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Kürbis-Zeit im SalzburgerLand: Rezepte

Hokkaido-, Butternut- oder Muskatkürbis heißen die beliebten Kürbissorten, die im SalzburgerLand sowohl vom Bauern als auch in privaten Gärten angebaut, geerntet und vielseitig verarbeitet werden. Früher wurde der Kürbis abfällig als „Arme-Leute-Essen“ bezeichnet, heute findet man das gesunde Gemüse mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen sogar in der Hauben-Küche! 

Der Kürbis ist eine sehr pflegeleichte Pflanze für den Garten – er benötigt lediglich ein Beet mit vielen Nährstoffen und guter Erde oder er kann direkt auf dem Komposthaufen gepflanzt werden. Das mag er sogar am liebsten, da der Kürbis zu den so genannten Starkzehrern gehört und viel Energie für sein Wachstum benötigt. Platz benötigt er ebenso viel, da er sich regelrecht durch den Garten rankt und immer wieder an verschiedenen Stellen anwurzelt, um Energie zu tanken und Halt zu finden. 

Kulinarisch lässt sich der Kürbis sehr vielfältig verarbeiten – von süß bis sauer! Kombinieren Sie ihn in einem herrlichen Chutney mit Apfel und Zimt, kochen Sie daraus eine wärmende Suppe mit Ingwer oder backen Sie den in Scheiben geschnittenen Kürbis mit etwas Olivenöl im Backofen. Oder Sie probieren eines unserer köstlichen Rezepte aus: Kürbis-Curry mit Kichererbsen und Wildreis, Dinkel-Brötchen mit Kürbis oder Kürbis-Kuchen mit aromatisiertem Zitronenverbene-Zucker. Wir wünschen guten Appetit! 

Kürbis-Rezepte aus dem SalzburgerLand

Köstliches Curry mit Kürbis, Kartoffeln und Kichererbsen, serviert mit Wildreis.

Kürbis-Curry mit Kichererbsen und Wildreis

Zutaten:
300 g Kürbis
300 g Kartoffeln
2 – 3 Frühlingszwiebeln
Ingwer frisch (ca. 2 cm Stück)
Kokosöl
1 Packung Kokosmilch 
300 g Kichererbsen (dampfgegart im Glas oder Dose)
Gewürze: Salz, Pfeffer, Curry, Kurkuma, Zitronengras
Wildreis

Zubereitung:
Die Frühlingszwiebeln werden in Streifen geschnitten und zusammen mit etwas Kokosöl und klein geschnittenem Ingwer in einer Pfanne glasig gedünstet. In der Zwischenzeit wird der Kürbis geschält und in kleine Stücke geschnitten, ebenso die Kartoffeln. Beides wird in die Pfanne zugegeben und kurz gedünstet. Die Gewürze werden zugegeben und mit den restlichen Zutaten verrührt. Jetzt werden Kürbis und Kartoffeln in der Pfanne mit Kokosmilch abgelöscht und rund 10 Minuten auf mittlerer Flamme gekocht. Nach dieser Zeit die Kichererbsen zugeben, kurz aufkochen lassen und nochmal mit Gewürzen abschmecken. Das fertige Kürbis-Curry mit Kichererbsen wird mit Wildreis (Zubereitung nach Packungsangabe) serviert. 

Kürbis schmeckt auch im Gebäck köstlich.

Dinkel-Brötchen mit Kürbis

Zutaten: 
700 g Dinkelmehl
1 EL Brotgewürz im Ganzen (Anis, Fenchel, Kümmel, Koriander)
1 EL Salz 
1/2 Würfel frische Bio-Germ
1 Teelöffel Honig
300 g Wasser
300 g Kürbis 

Zubereitung:
Das Brotgewürz zusammen mit dem Salz im Steinmörser (oder mit der Küchenmaschine) fein verreiben. Das Mehl in eine Rührschüssel einwiegen, die Brotgewürz-Salz-Mischung zugeben und vermengen. 250 g  Wasser in einer Rührschüssel zusammen mit dem Germ und einem Teelöffel Honig verrühren.  Anschließend die Mehlmischung zugeben. Zum Abschluss den Kürbis schälen und fein raspeln, zur Teigmischung zugeben. Alle Zutaten werden nun ordentlich vermengt und zu einem Teig verarbeitet. Den Teig lässt man nun rund 30 Minuten, mit einem Geschirrtuch abgedeckt, rasten. Nach der Ruhezeit wird der Teig zu einem Strang geformt, mit einem Teigspatel sticht man je 70 g Teigstücke ab und formt diese zu Kugeln. Die Kugeln dürfen nun kurz rasten. Der Ofen wird in der Zwischenzeit auf 180° C bei Heißluft vorgeheizt. Dann werden die Teigkugeln auf ein mit Backpapier belegtes Blech gelegt, mit einem Messer eingeschnitten, mit einer Wasserflasche besprüht und rund 20 – 25 Minuten bei 180° C gebacken. Tipp: Nach dem Backvorgang sollte man die Brötchen nicht auf dem heißen Backblech lassen, sondern auf ein Auskühlgitter legen. 

 

Kürbis-Kuchen mit aromatisiertem Zucker

Kürbis-Kuchen mit aromatisiertem Zitronenverbene-Zucker

Zutaten:
500 g Kürbis
3 Eier
100 g Zucker
1 Packung Vanille-Zucker
2 EL Butter 
250 g Mehl (Dinkel, Weizen)
1 Esslöffel Backpulver
70 g geriebene Mandeln
Prise Salz

Zubereitung: 
Den Kürbis schälen und raspeln und in eine Rührschüssel einfüllen. Die Eier trennen. Das Eigelb zusammen mit Zucker und Vanillezucker sowie der Butter schaumig rühren. Den Kürbis unterheben und vermengen. Als nächstes wird das Mehl mit dem Backpulver in einer extra Schüssel gleichmäßig vermengt. Die Mehlmischung zum Kürbis geben, die geriebenen Mandeln und eine Prise Salz zugeben. Das Eiweiß zu Schnee schlagen und vorsichtig unter die Teigmasse heben. Eine Kuchenbackform mit etwas Butter einfetten und die fertige Teigmasse einfüllen. Im vorgeheizten Backofen bei 180° C Heißluft rund 40 Minuten backen. 

Rezept Zitronenverbene-Zucker (aromatisierter Zucker): 
Frische Zitronenverbene-Blätter werden zusammen mit dem Zucker in der Küchenmaschine zerkleinert. Die Zuckermasse wird auf ein Backpapier gestrichen und im Dörrautomat ein paar Stunden getrocknet. Nach dieser Zeit wird der getrocknete Zitronenverbene-Zucker nochmal in der Küchenmaschine fein zerrieben bis ein Zuckerpulver entstanden ist. Diesen kann man zum aromatisieren von Süßspeisen, z.B. dem Kürbis-Kuchen, verwenden und über den fertigen Kuchen streuen. 

Fotos © Anke Eder (Natürlich Hausgemacht)

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Kommentare

  1. geschrieben von norbert

    Die Rezepte scheinen gut – eine Frage nur warum sollten die Rezepte als „lecker“ bezeichnet werden? Ein abartiges Wort das in Österreich eigentlich nicht gebräuchllich ist.

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