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Im Kloster: Fühlen statt reden

Stille und Spiritualität locken immer mehr Gäste für einige Zeit in Salzburgs Klöster und Stifte. Die Erzdiözese Salzburg hat besondere Plätze unter dem Titel „Heilsame Orte“ zu einer Einheit zusammen geführt.

Klöster faszinieren. Von ihnen geht eine Stille, Ruhe und Beschaulichkeit aus, die der heutigen Welt oft fehlt. Immer mehr Menschen suchen eine kurze Auszeit vom Alltag. Sie verbringen einige Tage oder auch mehrere Wochen in der Abgeschiedenheit des klösterlichen Lebens. Die Erzdiözese Salzburg öffnet unter dem Titel „Heilsame Orte“ für Gäste einige Gotteshäuser. Diese haben besinnliche, meditative und spirituelle Angebote unterschiedlicher Dauer und Intensität geschnürt. Zu den Häusern der „Heilsamen Orte“ zählen unter anderen das Stift St. Peter, das Kapuzinerkloster auf dem gleichnamigen Berg in der Stadt Salzburg, das Haus der Besinnung bei der Wallfahrtskirche Maria Kirchenthal in St. Martin bei Lofer und das Europakloster Gut Aich in St. Gilgen.

Einige Tage in der Klostergemeinschaft mitleben
Das Benediktinerstift St. Peter ist das älteste Kloster Salzburgs. Es wurde um 700 vom Missionar Rupert gegründet. Dieses Gotteshaus ist für Männer offen, die einige Tage in der Klostergemeinschaft mitleben möchten. Das Ziel des Mönchslebens ist dabei das gleiche wie das eines jeden Christen: den eigenen Egoismus durchschauen und überwinden und ein liebevoller Mensch zu werden.

Das Haus der Besinnung neben der rund 300 Jahre alten Wallfahrtskirche Maria Kirchental in St. Martin bei Lofer bietet die Möglichkeit, in der Abgeschiedenheit der Natur bei Exerzitien, Schweigekursen, Atemseminaren und Biblischen Wanderwochen neue Kräfte zu tanken. Die Missionarinnen Christi und die Herz Jesu Missionare begleiten die Gäste, sind offen für alle Menschen und interessiert an deren Wegen.

Auch bei den Benediktinermönchen im Europakloster Gut Aich am Wolfgangsee bilden – so wie bei den Mönche des Stiftes St. Peter – das feierliche Chorgebet und das gemeinsame Leben nach den Regeln des heiligen Benedikt die Säulen der Gemeinschaft. Benediktinische Spiritualität ist Beziehungsspiritualität und wird im Alltag, beim gemeinsamen Essen, Arbeiten, Beten und in der Freizeit ausgelebt. Bei Übungszeiten und Seminaren spielen Meditation, Exerzitien, Fasten und Schweigen eine zentrale Rolle.

Jeder Platz dieser „Heilsamen Orte“ Salzburgs hat einen engen Bezug zur Natur. Bäume, Gärten und Berge fördern hier eine Atmosphäre der Stille, Ruhe und Ausgeglichenheit.

 

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