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Domquartier Salzburg

Am 17. Mai 2014 ist es soweit – dann öffnet das neue Domquartier in Salzburg seine Türen für Besucher und gewährt damit einzigartige Ein- und Ausblicke. Noch wird hier fleißig gearbeitet, denn bis zur Eröffnung im ist nicht mehr allzu viel Zeit. Dafür darf jetzt schon umso mehr Vorfreude geweckt werden. Denn mit dem Domquartier entsteht ein architektonisches und historisches Juwel im Herzen der Salzburger Altstadt. Jahrhundertelang war Salzburg geprägt von fürsterzbischöflicher Macht, kirchliche und weltliche Belange lagen in einer Hand, die Salz- und Edelsteinvorkommen machten Salzburg zu einem unabhängigen und reichen Erzbistum. Dieser Reichtum spiegelt sich auch in dem prunkvollen Gebäudekomplex wider, der nun erstmals seit 200 Jahren für Besucher als Rundgang erlebbar wird.

Eine Reise durch das barocke Salzburg

Ausgang- und Endpunkt ist die Residenz zu Salzburg, deren Prunkräume über Jahrhunderte Wohnort und Regierungssitz der Kirchenfürsten war und deren Pracht noch heute spürbar ist. Nicht weniger beeindruckend sind die Gemälde aus dem 16. bis 19. Jahrhundert, die in den elf Sälen der Residenzgalerie zu sehen sind. Sowohl die Prunkräume als auch die Galerie waren auch bisher schon für Besucher zugänglich. Gänzlich neue Aussichten auf das historische Salzburg bietet die Dombogenterrasse, der Übergang zum Salzburger Dom. Dort, wo sich auf der einen Seite zur Festspielzeit der Jedermann seinem Schicksal stellt und auf der anderen Seite die Fiaker vor dem plätschernden Residenzbrunnen auf Gäste warten, fühlt man sich dem Trubel der Stadt enthoben. Von hier führt der Rundgang in das nördliche Domoratorium. In der hier verborgenen Kapelle wurden einst die Erzbischöfe ernannt. Weiter geht es über die Domorgelempore. Aus dieser Warte kommt die Dimension des Domes erst so richtig zur Geltung. Das südliche Domoratorium widmet sich den Schätzen des Dommuseums, etwa das 1.300 Jahre alte Rupertuskreuz, das größte erhaltene Metallkreuz des ersten christlichen Jahrtausends. Die nächste Etappe des Domquartiers bringt die Besucher in die fürsterzbischöfliche Kunst- und Wunderkammer. Wie der Name schon sagt, reihen sich in den Schaukästen aus dem 17. Jahrhundert wundersame und staunenswerte Raritäten aneinander. Weiter geht es durch die 70 Meter lange „Lange Galerie“, bestückt mit religiösen Gemälden aus der Kunstsammlung der Erzabtei St. Peter. Auch im daran anschließenden Museum St. Peter werden die reichhaltigen Kunstschätze dieses ältesten Klosters im deutschen Sprachraum präsentiert. Bevor der Rundgang schließlich im Kaisersaal der Residenz endet, können die Besucher in der Franziskanerkirche das beeindruckende typisch gotische Sternrippengewölbe bestaunen.

Mit dem neuen Domquartier wurde eine spannende neue Attraktion geschaffen, die zu einem Fixpunkt bei einem Besuch der Stadt Salzburg werden wird.

Fotos © Hammerl

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