Sie befinden sich hier » SalzburgerLand Magazin » Essen & Trinken » GinLand – SalzburgerLand

GinLand – SalzburgerLand

Gin ist in aller Munde! Nicht nur metaphorisch. Denn die gemeinhin als ‚Wacholderschnaps‘ bekannte Spirituose, die angeblich schon ‚Queen Mum‘ bis ins hohe Lebensalter be- und geleitet haben soll, avancierte in den letzten Jahren zum weltweiten Hip-Getränk und setzt seinen Siegeszug nun auch bei uns im SalzburgerLand fort. War Gin vor einigen Jahren noch ein absoluter Geheimtipp, so gibt es mittlerweile einige heimische Premium-Hersteller und sogar spezielle Gin-Bars über das ganze Land verteilt. Wir haben uns für das SalzburgerLand Magazin ein wenig umgesehen. 

Die Salzburger Gin-Sorten

930349_guglhof-gin-alpin-07-l_0001Gin Alpin – Guglhof/ Hallein
Das, was die Familie Vogl am Guglhof in Hallein Gin-technisch in den letzten Jahren zustande gebracht hat, ist schon allererste Sahne. Mit ihrem Gin-Alpin (ehemals VirGin – was jedoch dem ‚Big Brother‘ Virgin-Atlantic markentechnisch nicht besonders schmeckte) spielen sie seit 2010 in der obersten Liga der Gin-Produzenten und müssen sich auch vor den ganz großen Namen der Zunft nicht verstecken. Erstmals wurde am Guglhof bereits in den 1930ern Gin kreiert und das heutige Rezept ist eine Abwandlung des Ur-Rezeptes. Das Erbe des Genusses der Vorväter könnte man sagen – vielfach verändert und optimiert. Geschmacklich kann man den Gin Alpin als ‚Seilschaft aus Wacholder, Blüten, Wildfrüchten und 23 weiteren Botanicals*‘ beschreiben. 

EnnGinEnnGin – Bartl Enn Edelschnapsbrenner/ Hinterglemm
Der EnnGin von Bartl Enn zählt sicherlich zu den gerade aufgehenden Sternen am Gin-Himmel. Bisher war der Edelschnapsbrenner aus Hinterglemm eher für Hochprozentiges aus Kern- und Steinobst, sowie aus heimischen Beeren bekannt. Nach monatelangen Probeläufen wurde schließlich auch er vom Gin-Virus gepackt und das Resultat steht jetzt in Form des EnnGins vor uns auf dem Tisch. 44 Botanicals* und 44 % Alkohol geben diesem eine unglaubliche Dichte und Energie mit auf den Weg. Unser Tipp: diesen Gin sollte man nicht unbedingt mit Tonic mischen, sondern ob seiner geschmacklichen Vielfalt eher pur genießen. 

Bildschirmfoto 2016-02-22 um 17.25.48Gin Hågmoar – Siegfried Herzog Destillate/ Saalfelden
Mit dem Hågmoar GIN erweiterte der bereits mehrfach ausgezeichnete Edel-Destillateur Siegfried Herzog 2011 seine hochprozentige Produktpalette um ein weiteres Highlight unter den heimischen Gin-Sorten. Intensiver Wacholder, sowie 15 auserlesene Gewürze und Kräuter und reinstes Quellwasser aus den Pinzgauer Bergen machen diesen 41 % starken Gin zu einer wahren Geschmacksexplosion. Der Gault Millau reagierte prompt und zeichnete den Gin mit hochprozentigen 19 von 20 möglichen Punkten aus. 

Bildschirmfoto 2016-02-22 um 17.23.03Koppler Moor Gin – Hermann Deisl „Huberbauer”/ Koppl bei Salzburg
Wo Koppler Moor drauf steht, da ist auch Koppler Moor drinnen. So auch bei der neusten Kreation vom Huberbauer aus Koppl, der seit Neuestem auch einen waschechten Gin in seinem geistigen Programm hat. Und was für einen! Mit 12 regionalen Botanicals* sticht der Moor-Gin geschmacklich eindeutig hervor und zeigt, dass auch ein Gin mit heimischen Geschmacksnoten außergewöhnlich gut funktioniert. 

