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Song Contest-Kulisse SalzburgerLand

Aminata Savadogo war Lettlands Hoffnung auf den Song Contest Titel 2015. Zum Dreh ihrer ganz persönlichen ESC-Postcard, dem Videoclip, in dem die Kandidaten vor ihrem großen Auftritt kurz vorgestellt werden, wurde sie nach Salzburg eingeladen. Hier tanzte die Vollblutmusikerin auf den Spuren der großen Komponisten durch die Stadt. 

„Früh übt sich!“ Diese alte Weisheit trifft bei der Vertreterin aus Lettland garantiert zu. Und noch ein zweiter Spruch kommt einem in den Sinn, wenn man den bisherigen Weg der damals 22-jährigen genauer betrachtet: „Dem Mutigen gehört die Welt.“

Schon bald in ihrem Leben war für Aminatas Umfeld klar, dass in diesem kleinen Wirbelwind großes Talent und Fleiß steckt. Mit zehn Jahren lernte sie an der Musikschule die Flöte, mit 13 nahm sie bereits ihre ersten Gesangstunden. Auch erste Kompositionen ließen nicht lange auf sich warten und so manifestierte sich bald der große Lebenstraum der Lettin: mit eigener Musik auf den großen Bühnen der Welt zu stehen. Seitdem lässt sie nichts unversucht, diesen Traum auch zu erfüllen. Nachdem sie 2014 nur Fünfte wurde, nutzte sie 2015 endlich die Gunst der Stunde und setzte sich bei der lettischen Ausscheidung für den Eurovision Song Contest gegen alle anderen Kandidaten mit ihrem eigens dafür komponierten Song „Love Injected“ durch. Auch hier bewies sie wieder großen Mut, ist doch die Nummer alles andere als eine herkömmliche Pop-Scheibe und weist mit relativ harten Technoklängen einiges an Dance-Elemente auf. Trotzdem: Das Ziel war erreicht!

Seitdem stand Aminatas Welt auf dem Kopf. Ein Auftritt jagte den nächsten und hätte sie einmal kurz Zeit zum Durchatmen gehabt, standen die Fans bereits schon wieder Schlange, um mit der Sängerin eines der populären Selfies zu machen. Dass sie dabei immer freundlich und fröhlich blieb, davon konnte man sich Mitte April 2015 auch in der Landeshauptstadt Salzburg überzeugen.

Im Rahmen der Dreharbeiten zur lettischen Postcard für das Finale des Song Contests am 23. Mai 2015 in Wien, reiste die Musikerin nach Österreich und fand sich in der Mozartstadt wieder. Besonders fasziniert zeigte sie sich von der musik-historischen Bedeutung der Stadt und der großen Zahl an bedeutenden Komponisten, die hier gelebt haben und auch immer noch leben: Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Xaver Gruber, Richard Strauss, Stootsie und natürlich auch die Makemakes, Österreichs Vertreter beim Song Contest. Staunend schlenderte sie durch die Gassen und konnte sich an der Schönheit der Stadt nicht sattsehen. Plötzlich wurde die tanzbegeisterte Lettin von dem österreichischen Aktionskünstler Willi Dorner mit einer Gruppe Performern überrascht und gemeinsam verwandelten sie die Stadt zu einer Kunstlandschaft. 

 

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©Felix Broede

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