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Salzburg mit einer Fremdenführerin entdecken

Die Salzburger Bäckerei St. Peter, die buddhistische Stupa auf dem Mönchsberg und das Restaurant und Cafe Stadtalm gehören unter anderen zu den Lieblingsplätzen von Inez Reichl-de Hoogh. Während einer Wanderungen auf den Nonnberg und durch die Stadt Salzburg zeigt die Fremdenführerin ihren Gästen verborgene Schätze, erzählt über Kunst und Kultur und weiß wo es den besten Kaffee gibt.

 Jede Menge Fahrräder, viele plaudernde Studenten und vorbeieilende Professoren: Wie kann man in diesem Gewusel im Salzburger Unipark eine Fremdenführerin finden? Inez Reichl-de Hoogh, die Sprecherin der Salzburger Fremdenführerinnen und -führer, merkt den suchenden Blick. Sie kommt, grüßt strahlend und fragt: „Was möchten Sie gerne von der Stadt Salzburg kennenlernen? Da ich mich für alles interessiere, entscheidet sich Reichl-de Hoogh für eine Wanderung auf den Nonnberg, dann zum Mönchsberg und durch die Altstadt zurück zum Unipark im Nonntal.

In der Nonntaler Hauptstraße steuert sie das Veggie-Restaurant „The Green Garden“ an. Gäste sitzen im schattigen Gastgarten, genießen ihr Mittagessen und plaudern. „Hier komme ich sehr gerne her. Das Essen schmeckt fantastisch und ist leicht verdaulich“, schwärmt sie. Dann weist sie auf alte Türbögen und kleine Skulpturen auf den Fassaden der alten Häusern hin. „Hier spürt man Geschichte. Hinaufschauen lohnt sich „, sagt sie. Dann wandern wir die Stufen hinauf zum Nonnberg. Das Benediktinerinnenkloster ragt in den Himmel. „Hier lebte Maria von ‚The Sound of Music‘. Sie war keine Novizin sondern eine Lehrerin“, erzählt Reichl-de Hoogh. Dann geht die Wanderung bei traumhafter Aussicht auf Salzburgs Kuppeln, Türmen und Dächern weiter zum Mönchsberg. Dabei passieren wir den „Hund vom Nonnberg“. Reichl-de Hoogh: „Er markiert die Grenze zwischen den Klöstern Nonnberg und St. Peter und ist kein Hund sondern ein Löwe.“ Kurz darauf erstrahlt die Festung „Hohen Salzburg“. Sie ist immer einen Besuch wert. Nach Schönbrunn ist diese Festung die größte Attraktion Österreichs. Gesäumt von Bäumen, Wehrtürmen und alten Villen führt der Weg zum M32, Museum der Moderne. In einer Wiese strahlt eine Erleuchtungsstupa in den Himmel. Zwei junge Männer stehen davor. Sie sagen: „Die Stupa sollte sieben Mal links umrundet werden.“
Wir genießen die wunderschöne Aussicht vom Cafe Restaurant Stadtalm und vom Museum der Moderne M32 und wandern dann hinunter in den Stadtteil Riedenburg. Hier steht das schiefste Haus Salzburgs. Eine Tafel an der Gartenmauer weist darauf hin. „Es gibt im Inneren kaum eine gerade Fläche“, sagt Reichl-de Hoogh. Dann wandern wir durch das Neutor. „Diesen Tunnel ließ Erzbischof Sigismund von Schrattenbach errichten, „weil er von der Stadt durch den Berg direkt in die Riedenburg wollte. Er war übrigens der Fürst, der Mozart sehr unterstützte“, sagt Reichl-de Hoogh. Bei einer Tasse Kaffee in der Niemetz Konditorei und einem Schokowürfel erzählt Reichl, dass Albert Einstein seine Relativitätstheorie in der Andräschule präsentierte.

Reichl-de Hoogh schätzt Fragen. Denn dann weiß sie, was ihre Zuhörerinnen und Zuhörer interessiert und sie erzählen kann. Während der Wanderung erfahre ich als Salzburgerin viel Neues, höre Vergessenes und bekomme neue Blickwinkel. „Wir sind dazu da, um den Gästen und Einheimischen Zusammenhänge und Hintergründe zu erklären, zu zeigen und darauf hinzuweisen“, sagt Reichl-de Hoogh lächelnd.

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