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Augustiner Bräu – eine bierige Institution in Salzburg

Das Müllner Bräustübl und Salzburg – das gehört zusammen wie Hopfen und Malz. Seit 1621 versorgt das Müllner Bräu bereits Einheimische wie Gäste mit bestem, selbstgebrautem Bier. Was auserwählte Augustiner Mönche anno dazumal begannen, ist heute eine der größten Biergaststätten Österreichs. Und das einzige Bräu in der Stadt Salzburg, in dem man sich seine Jause noch selbst mitnehmen darf. Also hoch die Steinkrüge und ein zünftiges „Prost!“ auf das Augustiner Bräu!

Nur die besten Zutaten schaffen es in die Holzfässer des Salzburger Augustiner Bräus: Malz, reines Wasser vom Mönchsberg, Hopfen und Hefe. Streng nach dem Reinheitsgebot von 1516 hergestellt und von Braumeister Hansjörg Höplinger überwacht, entsteht daraus das goldene Märzenbier, das bis heute nach traditionellem Rezept handwerklich gebraut wird. Je nach Saison wird das Märzenbier durch das Fastenbier und das Weihnachtsbockbier ergänzt. Das Augustiner Bier vom Holzfass wird immer noch im traditionellen Steinkrug ausgeschenkt. Tradition und Regionalität werden im Augustiner Bräu groß geschrieben. Das Motto „Bier braucht Heimat“ verpflichtet eben zu bester Qualität.

Nostalgie-Charme und echte österreichische Küche
Ob im großen Gastgarten unter den alten Kastanienbäumen oder in einer der urigen Stuben und Säle: gemütlich sitzen und plaudern lässt es sich drinnen wie draußen. „Eine unserer Stärken ist sicher, dass es im Bräustübl immer noch ausschaut wie vor 30, 40 Jahren“, erzählt uns Bräustübl-Direktor Rainer Herbe. Ein Hauch Nostalgie begleitet den Besucher tatsächlich auf dem ganzen Gelände – ob die schönen, teils gewölbeartigen Räumlichkeiten oder die urigen Schilder, die auf die vielen kulinarischen Schmankerl aufmerksam machen. Apropos Kulinarik: Auch die Herzen aller hungrigen Bräustübl-Besucher und all jener, die traditionelle und bodenständige österreichische Küche schätzen, werden im Bräustübl höher schlagen. Im berühmten „Schmankerlgang“ findet sich alles, was das Genießer-Herz begehrt und was schon vor 100 Jahren geschmeckt hat. Vom saftigen Schweinsbraten über den beliebten, frischen Radi bis zu vegetarischen Köstlichkeiten: alles da, alles heimisch. Eine Ausnahme machen da nur wenige, exotische Gesellen wie beispielsweis Meeresfrüchte. Aber diese „auswärtigen“ Schmankerl wollte man den Gästen einfach nicht vorenthalten.

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Feste feiern im Bräustübl
Im Bräustübl kann man also Bier trinken, das schon seit hunderten von Jahren nach dem gleichen, höchst erfolgreichen Rezept gebraut wird. Außerdem lässt es sich wunderbar schlemmen und im schattigen Gastgarten unter den Kastanienbäumen oder in einer der gemütlichen Stuben beisammen sitzen. Was viele nicht wissen: Das Bräustübl-Team richtet auch Buffets für kleinere und größere Gruppe aus. „Wir bieten 30 verschiedene Buffet-Varianten an, da kann man sich genau das aussuchen, was für die eigene Feier am besten passt“, so Rainer Herbe. Wichtig ist nur: frühzeitig einen Raum reservieren, in dem dann ein Buffet gezaubert wird, das einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Platz ist im Bräustübl übrigens genug – auch für größere Runden. Die größte Gruppe, die das Bräustübl-Team vor kurzem bewirtet hat, zählte stolze 1700 Personen.

184 Stammtische gibt es im Augustiner Bräu übrigens derzeit. Es sind also auch viele Einheimische, die es als Stammgäste in die urigen Stuben oder in den Gastgarten unter die Kastanienbäume zieht. Der Hausphilosophie „Braukunst trifft Geselligkeit“ wird also an allen Ecken und Enden fleißig nachgegangen.

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Veranstaltungen: vom Augustiner-Fest zum Sternenhimmel
Bekannt und beliebt ist das Bräustübl in Mülln auch für seine ganzjährigen Veranstaltungen. Da ist beispielsweise das Augustiner-Fest, das jedes Jahr um den 28. August zu Ehren des Namensgebers der Brauerei gefeiert wird. Drei Tage lang geht´s da noch zünftiger zu als sonst, mit Livemusik und viel kulinarischem Hochgenuss.

In der Adventzeit lockt der „Salzburger Sternenhimmel“ jedes Jahr zahlreiche Besucher in das Bräustübl. Von Donnerstag bis Samstag verzaubert ein mit tausend leuchtenden Lichtsternen funkelnder Sternenhimmel im Gastgarten und im Inneren des Bräustübls große und kleine Gäste. Ein Highlight für die Erwachsenen: das Stachelbier. Um diese einzigartige Köstlichkeit zu gewinnen, wird das Weihnachtsbockbier vor dem Gast mit einem heißen Stachel erhitzt, bis der Schaum karamelisiert. Der Schaum, der dadurch entsteht, ähnelt der Schaumhaube eines Cappucinos.

Weniger bekannt ist, dass es jeden Monat, meist zu Monatsbeginn, einen Musiktag im Bräustübl gibt. Bereits seit vielen Jahren spielen dann die „Second Hand Brothers“ auf, dass sich die ehrwürdigen Balken biegen – bei Schönwetter auf der wunderschönen Gastgarten unter den Kastanienbäumen, und wenn es der Wettergott nicht ganz so gut meint, wird die Bühne in einem der Säle aufgebaut. Auch diese Veranstaltung ist, wie übrigens alle Feste im Bräustübl, bei freiem Eintritt.

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Bier-Führungen in der historischen Brauerei
Wer einmal hinter die Kulissen einer Brauerei blicken möchte: Für Interessierte gibt es nach Anmeldung Bier-Führungen in der historischen Brauerei. Beim „lebenden Brauereimuseum“ durchwandert man den „Weg des Bieres“ – vom Sudhaus bis zur Abfüllung. Nicht nur Bierliebhabern wärmstens empfohlen. Das urige Augustinerbier gibt’s übrigens auch zum Mitnehmen: In der Kiste oder stilecht im Holzfass kann das Bier täglich an der Rampe der Brauerei abgeholt werden. Wohl bekomm´s!

Augustiner Bräu Kloster Mülln OG
Lindhofstr. 7
5020 Salzburg
Tel.: +43-662-431246
Mail: info@augustinerbier.at

 Fotocredits:
© Augustiner Bräu
© RoCh

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