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Mit dem Smartphone auf Kunst-Entdeckungsreise

Eine riesige goldene Kugel steht am Salzburger Kapitelplatz. Oben drauf tront ein schick gekleideter Herr. Im Vorbeigehen sieht man hinauf und kratzt sich verwundert am Kopf. Was hat denn der Mann da oben zu suchen? Ebenso rätselhaft eine deformiert wirkende Bronzestatue am Ursulinenplatz, eine gigantische Kardinals-Statue am Domplatz, eine  Riesenglaswand vorm Landestheater. Salzburgs Innenstadt ist voll von Werken namenhafter Künstler. Spannenden Geschichten und Hintergründe, die sich um das Kunstleben der Mozartstadt ranken, bleiben jedoch leider oft im Verborgenen. Hier ist Ihre Chance, sie kennen zu lernen! Mit der Aktion „Komm hör Kunst“ startet Salzburgs Fachbeirat für Kunst eine neue Initiative. An fünfzehn ausgewählten Kunstwerken findet man nun beschriftete Schilder mit einem sogenannten „QR-Code“. Die viereckigen Codes lassen sich ganz easy mit dem Smartphone abrufen. Es öffnet sich ein Link zu einer Audiodatei und schon lauscht man den Ausführungen eines Kunstexperten.

Spannendes Wissen über Kunst und Kultur, easy über Smartphone

Egal ob leidenschaftlicher Kulturfreund oder eher Neutralgesinnter, fühlt man sich Kopf an Kopf so einiger Kunstwerke mit seinen Fragen allein gelassen. Was hat sich der nur dabei gedacht? Was Kunstfans und Touristen bewegt, hat den Salzburger Fachbeirat für bildende Kunst auf eine Idee gebracht. „Komm hör Kunst“ heißt die Initiative, in der fünfzehn ausgewählte Kunstwerke der Salzburger Innenstadt mit einem Schild versehen wurden. Auf dem Schild: Ein sogenannter „QR-Code“. Statt zu rätseln und sich zu wundern, braucht es nun nur mehr ein Smartphone, um flink einiges an Information über das so eben bewunderte Stück zu ergattern. Das etwas kryptisch aussehenden Codeviereck ins Smartphone eingescannt (unten wird’s genauer beschrieben), lauscht man Sekunden später per Internet spannenden Experteninterviews zum jeweiligen Stück Salzburgkultur. Bei den Berichten handelt es sich um eigens für diese Aktion produzierte Interviews des ORF Landesstudios Salzburg. Auf der Website und für alle zugänglichhat es schließlich die Kulturabteilung in der Galerie im Traklhaus umgesetzt.

Kurz und knackig in vier Minuten

Keine Sorge, es handelt sich nicht um langweiliges und in die Länge gezogenes Expertenkauderwelsch. In knackigen vier Minuten kommen die wichtigsten Facts und Details ohne Umschweife zur Sprache. Die Vortragenden sind Koryphäen der Kunstszene: Unter ihnen die Direktorin der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst, Dr. Hildegard Amanshasuer, der Intendant des Landestheaters, Carl Philip von Maldeghem, die Direktoren des Museums der Moderne und des Salzburg Museums und und und. In den Interviews sprechen sie über Salzburgs Schätze, analysieren und teilen ihr Wissen innerhalb spannender Podcasts. Der „Kardinal“ von Giacomo Manzù bei den Salzburger Dombögen, die Lichtklang-Installation „Stimono“ von Thomas Baumann beim Salzburger Landestheater, der Neonschriftzug am Mozarteum von Sylvie Fleur. So unterschiedlich sie sein mögen, haben alle diese Sehenswürdigkeiten eins gemeinsam: Es gibt verdammt viel über sie zu Erzählen. Wir wünschen viel Spaß und frohes Hören!

Und so geht’s

So kommen Sie in den Genuss der Kunstpodcasts:

1. Suchen Sie nach dem grauen Schild, das bei jedem der fünfzehn Kunstwerke angebracht ist

2. Richten Sie Ihr Smartphone mit der Kamera auf den viereckigen schwarz-weißen QR-Code.

3. Fotografieren Sie den Code.

4. Decodieren Sie den Code mit der jeweiligen Software, Infos zu dieser hier.

5. Ein Link öffnet sich und die Audiodatei mit dem Experteninterview zum gewählten Kunstwerk startet. Nun steht dem Lauschen und Lernen nichts mehr im Wege. Viel Spaß!

 

Weitere Infos zur Aktion „Komm hör Kunst“ finden Sie hier.

Fotos: Andrew Phelps

 

 

Giacomo Manzù

„Der Kardinal”

vorgestellt von Dr. Erich Marx
Direktor des Salzburg Museum

 

 

 

 
Stephan Balkenhol

„Sphaera”
vorgestellt von Dr. Hildegund Amanshauser
Direktorin der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst

 

 

 

 

 

 

 

 

Hubert Schmalix

„Orpheus und Eurydike“
vorgestellt von Dr. Helga Rabl-Stadler
Präsidentin der Salzburger Festspiele

 

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