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Das Kombiticket zu „200 Jahre Stille Nacht! Heilige Nacht!“

Das berühmte Weihnachtslied wird weltweit von Millionen Menschen in 300 Sprachen gesungen. Eine Landesausstellung widmet sich dem Thema intensiv und bietet ein Kombiticket für neun Orte an.

Die Landesausstellung „200 Jahre Stille Nacht! Heilige Nacht!“ findet an sieben Orten in Salzburg und je einem in Tirol (Fügen im Zillertal) und Oberösterreich (Hochburg-Ach) statt. Dabei gelangt man zu Einblicken in die Erfolgsgeschichte des Liedes und die Lebensumstände der beiden Schöpfer Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber. Für alle Stille-Nacht-Museen gibt es ein gemeinsames Kombiticket zum Preis von 18 Euro (ermäßigt 12 Euro), das in allen Museen, bei der Stille Nacht 2018 GmbH und online unter www.landesausstellung2018.at gekauft werden kann. Mit dem Ticket können alle Museen während der gesamten Ausstellungsdauer besucht werden. Die Landesausstellung läuft noch bis 3. Februar 2019.

Wo alles begann

Im Stille-Nacht-Museum Oberndorf stehen die Erstaufführung des Liedes und der sozialhistorische Kontext, in dem es entstanden ist, im Mittelpunkt. Dort, wo sich bis Anfang des 20. Jahrhunderts die Kirche befand, erinnert heute die Stille-Nacht-Kapelle an den historischen Moment der Erstaufführung. Gleich daneben, im Stille-Nacht-Museum, lässt sich die Liedentstehung nachvollziehen.  

Die Sonderausstellung „Stille Nacht 200. Geschichte. Botschaft. Gegenwart“ im Salzburg Museum ist – den sechs Liedstrophen entsprechend – in sechs Themen unterteilt: Vom vorweihnachtlichen Brauchtum über die Lebenswege der beiden Schöpfer bis hin zur Überlieferung und Verbreitung des Liedes und seiner politischen und kommerziellen Instrumentalisierung.

Hörraum Oberndorf

Mohrs Gitarre in Hallein

In der authentischen Atmosphäre des alten Schulgebäudes im Stille-Nacht-Museum Arnsdorf, wo Franz Xaver Gruber von 1807 bis 1829 als Lehrer, Mesner und Organist tätig war, wird der Lehreralltag im 19. Jahrhundert lebendig.

Das komplett neu gestaltete Stille-Nacht-Museum Hallein widmet sich dem Lebenswerk und dem Nachlass Grubers: 28 Jahre lang bis zu seinem Tod am 7. Juni 1863 lebte Franz Xaver Gruber mit seiner Familie in der Salinenstadt. Zu sehen sind auch Grubers Tagebuch, seine Musikinstrumente sowie Mohrs Gitarre.

Vom harten und kargen Leben eines Seelsorgers in einem kleinen Bauerndorf erzählt der Joseph-Mohr-Gedenkweg in Hintersee. 

Mohrs Gitarre in Hallein

Ein großes Mosaik

Das neu gestaltete und erweiterte Pfarr-, Wallfahrts- und Stille-Nacht-Museum in Mariapfarr zeigt das Thema „Wallfahrt“ und den Zusammenhang zum Lied in verschiedenen Facetten. Im Jahr 1816 verfasste der damals 24-jährige Jungpriester Joseph Mohr in Mariapfarr den Text zu „Stille Nacht! Heilige Nacht!“.

Der Besuch des Stille-Nacht-Museums im Pflegerschlössl in Wagrain lässt sich perfekt mit ein paar Tagen Skiurlaub verbinden. Das Architekturjuwel im barocken Stil, das 2017 restauriert wurde, lässt die Besucher staunen. Sie erfahren viel über die Geschichte und Verbreitung des berühmten Liedes sowie die Geschichte Wagrains. Dazu gibt es Persönliches von Joseph Mohr, der hier elf Jahre gewirkt hat und hier auch begraben ist. Geschichte wird mit ideenreichen Multimedia- und Mitmachstationen lebendig und modern präsentiert.

„Jedes Museum erzählt seine eigene Geschichte. Die thematischen Schwerpunkte und die Art der Vermittlung sind vielfältig und ergänzen sich gegenseitig. Letztlich entsteht ein großes Mosaik rund um das Weihnachtslied. Nutzen Sie noch die Zeit bis 3. Februar 2019, um die einzelnen Ausstellungen zu besuchen“, lädt Paul Estrela, Geschäftsführer der Stille Nacht 2018 GmbH ein.

©Fotos: Verein Stille Nacht Arnsdorf, Stille-Nacht-Museum Hallein/Jürgen Grünwald, LICHTART, Fritz Moser, Franz Neumayr, Stille-Nacht-Museum Oberndorf

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