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(c) Ian Corless

Ab ins Gelände

Trendsport Trailrunning

Der Faszination Trailrunning auf der Spur: Immer mehr Läuferinnen und Läufer zieht es weg vom Asphalt der Straßen hin auf die Wald-, Wiesen- und Wanderwege im freien Gelände.

Ein Hauch von Abenteuer läuft immer mit. Rauf auf den Berg, runter zum Bach, rein in den Wald, über die Hängebrücke, hinter den Wasserfall – Trailrunning heißt, die Natur im SalzburgerLand in ihrer ganzen Vielfalt zu erleben. Es ist eine ganzheitliche Achtsamkeitsübung. Denn die schnellen Schritte über Stock und Stein, die Bewegung auf unbefestigtem Untergrund – sie führen zur Aktivierung sämtlicher Sinne. So belebt Trailrunning den gesamten Körper von der Haar- bis zur Zehenspitze und bringt das Gehirn auf Touren.

Ja, das schaffen Wandern und Yoga auch. Aber schneller geht es im Laufschritt. Wobei das mit der Geschwindigkeit im Gegensatz zum Straßenlauf nebensächlich bleibt. Vielmehr gilt es, keine Fehltritte zu riskieren. Konzentration und Koordination sind besonders gefordert. „Das Lauftempo sollte immer dem Untergrund und der eigenen Kondition angepasst werden“, rät der Salzburger Lauf- und Fitnessprofi Michael Mayrhofer*.

Auch um die Zahl der gelaufenen Kilometer geht es beim Trailrunning nicht. Es ist das Streckenprofil, das den Trail zum Erlebnis macht. Denn keine Route ist vergleichbar, jedes Gelände anders. Diese pausenlose Einzigartigkeit der Umgebung wirkt motivierend; sie färbt die Stimmung automatisch ins Positive.

Spaß und Genuss beim Trailrunning leben aber auch von der richtigen Technik. Sie reduziert die Anstrengung. Bergauf sollten die Schritte kürzer werden. Wenn es zu steil wird, ist es möglicherweise sogar effizienter, in den Gehmodus zu wechseln. Bergab ist es wichtig, das Gelände richtig zu „lesen“, um vorausschauend reagieren und angepasst laufen zu können. Was das konkret heißt: Um Druck von den Knie- und Hüftgelenken zu nehmen, nicht mit der Ferse auftreten, sondern mit dem Vorderfuß und in den Schritt „reinrutschen“.

(c) M. Marktl adidas infinite trails

Und dann wäre da noch die Sache mit der Ausrüstung. „Wichtig sind die passenden Trailrunning-Schuhe mit gutem Gripp und passendem Sohlenaufbau, damit man der Sturz- und Verletzungsgefahr entgegenwirken kann“, rät Michael Mayrhofer. Zur leichteren Orientierung kann eine Landkarte des Gebiets nicht schaden. Das gilt, wenn man alleine unterwegs ist, aber auch, wenn man an einer der zahlreichen Trailrunning-Veranstaltungen im SalzburgerLand teilnimmt. Das Angebot ist vielfältig und reicht von kleineren und kürzeren Läufen bis zu extremeren Herausforderungen wie den adidas Infinite Trails, einem Zwei-Tages-Event für Einzel-Ultraläufer und Staffeln. Da ist für jeden Läufergeschmack etwas dabei. Einen Überblick finden Sie unten stehend.

Egal, ob Wettkampf, Training oder einfachen Genussläufen: Ist eine längere Distanz durch die wunderbare Bergwelt des SalzburgerLands geplant, gilt es zu beachten, dass in alpiner Höhenluft sowohl Kalorien- als auch Flüssigkeitsbedarf steigen und das Wetter unberechenbar sein kann. Daher empfiehlt sich ein – gut anliegender – Laufrucksack. Eingepackt haben sollte man eine Laufjacke, eine Überhose, das ausreichend aufgeladene Handy, eventuelle eine Stirnlampe, ein kleines Erste-Hilfe-Paket und einen Liter zu Trinken sowie einen Energieriegel oder Gel. So bleibt es ein Abenteuer. Aber sicher.

* Mag. Michael Mayrhofer ist Trainingswissenschafter, staatlicher Trainer, Lehrbeauftragter Uni Salzburg, aber vor allem Health Improvement Coach mit den Schwerpunkten „Medizinische Trainingstherapie“ und als Gründer der Jogging-Akademie natürlich Laufcoach.

(c) Christian Waldegger – adidas infinite trails

Top Trailrunning–Events im SalzburgerLand

 

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