Mountain Mood Gin – Mandlberggut 
Besonders edler Gin, im Schatten des Dachsteins destilliert. Aus feinsten, von Hand verlesenen Kräutern, Früchten und Gewürzen entsteht am Mandlberggut ein intensiver, vollmundiger Gin, der am besten pur genossen wird. Wacholderbeeren werden mit Rosenblüten und Lavendel kombiniert und schließlich mit Angelikawurzel, eine winzige Spitze Zimt, Zitronenschalen, Koriander und Bitterorange verfeinert. Das klare, energiereiche Wasser der hauseigenen Gebirgsquelle verleiht dem Gin seinen Feinschliff. 

Gin Bars im SalzburgerLand

GineriaGineria – Salzburg
Die Gineria in der Stadt Salzburg kann man getrost als ‚die Mutter aller Gin-Bars‘ hier im SalzburgerLand bezeichnen. Der anspruchsvolle Gin-Trinker, Kenner und Liebhaber kann hier bei einer Auswahl aus über 40 internationalen Gin-Sorten und schier unzähligen Tonic-Waters aus dem sprichwörtlichen Vollen schöpfen und dabei immer wieder neue Sorten und Kombinationen probieren. Besonders cool sind die regelmäßig angebotenen Gin-Workshops von Inhaber Maximilian Bauer. Ein nicht mehr ganz so geheimer Geheimtipp!

Little GrainLittle Grain – Salzburg
Das Little Grain in den neuen Sternarkaden ist zwar keine reine Gin-Bar, besticht jedoch trotzdem durch eine große Auswahl an edlem Wacholderschnäpsen und den passenden Tonics. Hier spürt und schmeckt man die große Leidenschaft für hochprozentige Mixe und schaut immer wieder gerne auf einen Sprung (oder auch zwei) vorbei. Ach ja: Musik und gemütlich-düstere Atmosphäre sind ebenfalls top!

 

Ginger n'GinGinger n’Gin – Bad Gastein
Hier liegt die Latte offenbar sehr hoch! Schon beim Betreten des Ginger n’Gin stockt einem der Atem. Coole, fast schon urbane Atmosphäre paart sich hier mit montaner Gemütlichkeit zu einem harmonischen Ganzen, wie man es selten auf der Welt erlebt. Die angebotenen Speisen sind hervorragend und die Gin-Auswahl ebenso spektakulär wie vielseitig. Und die Stimmung? Ganz großes Kino!

 

ginhouse_bottleGinhouse – Zell am See
Dass man im Ginhouse in Zell am See die weltgrößte Gin-Sammlung findet und sich hier nach Lust und Laune durch so ziemlich alle bedeutenden Sorten kosten kann, ist weit über die Grenzen des Pinzgaus hinaus bekannt. 450 Gins und eine Vielzahl an Tonic-Waters warten nur darauf, in der Hotelbar des ‚Hirschen‚ entdeckt zu werden. Egal ob zum Apres-Ski oder zum Drink nach dem Dinner – ein Besuch im Ginhouse endet immer gleich – in einer sagenhaften Party!

restaurant-paradoxonDie Gin-Bar im Restaurant Paradoxon – Salzburg
Alles, außer gewöhnlich ist im Paradoxon nicht nur das Konzept des Lokals, sondern auch die Politik, die sich um die hauseigene Gin-Bar dreht. Denn hier mixt der Gast selbst. Aus bis zu 140 Gins und 25 Tonics kann man sich unter dem Motto ‚Create your own Gin and Tonic‚ nach Lust und Laune austoben und selbst zum Barkeeper werden. Einfach genial!

 

*unter Botanicals versteht man jene natürlichen Zutaten, die dem Gin neben den obligatorischen Wacholderbeeren, Charakteristik und Einzigartigkeit verleihen. 

©liegt bei den Beitreibern der Destillerien, Bars und Restaurants

Voriger Beitrag

Nussdorfer Schrona - Nachhaltige … »

Nächster Beitrag

So schmeckt das Wasser im Salzbu … »

Ihre Meinung ist gefragt

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

mit Facebook kommentieren

Kommentare

Kommentare

Bisher noch keine Kommentare

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmen Sie der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen