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Wasserspaß mit Hund

“Nackter Hund” – so heißt eigentlich ein Klettersteig in den Loferer Steinbergen, aber viele Hunde im SalzburgerLand würden an heißen Sommertagen sicher auch gerne ihr Fell ablegen können. Um die Hitze für unsere vierbeinigen Freunde trotzdem erträglicher zu machen, empfiehlt sich ein kühles Bad in einem der vielen Seen im SalzburgerLand.

Wer mit seinem Hund an einem der Seen im SalzburgerLand Baden gehen möchte, wird grundsätzlich überall Möglichkeiten finden, gemeinsam einen Sprung ins kühle Nass zu machen. An einigen Plätzen, vor allem aber an den kostenpflichtigen Badestränden ist es aus hygienischen Gründen verboten, seinen Hund mitzunehmen.

Da aber auch viele Nicht-Hundebesitzer die freien Ufer der Seen zum Baden nutzen und man deshalb nicht immer alleine mit Hund ist, gilt es drei Dinge zu beachten:

  1. Grundsätzlich sollte der Hund am Strand an der Leine bleiben bzw. nicht frei herumlaufen und die anderen Schwimmer belästigen.
  2. Hundekot bitte immer wegräumen – meist gibt es eigene Hundekot-Stationen, an denen die Hundebesitzer ein “Sackerl fürs Gackerl” entnehmen können.
  3. Wer seinen Hund doch lieber im Auto lässt, sollte dieses im Schatten parken und für ausreichende Belüftung und Wasser sorgen.

Natürlich ist es nicht immer leicht bei der Vielzahl an Seen und Gewässern im SalzburgerLand den optimalen Strand für das Baden mit Hund zu finden. Deshalb hier eine Auswahl der empfehlenswerten Strände:

In der Ferienregion Lungau lässt es sich mit Hund am besten am Prebersee baden. Der hochgelegene Moorsee ist zwar meist recht frisch – unseren Hunden macht das aber nichts aus, wenn sie mal ohne Herrl ins Wasser hüpfen. Wer Badespaß mit einer Wanderung verbinden möchte, sollte den höchst gelegenen Badesee Europas, den Krummschnabelsee in Obertauern, besuchen. Auch mit einer Wanderung kombinierbar ist ein Bad im Zauchensee in der Salzburger Sportwelt – wegen der vielen Frischwasser-Zuflüsse des Sees erreicht dort die Wasser-Temperatur aber nie mehr als 17 Grad. 

Der Zeller See ist der einzige Badesee im Pinzgau, wo man auch mit Hund Baden darf. Rund um den See gibt es abseits der öffentlichen Strandbäder immer wieder Uferplätze, an denen man gemütlich ein paar Stunden mit Hund verbringen kann, solange sonst niemand belästigt wird.

Im Süden der Stadt Salzburg können Hundebesitzer an der Königsee-Ache Baden gehen. Meist ist das Wasser dort aber mehr als erfrischend.

Am meisten Hundebesitzer trifft man am Hintersee in der Region Fuschlsee: Dort ist das Baden mit Hund direkt beim Einlauf am Kraftwerk erlaubt – allerdings herrscht Leinenzwang und die Hundekotentsorgung ist eigenständig vorzunehmen. Auch am  Fuschlsee und Wolfgangsee gibt es eigens ausgewiesene kleine Buchten, wo auch mit den Hund gebadet werden kann.

Achtung für alle Strände und Wanderwege gilt: Bitte beachten Sie die örtliche Beschilderung ob es sich um Leinenzwang handelt! Auch das Thema „Kotentsorgung“ ist auf allen Plätzen genau geregelt und vorgeschrieben!

Durch den Wasser-Reichtum des SalzburgerLandes findet man aber fast an jedem Ort einen schönen Bach oder kleinen See, an dessen Ufer es sich mit Hund gut entspannen und erfrischen lässt. Und wenn sich alle Hundebesitzer an die Regeln von oben halten, wird das auch noch lange so bleiben.

Fotocredit © Markus Rosskopf
Fotomodel: Frida vom Piestingtal

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Kommentare

Kommentare

  1. geschrieben von Anita Gilschwert

    Ich finde diesen Beitrag sehr hilfreich, mit Ausnahme das man kein Lebewesen bei sommerlichen Temperaturen im Auto zurückläßt. Hunde schwitzen kaum. Sie regulieren ihre Körpertemperatur fast ausschließlich über das Hecheln und benötigen obendrein viel Wasser. Auf Parkplätzen – auch wenn das Auto zunächst im Schatten steht – genügt die schnelle Atmung nicht, da die Temperatur binnen Minuten rapide ansteigen kann. Jeden Sommer sterben zahlreiche Hunde in den Autos ihrer Besitzer – an Hitzeschlag! Auch wenn das Auto geöffnete Fenster hat, kann die Temperatur im Innenraum eines geparkten Fahrzeuges binnen weniger Minuten auf ein vielfaches ansteigen. Nicht nur das so eine Situation bei eingesperrten Hunden Panik auslöst, sondern kann auch schwere Hirnschäden oder sogar den Tod des Tieres zur Folge haben. Ich bitte sie inständig diesen Appell, Tiere im Auto zu lassen aus ihren Text herauszunehmen. Der Inneraum eines geparkten Autos bei dieser Hitze im Sommer ist sehr gefährlich! LG eine besorgte Hundeliebhaberin

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