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Wandern am Fanningberg

Vom Obertauern in den Lungau kommend, liegt gleich nach Tweng der mittelalterliche Markt Mauterndorf. Direkt über Mauterndorf und Weißpriach erhebt sich der Fanningberg. Vom Tal aus betrachtet sieht er schon einladend aus, doch beginnt man die Besteigung, eröffnen sich alle paar Meter neue Naturschönheiten.

Der Fanningberg ist einer der Lungauer Berge, die im Winter Schi- und im Sommer Wandervergnügen pur bieten. Mit 2.150 Metern Seehöhe liegt der Gipfel schon in beachtlicher Höhe. Da der Talboden allerdings durchschnittlich auch schon auf über 1.000 Metern liegt, macht der Aufstieg einen schönen Halbtagesausflug aus – kehrt der entspannte Wanderer auch noch in eine der schönen Almhütten ein, wird es wohl unweigerlich ein Tagesausflug voller Genuss und authentisch einheimischer Bewirtung.

Bewirtschaftete Hütten

Die Sauschneideralm, die mit gemütlichen Liegestühlen aufwartet und die Zirmbar mit ihrem ursprünglichen, wahrhaft alpinen Charme haben Sommer wie Winter geöffnet.

Immer Donnerstags, wenn Juli bis September auch die Lifte ihren Dienst antreten und die Auffahrt bequem per Gondel machbar ist, öffnet auch der legendäre Gamsstadl seine Pforten. Hüttenwirt Toni kocht persönlich und für ausgelassene Stimmung mit dem schönsten Panoramablick über den Lungau sorgt er sowieso.

Das urige Almstüberl hat Juli bis September immer Donnerstag bis Sonntag geöffnet. Von der Fanningberg-Bergstation ist es eine schöne kleine Familienwanderung, die sich lohnt. Mit Spielplatz und diversen Köstlichkeiten werden Familien hier empfangen.

Durchatmen im UNESCO Biosphärenpark

Natürlich gehört der Fanningberg auch zum UNESCO Biosphärenpark. Der Lungau ist als sehr ursprünglicher Lebensraum, nachhaltigste und ruhigste Urlaubsdestination des SalzburgerLandes bekannt und beliebt. Im Lungau werden sowohl die Natur als auch Lungauer Kultur und Brauchtum groß geschrieben und hoch gehalten. Nachhaltigkeit ist im Lungau Programm. Dafür gab es denn auch von der UNESCO die Auszeichnung als UNESCO Biosphärenpark.

Und das spürt der Wanderer auf Schritt und Tritt. Der Wald grünt und ist voller Flechten, ein sicheres Zeichen für beste Luftqualität, denn die Baum- oder Bartflechten, die das Waldbild prägen, suchen sich nur die reinste Luft zum Wachsen.

Schöner kann man seine Ferien nicht verbringen – Urlaub am Bauernhof, am Berg, bei Freunden, im Biosphärenpark. Zahlreiche Appartements, Zimmer und Ferienwohnungen freuen sich das ganze Jahr über auf Gäste. So auch der Samerbauer, der mit herrlichem Blick ins Tal auf Mariapfarr verwöhnt – Mariapfarr ist übrigens mit 300 Sonnentagen jährlich der sonnenreichste Ort Österreichs – Bergeweise Urlaubsglück. 

Fotocredits: pinkwords.at, stonemotion.at

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