als Ziel vor Augen

Was jetzt kommt, ist das Highlight des Rundwegs. Die Königsetappe. Jetzt werden die Tauern überquert. Trails, Schiebe- und Tragepassagen inklusive. Oben auf der Passhöhe erreicht man auf 2.110 Höhenmetern den höchsten Punkt der Runde. Die Abfahrt nach Obertauern ist sehr technisch und verlangt große Achtsamkeit. Ist man dann unten, wartet mit dem Johanneswasserfall eines der schönsten Naturschauspiele der Region. Über Jahrmillionen hat sich das Wasser in den Felsen gefressen und legt nun einen schmalen Weg frei, der einen hinter das herabstürzende Wasser gehen und blicken lässt.

Der restliche Route führt von Obertauern über die Gnadenalm hinunter nach Radstadt und schließlich Altenmarkt. Wo ein letzter Anstieg auf die Biker wartet. Das sportliche Finale hinauf zum Sattelbauer. Hier sollte man ein letztes Mal einkehren und das Erlebte Revue passieren lassen. Über schnelle Trails geht es dann zurück nach Flachau, wo die begehrten Steine warten. Wie gesagt: Gold, Silber oder Bronze?

©Dennis Stratmann

©Dennis Stratmann

Alle Infos zum Stoneman Taurista findet man unter www.stoneman-taurista.com

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